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Jürgen Weber
Albertina Text: Jürgen Weber

Hans Robert Pippal: Wien-Ansichten und andere Veduten

22.1. - 28.3.2016: Der Maler charmanter Wien-Ansichten, Hans Robert Pippal, widmete sich mit großer Leidenschaft seiner Heimatstadt Wien. Die Tochter des Künstlers vermachte der Albertina eine umfangreiche Schenkung, die nun erstmals dort gezeigt wird.

Muscheln am Strand wie man sie noch nie gesehen hat
© Albertina, Wien | Hans Robert Pippal, Frau mit Muschel, 1951; Albertina, Wien

Hans Robert Pippal: Wien-Ansichten und andere Veduten

Wann: 22.1. - 28.3.2016

Wo: Albertina
Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Pippal-Ausstellung an der Albertina

Der gebürtige Wiener Hans Robert Pippal (1915–1998) ist sowohl für seine Gemälde von repräsentativen Straßen und Gebäude - wie die Ringstraße die Staatsoper, den Stephansdom oder den Graben - als auch für stimmungsvolle Ansichten der Wiener Außenbezirke beliebt und bekannt. Die Gattungen, die seine Malerei und Graphik umfassen sind so vielfältig wie sein Werk: Pastell und Aquarell, Porträts, Stillleben, Landschaften und religiöse Tafelbilder. Sein durchaus breit angelegtes Spektrum umfasst aber auch folgende Stilrichtungen, die nun erstmals in ihrer repräsentativen Gesamtheit an der Albertina zu sehen sind:

  • Porträts,
  • Figurenstudien,
  • religiöse Motive und
  • Stillleben,
  • Aquarelle,
  • Pastelle,
  • Zeichnungen und
  • Skizzen

Schenkung für große Gesamtausstellung

Die Abbildung der Atmosphäre der Stadt, die sich je nach Tages- und Jahreszeit verändert, war eine von Pippals Hauptaufgaben für seine Malerei. Neben den berühmten Wien-Bildern finden sich in seinem Oeuvre aber auch Bilder von Reisen nach Italien und Frankreich, Veduten und Stadtansichten. Auf diesen erkennt man auch den Einfluss von Henri Matisse oder Raoul Dufy. Ein besonders schönes Objekt von Pippal findet sich übrigens auch im öffentlichen Raum, nämlich das Mosaik-Objekt mit Denkmalschutz in Wien-Donaustadt oder die Henri Dunant zugeeignete Stele in der Dunantgasse in Wien-Floridsdorf. Die Verbundenheit des Künstlers mit seiner Stadt ist also gegenseitig, da die Stadt Wien für deren Pflege und Errichtung sorgte.

Prof. Martina Pippal, die Tochter des Künstlers, schenkte der Albertina eine umfangreiche Schenkung des Werkes ihres vor 17 Jahren verstorben Vaters. Eine Auswahl der übergebenen Werke wird nun erstmals öffentlich an der Albertina präsentiert und gibt einen vielseitigen Überblick über das Werk eines ebenso vielseitigen Wiener Künstlers.

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