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Jürgen Weber
Technisches Museum Text: Jürgen Weber

Dauerausstellung Mobilität, oder von A nach B

Die neue Dauerausstellung „Mobilität" und Mitmachausstellung „In Bewegung“ widmen sich auf mehr als 3500 m² den Grundlagen der Fortbewegung, also „Von A nach B". Insgesamt sind die beiden Ausstellungen in acht Themenbereiche und 30 interaktive Stationen strukturiert, und darauf ausgelegt, die jungen und junggebliebenen Besucher aktiv werden zu lassen und spielerisch die unterschiedlichsten Aspekte der Mobilität kennenzulernen. Ausstellungsobjekte aus der Sammlung des Technischen Museums Wien werden durch eine Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum ergänzt, deren Schaustücke zeigen, wie die Natur mit den vielen Fragen der Mobilität umgeht.

Silberpfeil
© Technisches Museum Wien | Mercedes W 196 Silberpfeil 1954/55

Mobilität, massiv und filigran

Einen guten Einstieg in das Thema bietet eine Rutsche, denn schon im Vorbereich der Ausstellung können die Besucher ihre Beweglichkeit auf einer Rutsche testen, die die genaue Rutschgeschwindigkeit misst, damit man sie dann miteinander vergleichen kann. Aufbruch und Ankunft, Orientierung und die Mobilität des Menschen sind die ersten drei Themenbereiche der Ausstellung, die u. a. auch zeigt, dass der Einsatz der eigenen Muskeln und deren Kraft mit technischer Unterstützung um ein Vielfaches gesteigert werden kann. Man denke nur an das Fahrrad. Mobilität hat aber auch etwas mit Geschwindigkeit zu tun und davon gibt es sowohl technische als auch menschliche Aspekte. Das Thema „Massiv oder filigran“ widmet sich Verkehrsmitteln, die riesige Lasten transportieren können, aber auch solchen, die durch ihre Leichtbauweise benötigte Energie möglichst effizient nutzen können.

Viel Bewegung für "In Bewegung"

Die Ausstellung „Mobilität“ bietet auf 3.000 m² Fläche 550 Objekte und 360 Bilder, sowie 65 Medien (Film/Audio), die die vielfältigen Aspekte des Themas erläutern. 25 grafische Hand-Zeichnungen erklären technische Objekte anschaulich und leicht verständlich und 50 Anekdotentexte erzählen zudem amüsante Geschichten zu ausgewählten Objekten. „In Bewegung“ wiederum zeigt auf 500 m² Fläche 30 Interaktive Stationen zum Ausprobieren und Entdecken, 100 Objekte mit interaktiven Stationen. Insgesamt wurde für beide Ausstellungen - „Mobilität“ und „In Bewegung“ - folgendes bewegt:

  • 870 Objekte wurden im Rahmen des Projekts bewegt (ursprünglich ausgestellte Objekte ins Depot rückgeführt und in die beiden Ausstellungen integriert)
  • aus ca. 2700 m2 weißen Holz-Platten wurden die Ausstellungsmöbel und die Ausstellungsarchitektur gebaut
  • ca. 12.500 kg Glas schützen die Objekte
  • auf mehr als 2300 m² Vinylfolie wurden Texte, Bilder und Grafiken gedruckt und kaschiert
  • mehr als 4.000 kg Stahl tragen die Autos am Regal und weitere Großobjekte
  • mehr als 100 Meter Stahlseile wurden verwendet, um in den Luftraum neue Objekte zu hängen

Besonders interessant ist auch der Aspekt der Kommunikation und Mobilität, die in dieser Ausstellung als Geschwister dargestellt werden, denn sie hätten  sich gewissermaßen parallel entwickelt und auch immer gegenseitig beeinflusst. Weitere Fragen und Antworten zu diesem brandaktuellen Thema bietet das Kapitel „Reden oder reisen“. Zuletzt wird auch auf die Infrastruktur, also Verkehrswege und Verkehrszentren, eingegangen. Im achten und letzten Kapitel der Ausstellung werden technische Möglichkeiten rund um Sicherheit gezeigt. Aber auch die Museumsbesucher- ob groß oder klein – werden nach ihrer Meinung gefragt.

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