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Technisches Museum

Die neue interaktive Ausstellung zum Stromnetz

Bei ON/OFF, der neuen interaktiven Ausstellung des Technischen Museums, dreht sich alles um Strom. Die neue Dauerausstellung ist ein Fest für die ganze Familie, die mit Spezialführungen, Gratis-Eintritt am Lotterientag und einer Ö1 Filmnacht im Programm aufwartet.

Die interaktive Ausstellung widmet sich der Stromerzeugung und -speicherung
© TMW | Die Smartflower rechts im Bild geleitet zur neuen TMW Dauerausstellung

Neue interaktive Dauerausstellung
Thema: Stromnetz
ON/OFF

Technisches Museum Wien (Adresse und Anfahrtshilfe im Adressblock)

Rahmenprogramm zur neuen Ausstellung

Das Eröffnungswochenende der neuen Dauerausstellung des Technischen Museums zum Thema Strom bietet buchbare Familienführungen und Vermittlungsangebote zu den Themen „Die elektrisierte Welt“, „Saubere Engergie“, „Strom – Teilchen auf Reisen“ und „Von der Muskelkraft zum Kraftwerk“. Am 17. November – dem Lotterientag – gibt es Gratiseintritt für alle, die mit einem Spielschein im TMW vorbeischauen und natürlich eine kostenlose Führung zur Ausstellung ON/OFF. Eine Kuratorenführung findet am 19. November statt und die Ö1 Filmnacht am 17. Februar 2018, das von einem Familienfest am 25. Februar 2018 (20% Reduktion beim Eintritt) gefolgt wird.

Energiewende mit Windkraft und Photovoltaik

Auf 500 m2 zeigt das Technische Museum Wien schon ab dem 9. November 2017 eine Ausstellung zum österreichischen Stromnetz und allen damit verbundenen Fragen wie etwa Wasserkraft, Atomenergie oder die Zukunft der Energieversorgung. In insgesamt neun Kapiteln – oder Stationen – werden aber auch die gesellschaftspolitischen Kontexte der unterschiedlichen Technologien in Text, Bild und Grafik dargestellt. Die Ausstellung, die ganz auf Interaktivität setzt, bietet zahlreiche Hands-On Objekte, die zum Mitmachen einladen. So können Besucher etwa die Effizienz von Windrädern erproben oder in einer Speicherbox die Vielfalt zukünftiger Speichertechnologien kennenlernen. Die Ausstellung ON/OFF des TMW behandelt alle Fragen rund um das österreichische Stromnetz der Gegenwart und Zukunft und widmet sich auch der brennenden Frage nach der Energiewende. Kommt sie? Oder kommt sie nicht? Die gezeigten Objekte in der Ausstellung sind übrigens alle zweisprachig – in Englisch und Deutsch – beschriftet und ermöglichen auch ausländischen BesucherInnen einen guten Einblick in die Stromerzeugung und deren gesellschaftspolitische Implikationen.

Technologie und Gesellschaft

Denn die Frage der Energieversorgung ist stets auch eine Frage von Angebot und Nachfrage. Das technische Herzstück der neuen Dauerausstellung ist die Steuerungszentrale, die das Zusammenwirken aller Möglichkeiten zur Stromerzeugung, -verteilung und –speicherung zeigt. Die Besucher werden interaktiv darin eingebunden, da sie den Ausgleich von Angebot und Nachfrage steuern können, um ein Blackout zu verhindern. Dieses Prinzip – Angebot und Nachfrage - bestimmt leider auch zukunftsversprechende Technologien wie Windkraft oder Sonnenenergie. Eine eigens für die Ausstellung installierte Solaranlage mit dem schönen Namen Smartflower erzeugt einen Jahresertrag von ca. 3400 und 6.200 kWh und wird in das Wiener Stromnetz eingespeist. So eine Anlage deckt den durchschnittlichen Strombedarf eines mitteleuropäischen Haushalts (ca. 4000 kWh/Jahr) und kann theoretisch von jedem eingebaut werden. Andere gesellschaftspolitische Schwerpunkte der Ausstellung sind etwa folgende:

  • Die Auseinandersetzung um die Hainburger Au 1984
  • Atomkraftwerk Zwentendorf und die Volksabstimmung
  • Wie funktionieren Atomkraftwerke?
  • Tschernobyl und die Folgen
  • Energiewende: Wind-, Solar- und Tiefenwärme

>> Zum Programm des technischen Museums!

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