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Wetterwerte

Wetterwerte gibt es viele in der Meteorologie, aber nur die wenigsten wissen Bescheid über deren genaue Bedeutung und die Messverfahren. stadt-wien.at gibt Ihnen einen Einblick in die Definition und Bedeutung der wichtigsten Wetterwerte.

Wetterwerte

Wetterwerte gibt es viele in der Meteorologie, aber nur die wenigsten wissen Bescheid über deren genaue Bedeutung und die Messverfahren. stadt-wien.at gibt Ihnen einen Einblick in die Definition und Bedeutung der wichtigsten Wetterwerte.

Lufttemperatur: Bezeichnung für den Wärmezustand eines Körpers, in diesem Fall für den Wärmezustand der Luft. Die Lufttemperatur ist die mittlere kinetische Energie der Luftmoleküle. Da Moleküle stets in Bewegung sind und dabei auch zusammenstoßen, erzeugen sie dabei Wärme. Je enger der Raum ist, in dem sich die Moleküle befinden, desto öfter stoßen sie zusammen und desto wärmer wird es.

Luftfeuchtigkeit: Die Luftfeuchtigkeit gibt Auskunft über den Wasserdampfgehalt der Luft. Gängigste Maßeinheit der Wetterwerte für die Luftfeuchtigkeit ist die so genannte relative Luftfeuchtigkeit, die in Prozent angegeben wird. Die Prozentzahl bezieht sich auf das Verhältnis des momentanen Wasserdampfgehalts der Luft im Verhältnis zum bei gleicher Temperatur maximal möglichen Wasserdampfgehalt. Weitere Wetterwerte bzw. Maßeinheiten, mit denen die Luftfeuchtigkeit angegeben wird, sind Hektopascal (Dampfdruck) sowie Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter Luft (absolute Luftfeuchtigkeit). Geräte, die solche Wetterwerte messen, werden Hygrometer genannt.

Luftdruck: Durch die Schwerkraft der Erde wird Druck ausgeübt, der als Luftdruck bezeichnet wird. Die Messeinheit für den Luftdruck ist Hektopascal (hPa). Diese Einheit sagt aus, mit welcher Kraft die Luftsäule auf einen Quadratmeter drückt. Messgeräte zur Bestimmung des Luftdrucks sind das Quecksilberbarometer und das Aneroidbarometer.

Niederschlagsmenge: Der Sammelbegriff für aus der Atmosphäre auf die Erde auftretendes Wasser in seinen verschiedenen Formen (Regen, Eis, Schnee) ist Niederschlag. Die Niederschlagsmenge wird in der Regel entweder in Millimeter Höhe (mm) oder in Liter pro Quadratmeter angegeben. Instrumente zur Messung der Niederschlagsmenge werden Niederschlagsmesser genannt und gehören zum fixen Inventar jeder Wetterstation.

Windstärke: Wind ist die horizontale Bewegung von Luftmassen zum Druckausgleich. Die Maßeinheit für die Messung der Windstärke ist das so genannte Beaufort. Entwickelt wurde die Beaufort-Skala im Jahre 1806 von dem englischen Admiral Sir Francis Beaufort. Mit Hilfe der Beaufort-Skala kann die Stärke des Windes anhand seiner Auswirkungen geschätzt werden. Die Skala enthält Wetterwerte in den Stufen 0 bis 12. In direktem Zusammenhang mit der Windstärke steht die

Windgeschwindigkeit: Die Windgeschwindigkeit bezeichnet den Weg, den der Wind in einer bestimmten Zeit zurücklegt. Gemessen wird diese in der Regel durch Schätzungen mit der Beaufortskala oder mit Windsäcken. Häufige Maßeinheit sind Kilometer pro Stunde oder Knoten.

Ozonwerte: Diese werden in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Bodennahes Ozon spielt eine erhebliche Rolle bei Befindlichkeitsstörungen und gröberen gesundheitlichen Problemen, zum Beispiel Hustenreiz, Kopfschmerzen und Atemnot. Ozon entsteht durch die Zusammenwirkung von Sauerstoff, ultravioletter Sonneneinstrahlung und CO2.

Wetterlage: Dieser Begriff ist ein Sammelbegriff der Wetterwerte. Unter Wetterlage versteht man das Gesamtbild eines sich in einem größeren Raum abspielenden Wettergeschehens. Bestimmend für die Wetterlage sind Temperaturverteilung, Wolkenverteilung, die Position von Druckzentren, Strömungsverhältnisse, Verteilung von Wolken usw.

UV-Strahlung: Ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung genannt, bezeichnet jenes Spektrum der Sonneneinstrahlung, das für das Auge nicht sichtbar ist. Unterteilt wird UV-Licht nach der Wellenlänge. Der UV-Bereich liegt in etwa bei einer Wellenlänge von 280 bis 400 nm. Unterschieden werden drei verschiedene Arten von UV-Strahlung: UVA, UVB und UVC. UVC-Strahlung ist sehr gefährlich, kommt aber auf der Erde nicht an, da sie von der Erdatmosphäre absorbiert wird. UVA- und UVB-Strahlung ist jener Teil des Lichtspektrums, der für die Sonnenbräune, aber auch für die negativen Auswirkungen eines zu langen Verweilens in der Sonne verantwortlich ist (Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung, Krebs, wobei UVB-Strahlung jedoch interessanterweise auch in der Vorbeugung von Krebs eine Rolle spielt, sie ist notwendig zur Bildung von Vitamin D).

Autor: Andreas Lassnig

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