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Museum

Jüdisches Museum: Palais Eskeles und Judenplatz

Das Jüdische Museum Wien bietet eine ständige historische Ausstellung zur Geschichte der Juden Österreichs und die berühmte Judaica-Sammlung von Max Berger illustriert den BesucherInnen die jüdische Religion. Als Außenstelle des Jüdischen Museums kann das Museum am Judenplatz besucht werden. Es zeigt Ausgrabungen einer Synagoge aus dem Mittelalter und erweitert das Wissen zum Judentum in dieser Epoche mit einer Dauerausstellung. Mittlerweile hat das Museum rund 150 Ausstellungen gezeigt, die von mehr als 1,2 Millionen Menschen aus dem In- und Ausland gesehen wurden. Lesen Sie weiter um alle wichtigen Infos für Ihren Besuch im Jüdischen Museum zu erfahren!

Fassade in weiß des Jüdischen Museums Wien
© Philipp Kreidl | Das Jüdische Museum Wien setzt sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der jüdischen Bevölkerung Wiens auseinander. Die Sammlung des Museums umfasst über 15.000 Objekte, welche weltweit zu den bedeutendsten Beständen der jüdischen Kulturgeschichte des Habsburgerreiches, der ersten Österreichischen Republik, der Wiener Zwischenkriegszeit sowie der Geschichte der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung seiner jüdischen Bürger zählen.

Das Jüdische Museum Wien befindet sich im Palais Eskeles, einem Altstadtpalais unweit des Stephansdoms. Seit 1998 wurde das Haus, das  im Jahr 2008 sein 15 Jahr-Jubiläum feierte, erfolgreich von Dr. Karl Albrecht-Weinberger geleitet. In seiner Ära haben zahlreiche große Ausstellungen stattgefunden, wie zum Beispiel  „Wien, Stadt der Juden – Die Welt der Tante Jolesch“ im Jahr 2004, „Die Korngolds“ im Jahr 2007 oder die im heurigen Jahr gezeigte international vielbeachtete Ausstellung „Typisch! Klischees von Juden und Anderen“.

Mit dem Jüdischen Museum setzt die Stadt Wien seit über 15 Jahren ein Zeichen, das zeigt wie die Geschichte der Stadt untrennbar mit ihrer jüdischen Bevölkerung verbunden ist und dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Gemeinschaften in Wien heute und in der Zukunft einen zentralen Stellenwert hat.

Das Museum soll ein Kompetenzzentrum für die jüdische Kultur in Wien sein, ein Museum, das auf spannende Weise die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft der Juden in Wien erzählt und das kulturelle und gesellschaftliche Leben der jüdischen Bevölkerung präsentiert.

Die Sammlung mit über 15.000 Objekten

Die Sammlungen im Jüdischen Museum Wien dokumentieren in herausragender Weise die Jahrhunderte alte österreichisch-jüdische Geschichte. Die über 15.000 inventarisierten Objekte zählen weltweit zu den bedeutendsten Beständen der jüdischen Kulturgeschichte des Habsburgerreiches, der ersten Österreichischen Republik, der Wiener Zwischenkriegszeit sowie der Geschichte der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung seiner jüdischen Bürger.

Die umfangreichen Sammlungsbestände sind in einem Schaudepot öffentlich zugänglich, was nur in wenigen Museen üblich ist. Zusätzlich werden sechs bis acht Sonderausstellungen pro Jahr gezeigt.

Permanente Ausstellungen im Jüdischen Museum Wien

  • Wien und die Welt: Das Schaudepot des JWM
    Das Schaudepot umfasst die großen Sammlungen: Die Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde, die Neuerwerbungen des Jüdischen Museums Wien seit den frühen 1990er Jahren, die erworbenen und gestifteten Privatsammlungen Berger, Schlaff und Stern.
  • Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute
    Diese Ausstellung erzählt vom Jahr 1945 und führt bis in die Wiener jüdische Gegenwart. Skizziert wird der schwierige Weg einer total zerstörten jüdischen Gemeinde. So schillerte sie 1938 noch als die größte deutschsprachige und die drittgrößte Gemeinde Europas, so findet man sie heute überschaubar, aber lebendig. Für ihre heutige Größe war der Zuzug von Juden aus Osteuropa maßgebend.
  • Von Alef zu Tav - Vom Anfang zum Ende
    Im Atelier des Jüdischen Museums Wien werden die persönlichen Feste der Juden vorgestellt. So bekommt man genauere Einblicke in die jüdische Tradition, in deren Symbolik und Speisegesetze der koscheren Küche.
  • Installation der Erinnerung - Nancy Spero
    Die New Yorker Künstlerin Nancy Spero hat zahlreiche Bilder und Texte aus der Wiener Geschichte grafisch bearbeitet und an die Wand gestempelt.
  • Lichtinstallation "Museum" - Brigitte Kowanz
    An der Fassade des JMW ist das Wort „Museum“ in Hebräisch als Lichtinstallation angebracht.

Weiter zu den aktuellen Ausstellungen im Jüdischen Museum.

Museum am Judenplatz

Zum Jüdischen Museum Wien gehört auch eine Außenstelle auf dem Judenplatz im ersten Wiener Gemeindebezirk (Judenplatz 8, 1010 Wien), wo eine Ausstellung zum mittelalterlichen Judentum und die Ausgrabungen einer mittelalterlichen Synagoge gezeigt werden.

Weitere Museen in Wien entdecken.

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Eintrittspreise und Tickets

Normalpreis € 10,00
Ermäßigter Eintritt (Senioren, Ö1-Clubmitglieder, Wien Holding Mitarbeiter, uvm.) € 8,00
Jugendticket (Studierende bis 27 Jahre, Präsenz.- und Zivildiener) € 5,00
Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr Eintritt frei
Gruppentarif (ab 10 Personen) € 7,00
Führungen (pro Gruppe und Stunde) € 40,00
Schulklassen Eintritt frei
Schulklassen Führung € 20,00

Mit einer Eintrittskarte können bis zwei Tage nach Ausstellungsdatum beide Standorte des Jüdischen Museums Wien besucht werden.

Ticket Kooperation Freud Museum

Mit der Eintrittskarte des Jüdischen Museums Wien ist der Eintritt im Sigmund Freud Museum vergünstigt!

Führungen im JMW

Öffentliche Führungen

  • Führung im Jüdischen Museum Wien
    Sprache: Deutsch
    Sonntags 15 Uhr (Führung durch die Dauerausstellung)
  • Führung im Museum am Judenplatz
    Sprache: Deutsch
    1. Sonntag im Monat (Führung durch Dauerausstellung)

Schnelle/ kompakte Führung

Dauer: 30 Minuten (Museum - Highlights)
Kosten: € 25,-/ Gruppe (max. 10 Teilnehmer)

Museum exklusiv

Dauer: 2 Stunden (Museum detailiert mit Möglichkeit auch ausführlich und ausschweifend auf Fragen einzugehen), Anschließend Ausklang im Café
Kosten: € 100,-/ max. 4 Teilnehmer

Gruppenführungen

Dauer: 1 Stunde
Teilnehmeranzahl: max. 25 Personen
Gruppenführungen werden auf Deutsch und in Fremdsprachen angeboten. Die Führungen gibt es zu den permanenten Ausstellungen, sowie zu den Wechselausstellungen. Dies gilt sowohl für das Jüdische Museum, als auch das Museum am Judenplatz.

Lokale in der Nähe des Jüdischen Museums Wien

Cafe Restaurant Griensteidl

Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Das Cafe hat lange Tradition seit 1847. Früher war es Treffpunkt für Wiener Literaten, wie Athur Schnitzler. Das Gebäude des Restaurants wurde 1897 abgerissen und erst 1990 wurde die Legende des Wiener Treffpunktes Griensteidl erneut zum Leben erweckt, wo man heute wieder Altwiener Kaffehauskultur erleben kann.

Öffnungszeiten: Täglich 8 - 23:30 Uhr (Zwischen 11 und 23 Uhr können durchgehend Tagesgerichte bestellt werden.)
Küche: österreichisch, auch Saisongerichte wie Wild oder Gansl, hausgemachte + täglich frische Mehlspeisen
Kontakt: +43 1 5352692-0, office(at)cafegriensteidl.at

Kaffeehaus Demel

Kohlmarkt 14, 1010 Wien

Im traditionellen Wiener Kaffeehaus Demel findet man köstliche Süßspeisen, die besonders gut zu einer Wiener Melange schmecken.
Weiterlesen zum Kaffeehaus Demel.

Öffnungszeiten: Täglich 9 - 19 Uhr
Küche: Österreichische Süßspeisen und Speisen
Reservierung: +43 1 5351717-0, wien(at)demel.com

Das Jüdische Museum Wien nimmt auch an "Lange Nacht der Museen" teil.


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