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Kunst & Kultur Text: Katharina Widholm

Klimt Villa: Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Angebote

Wie Gustav Klimt seine Kunstwerke erschaffen hat, können Besucher in der Klimt-Villa in Erfahrung bringen. Neben diversen Austellungen über den berühmten Wiener Maler können Gäste das Gebäude auch für eigene Veranstaltungem mieten, so kann man seine Hochzeit im neubarocken Haus in der Feldmühlgasse feiern

neubarocke Klimt-Villa mit Garten
© Jasmin Degenhart | In der Klimt-Villa befinden sich die ehemaligen Atelier-Räume von Gustav Klimt

Klimt Villa als Hochzeitslocatiom

Für jene, die ein besonderes Event planen und noch auf der Suche nach der geeignetetn Hochzeitslocation sind, besteht die Möglichkeiten, die Klimt-Villa sowie den weitläufigen Garten der diese umgibt, zu mieten.

Für folgende Zwecke kann man das Anwesen mieten:

  • Trauungen (standesamtlich)
  • Lesungen, Ausstellungen und Vernissagen, Konzerte
  • Pressekonferenzen, Seminare, Tagungen
  • Empfänge und Firmenfeiern

Aufgrund der malerischen Kulisse, eignet sich die neubarocke Villa vor allem als Austragungsort für Hochzeiten. Die großzügigen Räume des Gebäudes, sowie der große Garten bieten dabei auch für eine große Hochzeitsgesellschaft Platz. Wer Interesse hat, den erinnerungswürdigsten Tag seines Lebens an diesem ebenso denkwürdigen Ort zu verbringen, kann sich mit der Ansprechperson des Hauses, Baris Alakus (Kontaktdaten im nächsten Abschnitt) in Verbindung setzen.

Klimt Villa Preise, Öffnungszeiten, Anfahrt

Preise

Regulär: 10 €

Ermäßigt: 8 €

Schüler/Studenten: 5 €

Für Auskünfte zu Führungen und Gruppen siehe Website

Anschrift und Adresse

Klimt Villa Wien

Feldmühlgasse 11

1130 Wien

Kontakt

Ansprechpartner:

Herr Mag. Baris Alakus

Klimt Villa Wien

Tel. +43 (0)1 876 11 25

info@klimtvilla.at

Erreichbarkeit und Anfahrt

U-Bahn U4 Station Unter-St.-Veit und ca. 3 min Fußweg

Strassenbahn 58 Station Verbindungsbahn und ca. 100 m Fußweg

https://youtu.be/5FmtrsBcw2g

Klimt-Villa: Das Atelier des Künstlers

 In den letzten Lebensjahren von Gustav Klimt war das Gebäude noch ein eher unscheinbares ebenerdiges Landhaus. Von 1911-1918 mietete der berühmte Maler ein paar Räume um diese als Atelier zu benützen. Zwölf Bilder soll der Meister hier geschaffen haben - unter anderem das Gemälde Litzlberg am Attersee

Seine imposante Fassade erhielt es erst Jahre später, 1923, als die damalige Besitzerin, die Witwe des Möbelfabrikanten Josef Hermann, einen Umbau in eine neubarocke Villa anordnete. 

Das Gebäude wurde später von Familie Klein erworben, die während der Nazizeit jedoch aufgrund ihrer jüdischen Herkunft fliehen musste. 1948 ging das Anwesen ins Staatseigentum über, da die Familie es verkaufte.

2000 konnte eine geplante Privatisierung vom Verein Gedenkstätte Gustav Klimt verhindert werden. Dieser setzte sich auch für den Erhalt des Ateliers und des weitläufigen Gartens ein.

Die vom Belvedere zwischen 2007-2008 gestellte Forderung, das Gebäude in den ursprünglichen Zustand des ebenerdigen Landhauses zurückzuversetzen, was einem Abriss der Villa gleichgekommen wäre, wurde vom Wirstschaftsministerium 2008 entgültig abgelehnt.

Austellung in der Klimt-Villa

 Im selben Jahr wurde die Verantwortung der Liegenschaft an das Kuratorium für künstlerische und heilende Pädagogik übertragen. Dieses sollte die Villa für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Renovierung übernahm die Burghauptmannschaft Österreich. Diese veranlasste unter anderem, dass das Erdgeschoss, in dem sich das Atelier von Gustav Klimt befand, so gestaltet wurde, dass sich die Besucher einen Eindruck vom Leben und Schaffen des Meisters machen können. Herzstück der Ausstellung sind das Empfangszimmer sowie die Atelierräume Klimts, die anhand von Fotografien und erhaltenen Originalgegenständen wie Teppichen rekonstruiert wurden. Auch einige erhaltene Objekte aus dieser Zeit kann der Besucher hier bewundern.

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