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Skispringen- Die Vierschanzentournee

Kaum ein Schisprungevent zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich als die berühmt berüchtigte Vierschanzentournee. Seit mehr als 50 Jahren zieht diese Sprungserie die Fans und das mediale Interesse an sich, denn für so manch einen Springer zählt ein Sieg bei der Vierschanzentournee gar mehr als ein Olympiasieg oder der Gewinn des Gesamtweltcups.

Freitag, 28.12. beginnt in Oberstdorf die Vierschanzentournee
Skisprungschanze Oberstdorf

Kaum ein Schisprungevent zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich als die berühmt berüchtigte Vierschanzentournee. Seit mehr als 50 Jahren zieht diese Sprungserie die Fans und das mediale Interesse an sich, denn für so manch einen Springer zählt ein Sieg bei der Vierschanzentournee gar mehr als ein Olympiasieg oder der Gewinn des Gesamtweltcups. Hier finden Sie die wichtigsten geschichtlichen Daten sowie zahlreiche Informationen zu Ticketpreise und Anreisetipps.

Zwei Nationen – eine Idee

Der geschichtliche Ursprung der Vierschanzentournee reicht zurück bis ins Jahr 1949. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Mitglieder des Skiclubs Partenkirchen und Innsbruck erstmals mit der Idee auf, eine Schisprungserie an vier verschiedenen Schanzen innerhalb von kurz aufeinanderfolgenden Tagen zu gründen und alle vier Wettkampfergebnisse zusammenzuzählen.
Die Durchführung der Vierschanzentournee erfolgte allerdings erst drei Jahre später, da es nach dem Krieg den ausländischen Springer nicht gestattet war, an Wettkämpfen in Deutschland teilzunehmen. Von Beginn an waren die drei Stationen Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen klar. Damit die Anzahl an deutschen und österreichischen Austragungsorten ausgeglichen war, entschied man sich letztendlich für das deutsche Oberstdorf als vierte Wettkampfstation.
Das erste offizielle Vierschanzentourneespringen fand schließlich am Neujahrstag des Jahres 1953 in Partenkirchen statt. 50 Springer aus sechs europäischen Ländern nahmen daran teil, wobei der Norweger Asgeir Dølplads den ersten Wettkampf für sich entscheiden konnte. Sieger der ersten Auflage der Vierschanzentournee wurde schließlich der Österreicher Sepp Bradl.
Im darauffolgenden Jahr wurde die Reihenfolge der Wettkampfspringen geändert. Das erste Springen erfolgte in Oberstdorf, gefolgt von Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Von Jahr zu Jahr stieg das Medien- und Zuschauerinteresse stark an und die Vierschanzentournee entwickelte sich zu einem absoluten Highlight in der Schisprungszene.
Eine Besonderheit der Vierschanzentournee liegt in der Austragung des ersten Wertungsdurchgangs im KO-Modus. Zwei qualifizierte Springer treten jeweils gegeneinander an, wobei der bessere Springer, sowie die fünf besten Verlierer (Lucky Loser) der Duelle, am zweiten Durchgang teilnehmen dürfen.

Die Aushängeschilder der 80er und 90er Jahre

Wie auch im Gesamtweltcup bzw. bei den Olympischen Spielen war die Vierschanzentournee in den 80er Jahren vom Duell Matti Nykänen (Finnland) gegen Jens Weißflog (DDR bzw. Deutschland) geprägt. Der Finne gewann die Tournee zwei Mal, wie auch der Österreicher Ernst Vettori. Jens Weißflog ist der bis dato erfolgreichste deutsche Springer, denn er konnte die Vierschanzentournee vier Mal für sich entscheiden. Weiters ist auch er der erste Springer, der für zwei Nationen siegreich war (DDR und Deutschland).

Mit der Entwicklung des V-Stils wurden die Sprungweiten immer größer und damit mussten auch die Schanzen dementsprechend angepasst und modernisiert werden. Im Jahre 1998 gewann der Finne Janne Ahonen seine erste Tournee. Mit insgesamt fünf Tourneesiegen ist Ahonen damit auch bis heute noch der Rekordsieger.

Der Grand Slam

Die 50. Vierschanzentournee wurde von einem Mann dominiert – Sven Hannawald. Der Deutsche machte das bis dato unmöglich scheinende möglich, er gewann als erster Springer alle vier Einzelspringen und machte damit den Grand Slam perfekt. Seither ist es auch niemand mehr gelungen diese Leistung zu wiederholen, da vor allem die unterschiedlichen Schanzenprofile verschiedene Sprungstile bevorzugen. Der Deutsche setzte sich mit diesem Erfolg während der Jubiläumstournee ein wahres Denkmal.

Die Dominanz der Österreicher

Ab 2008 dominierten die Österreicher das Geschehen während der Vierschanzentournee. Der zum Siegspringer gereifte Wolfgang Loitzl begeisterte mit zwei perfekten Sprüngen beim Abschlussspringen in Bischofshofen. Der österreichische Stilist erhielt dabei von allen Punkterichtern im ersten Durchgang die Höchstnote 20, im zweiten Durchgang viermal die 20 und einmal 19,5, wobei jeweils die beste und schlechteste Benotung gestrichen werden, wodurch Loitzl zweimal die Höchstbewertung erhielt und nach Andreas Widhölzl den Gesamtsieg der Vierschanzentournee wieder zurück in die Alpenrepublik holte.
Im darauffolgenden Jahr konnte Loitzls Teamkollege Andreas Kofler den Sieg an sich reißen, und in den letzten beiden Jahren waren die Shootingstars Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer erfolgreich.

Favoriten für das Jahr 2013

Auch in diesem Jahr haben sich knapp vor der Tournee wieder einige Athleten in die Favoritenrolle gesprungen. Vor allem der bisherige Weltcupführende und Vorjahrestourneesieger Gregor Schlierenzauer steht bei den Buchmachern an vorderster Front. Auch sein Teamkollege Andreas Kofler fand rechtzeitig in die richtige Spur und zeigte mit zwei Siegen und einem zweiten Platz in den letzten drei Springen auf.
Die größten Konkurrenten für die Österreicher stellen zur Zeit die deutschen Athleten dar. Mit Severin Freund besitzt Deutschland auch einen absoluten Siegspringer in ihren Reihen. In der heurigen Saison konnte er vor allem mit einer beachtlichen Konstanz aufzeigen. Weiters überzeugten aber bislang auch seine Teamkollegen Richard Freitag und Andreas Wellinger.
Das norwegische Team setzt seine Hoffnungen vor allem auf den Vorjahressieger des Gesamtweltcups - Anders Bardal. Der Norweger springt stets in der Weltspitze mit, und kann aufgrund seiner Konstanz vielleicht am Ende vom obersten Treppchen herunterlachen.
Niemals unterschätzen darf man allerdings auch den Schweizer-Superstar im Springerzirkus - Simon Amann. In der diesjährigen Saison wechseln sich Licht und Schatten bei seinen Sprungergebnissen ab, doch ein Sieg bei der Vierschanzentournee ist der letzte große Titel, der dem Schweizer noch fehlt. Vor allem bei schwierigen Verhältnissen konnte Amann bislang stets aufzeigen, und den Killer-Instinkt kann man ihm ohnehin nicht absprechen.
Neben den Favoriten gibt es aber auch einige gefährliche Außenseiter, die Chancen auf einen Sieg besitzen. So zeigt sich das slowenische Team in sehr starker Form und zeigt mit vereinzelten Top-Weiten auf, ebenso sollte man auch stets ein Auge auf den Polnischen Nationalhelden Kamil Stoch werfen.
Man sei somit gespannt, ob sich auch die diesjährige Tournee wieder in die Geschichtsbücher eintragen kann und welcher Athlet am Ende um eine Schilänge vorne liegt.

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Ticketinfos Oberstdorf:

Tickethotline +49 (0) 8322 / 8090-350

Veranstalter

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Skiclub Oberstdorf
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www.arena-ticket-allgaeu.de

Um eine reibungslose Anreise zu gewährleisten, setzt die Deutsche Bahn Sonderzüge ein und der regionale Busverkehr wird verstärkt. Über www.bahn.de können Sie sich über die Bus- und Zugverbindungen informieren.

Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, die öffentlichen Verkehrsmittel für Ihre Anreise zu nutzen, dann erreichen Sie Oberstdorf natürlich auch mit dem Auto. Der offizielle Veranstaltungs-Parkplatz befindet sich an der Oybele-Festhalle. Bitte achten Sie bei Ihrer Anreise auf das Leitsystem und folgen Sie den Anweisungen unseres Ordnungspersonals. Die Nutzung des Veranstaltungs-Parkplatzes ist kostenpflichtig und beträgt 5,00 €/pro Fahrzeug.

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Veranstalter
OK Neujahrsskispringen
SC Partenkirchen
Schnitzschulstr. 17
D-82467 Garmisch-Partenkirchen
 
Tel. +49 (0) 8821/2003
Fax +49 (0) 8821/53429
 

E-mail: garmisch-partenkirchen@vierschanzentournee.com
www.skiclub-partenkirchen.de

Für die Anreise zum Neujahrsskispringen nutzen Sie am besten die öffentlichen Verkehrsmittel. Alle Züge der Deutschen Bahn machen am 31.12. und am 01.01. einen Extrahalt am Bahnhof „Kainzenbad“ unmittelbar neben dem Olmypia Skistadion. Die Bahn setzt am 01.01. auch Sonderzüge für eine bequeme und reibungslose An- und Abreise ein.
 
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, planen Sie die Anreisezeit bitte großzügig und folgen Sie den Hinweisschildern zu den öffentlichen Großparkplätzen.

Ticketinfos Innsbruck:


Ticketholine: +43 (0)720 3030970
 
Veranstalter
Sport-Club Bergisel
Bergiselweg 3
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43(0)512/57 56 90
Fax: +43(0)512/56 09 35
innsbruck@vierschanzentournee.com
www.bergiselspringen.at

Anfaht mit dem Auto von der Ausfahrt Innsbruck Mitte:Die Ausfahrt Innsbruck Mitte bietet sich als Alternative zu den anderen genannten Ausfahrten an. Sie fahren Innsbruck Mitte aus und wählen den Südring, dem sie nach dem Kreisverkehr in Richtung Westen folgen. Nach der Olympiabrücke biegen Sie an der großen Kreuzung (Fa. Gießerei Graßmayr) in Richtung Süden ab und nehmen die Brenner Bundesstraße. Diese ist während des Springens Einbahnstraße und bietet ausreichend Parkmöglichkeiten.

Ticketinfos Bischofshofen:

Ticketholine: +43 (0)720 3030970 

Veranstalter
Skiclub Bischofshofen
Rosenthal 40
A-5500 Bischofshofen

Telefon +43 (0) 6462 4845
Fax : +43 (0) 6462 4845-40

E-Mail: bischofshofen@vierschanzentournee.com
www.skiclub-bischofshofen.at

An allen Ortseinfahrten werden die Autos von der Verkehrspolizei zu den Parkplätzen eingewiesen. Von Süden her gibt es vom Parkplatz der Fa. Liebherr einen Shuttledienst in den Ort. Vom Ort müssen alle Zuschauer zu Fuß – Gehzeit ca. 15 bis 20min -  zur Schanze gehen. Alle Wege zur Schanze sind beschildert. 

Mit den ÖBB nach Bischofshofen: vom Bahnhof sind es ca. 15 bis 20 Minuten Gehzeit zur Schanze

(Quelle: vierschanzentournee.com)

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