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Konzerte

Kiss Konzert

Am 20. Mai 2010 geben die Altherren des Glamrocks der 1970er/80er Jahre, mit dabei natürlich Gene Simmons, erneut ein fulminantes Kiss Konzert in der Wiener Stadthalle.

Kiss Konzert

Sonic Boom Tour 2010

Donnerstag, 20. Mai 2010

Beginn: 19:30 Uhr
Wiener Stadthalle - Halle D 
 
Tickets / Preiskategorien:
A € 67,90 / B € 59,90 / C € 53,90
Rollstuhl: € 29,90

Die Protagonisten der Band geben beim Kiss Konzert in der Wiener Stadthalle wieder Gas. Glamrock vom Feinsten mit den Kiss-Alter-Egos: The Demon, The Starchild, The Spaceman and The Cat! Kiss wie man sie kennt und liebt: Schwarz-weiß geschminkt, in schrägen "Glitzer-Schimmer"- Kostümen und mit Plateauschuhen stehen sie auf der Bühne und rocken - trotz ihres Alters noch - was das Zeug hält, so ab, dass die Konzerthalle zu brodelt und schließlich zu kochen beginnt. Und noch immer streckt vor allem Kiss Frontman Gene Simmons bei jedem Kiss Konzert mit Vorliebe sein Markenzeichen, die lange Zungen, heraus. Vielleicht auch, um den Kiss-Fans auf diese Art und Weise zu sagen: "Ich liebe euch?!"

Auf ihrer Tour "Sonic Boom Over Europe: From The Beginning To The Boom" mischen Kiss ganz Europa wieder mal kräftig auf. Dieses Kiss Konzert könnte das Rockevent 2010 werden.

In ihrer 36jährigen Karriere als eine der einflussreichsten und kultigsten Rockbands haben Kiss weltweit über 80 Millionen Alben verkauftGene Simmons  bekräftigt den seit über drei Jahrzehnten andauernden Erfolg noch mit der Aussage: "KISS is a four wheel drive monster truck. Our mission? To rock Planet Earth!"

Mit neuer Bühne, neuer Setlist, neuen Outfits und einem neuem Album werden sie ihre gesamte musikalische History beim Kiss Konzert in Wien noch einmal aufleben lassen und die Band erneut und schon wieder einen Schritt weiterbringen.


Wiener Stadthalle - Adresse / Anfahrt / Parkmöglichkeiten:

A-1150 Wien, Vogelweidplatz 14
Telefon (+43 1) 98 100/0
Telefax (+43 1) 98 100/363

Verkehrsanbindung / öffentliche Verkehrsmittel:
U-Bahn: U6 Burggasse-Stadthalle / Urban Loritz-Platz, U3 Schweglerstraße
Straßenbahn-Linien: 6, 9, 18, 49
Bus: 48A

Parken  in der Stadthallen-Garage und Märzpark-Garage:
Zufahrt Vogelweidplatz/Moeringgasse, bzw. Hütteldorferstraße


KISS Biografie:

"You want the best? You got the best!" das ist DIE Aussage der quasi Frontmänner von Kiss, Gene Simmons und Paul Stanley. Diese Worte sind ebenso ein fixer Bestandteil von Kiss wie das obligatorische Zungezeigen von Bassist und Sänger Gene Simmons und die gesungenen Ansagen von Gitarrist und Sänger Paul.

Bis Anfang der 1980er Jahre war Kiss eine der bekanntesten (Glam-Rock-)Bands am Rockolymp; heutzutage glänzen die mittlerweile auch schon in die Jahre gekommenen Musiker mehr durch ihre Merchandise-Maschinerie – gibt es doch eine schier unglaubliche Anzahl an Kiss Werbeartikeln käuflich zu erwerben.

Der kreative Kopf und Initiator von Kiss ist eigentlich Gene Simmons (ehemals Chaim Witz), der anno dazumal von Israel nach New York übersiedelte, zu Gene Klein wird, schließlich den Künstlernamen Gene Simmons annimmt und unter dem Alter Ego "The Demon" Karriere macht.

1967 spielt Gene Simmons als Gitarrist in unterschiedlichen Bands, bis er über seinen Kumpel Stephen Coronel mit einem Gitarristen namens Stanley Harvey Eisen (später Paul Stanley) in Kontakt kommt. Stanley hat auch tatsächlich eine richtige Ausbildung als Musiker hinter sich und soll später noch auf den Bühnennamen "Starchild" hören. Die beiden Musiker verdienen ihr erstes Geld mit Aufnahmen von einigen Werbejingles, wodurch sie auch den Job als Backgroundsänger auf einem Album von Lyn Christopher ergattern (dort taucht auch zum ersten Mal der Künstlername Gene Simmons auf).

Als George Peter Criscoula 1972, durch eine Anzeige in einer Musikzeitschrift, in die Band einsteigt, hat Gene - nach seinem BA-Abschluss - bereits eine Karriere als Lehrer und Paul als Taxifahrer hinter sich. Peter ist zugleich auch das älteste Kiss-Mitglied und kann auf die größte musikalische Erfahrung zurückgreifen. Sein Künstlername lautet "The Cat" - mit seinem speziellen Make up sieht er tatsächlich auch so aus, als wäre er eben aus dem gleichnamigen Musical entsprungen.

Die Komplimentierung von Kiss erfolgt erst im Januar 1973 als Paul Daniel Frehley zur Band stößt. Er soll auf den Namen „Ace“ hören und auf der Bühne zum "Spaceman" werden.

Die Besetzung ist komplett, Kiss ist geboren und der vormalige Bandname Wicked Lester wird beerdigt.

Der visuelle Aspekt bei Kiss hat von Beginn an einen fast ebenso wichtigen Rang wie der musikalische, weshalb Gene Simmons (der immer schon ein Faible für Comics und Horrorstreifen hatte) die Idee gebar, Kiss Auftritte maskiert und in entsprechenden Kostümen zu bestreiten. Neu war dieser Gedanke zwar nicht, da bereits Alice Cooper und auch Gary Glitter auf ähnliches zurückgegriffen hatten, dennoch sollte sich dieser Image-Weg als ein mehr als erfolgreicher Werbeeffekt für Kiss darstellen. Nachdem Kiss sich voll auf Proben und das Einstudieren ihrer Bühnencharaktere konzentriert hatte, nehmen sie 1973 für Casablanca Records ihr Debütalbum "Kiss" auf.

Der Kiss Starkult trieb bzw. treibt teilweise seltsame Blüten: Jahrelang machten die Bandmitglieder von Kiss ein Geheimnis um ihre wahren Gesichter, d.h. die Öffentlichkeit (außer vielleicht einige Groupies) sah Kiss niemals ohne Make up.

Niemand kannte also die Menschen hintern den Kiss Masken, bis sie sich 1984 zum ersten Mal ganz ohne präsentierten. Frehley und Criss steigen damals aus der Band aus, werden aber schnell durch Bruce Kulick und Eric Carr - dem Anfang der 90er Jahre Eric Singer folgt - ersetzt.

Obwohl Kiss in den 80er Jahren noch einmal zwei kommerziell erfolgreiche Platten veröffentlicht, schwindet allmählich das Interesse der Öffentlichkeit an den Glam-Rockern. Doch Gene Simmons wäre nicht Gene Simmons hätte er nicht, gemeinsam mit Stanley, die glorreiche Idee gehabt, die Originalbesetzung wieder zusammenzutrommeln.

1996 folgt schließlich auf das Album "Unplugged" eine erste  Kiss Comeback-Tour, die erneut mit Schminke und Feuerwerk weltweit für ausverkaufte Hallen sorgt.

Als Kiss mit "Psycho-Circus" (1998) nach fast 20 Jahren ihr erstes Studioalbum in Originalbesetzung veröffentlichen, beginnt - bis zum Jahr 2004 mit etwa 2.500 Artikeln - eine kometenhafte Merchandising-Offensive.

Und als ob das nicht genug wäre legt Kiss noch eines drauf und bringt 1999 den Film "Detroit Rock City" heraus.

Die anschließende Kiss-Tournee hat es ebenfalls in sich: "So etwas habt ihr noch nicht gesehen. Wir bringen euch das allererste 3-D-Konzert der Welt", kündigt Ace Frehley (Leadgitarrist und Multimedia-Experte der Band) im Vorfeld an. Dafür werden die Fans vor dem Kiss Konzert mit 3D-Brillen bestückt, um die Spezialeffekte der Kiss Konzerte voll auskosten zu können.

Kiss sind demzufolge absolute Vermarktungsprofis, die mit über 75 Millionen verkauften Platten, ihrem wilden schwarz-weiß Make-Up und trotz mittlerweile höheren Alters seit Beginn ihrer Karriere erfolgreich alles verkaufen können, was es nur zu verkaufen gibt. Dennoch meinte Gene Simmons: "Jetzt geht es erst richtig los!"

Er sollte irgendwie Recht behalten, denn nachdem sie 2000/2001 auf ihrer "Farewell Tour" die Welt umrundeten, waren Kiss im Februar 2003 - mit 60-köpfiger geschminkter Orchesterbegleitung - in Melbourne wieder auf der Bühne zu sehen. Das Jahr endete für Kiss mit Konzerten in den USA und der Aufzeichnung des Melbourne-Auftritts auf CD und DVD.

2004 veröffentlichte Gene Simmons sein zweites Soloalbum unter dem Titel "Asshole" und gibt mit der Band auf Tour ein Kiss Konzert nach dem anderen. Wobei von der Kiss Originalformation nur noch der Bassist und Sänger Stanley übrig geblieben ist, da nach dem Auslaufen der Verträge Frehley und Criss Kiss verleißen und Tommy Thayer und Eric Singer – natürlich in denselben Kostümen - nachrückten.

2006 findet zwar kein Kiss Konzert statt, doch von Untätigkeit keine Spur, da Gene Simmons durch die USA reist um das Kiss-Parfüm "Fragrance" vorzustellen. Stanley macht währenddessen mit seinem zweiten Soloalbum "Live To Win" musikalisch von sich reden, welches er mit der Band der US-Reality Show "Rockstars" auch live promotet.

Anfang 2008 kündigt Kiss, anlässlich des 35-jährigen Bandbestehens, erneut eine Kiss-Comeback-Tour namens "Kiss Alive/35" an. Im Zuge dieser Tour fanden in insgesamt 17 Ländern, darunter auch die bekanntesten Sommerfestivals Europas, Kiss Konzerte statt. Und zum ersten Mal in ihrer Karriere machte die Band auch für jeweils ein Kiss Konzert in Moskau, St. Petersburg und Verona Station.

2008/2009 bringen Kiss auch gleich vier DVD-Compilations heraus; eines davon erschien Ende Mai 2008 und trägt den Titel "Kissology Vol.1 1974-1977".

Anfang Oktober 2009 sorgen die "Altrocker" von Kiss  mit dem - im Jahr zuvor versprochenen - Album "Sonic Boom" erneut für Furore und ausverkaufte Konzerthallen.
 

Quellen: Wiener Stadthalle, www.stadthalle.com
Biografie: www.laut.de/Kiss
Fotoquelle: stormbringer.at

von Pamela Graf  

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das kisskonzert am 20.5.2010 war megageil.super effekte die zwei altrocker sprühen vor vitalität.hoffe es war nicht das letzte mal.

, 21.05.2010 um 09:08
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