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Wirtschaft Text: Margareta Sandhofer

Wiener Hafen: der größte öffentliche Donauhafen

Der Wiener Hafen ist bereits heute der größte öffentliche Donauhafen und das bedeutendste Güterverteilzentrum Ostösterreichs. Seine große Stärke liegt darin als das größte trimodale Logistikzentrum in Österreich gleichzeitig Transportwege zu Wasser, auf der Schiene und auf der Straße zu verbinden - und immer noch werden seine vielseitigen logistischen Möglichkeiten weiter ausgebaut und seine Kapazitäten stetig erhöht.

© Wien Holding |

Die Vorzüge des Wiener Hafens

2008 gelang es dem Wiener Hafen, den Umsatz des Betriebs um 3 Millionen Euro auf 48 Millionen zu steigern. Seine große Stärke liegt darin als das größte trimodale Logistikzentrum in Österreich gleichzeitig Transportwege zu Wasser, auf der Schiene und auf der Straße zu verbinden – der ideale Standort verschiedene Güter und Waren zu verfrachten, in Containern zu lagern, zu handeln und zu verwalten.

Auf der Fläche von 3,5 Millionen Quadratmetern befinden sich neben der in der Wien Holding angesiedelten Wiener Hafen Gruppe weitere 120 private Unternehmen um die profitablen Vorzüge des Wiener Hafens wirtschaftlich zu nutzen und für ihre Zwecke die geeigneten Objekte zu mieten. Die Spannweite des Mietangebots reicht von kleineren Büros über Lagerflächen, Abstellplätzen für Fahrzeuge oder LKWs bis zu weiten Arealen für ganze Betriebe.

Knotenpunkt für Gütertransport

Insgesamt werden am Wiener Hafen jährlich 12 Millionen Güter umgeschlagen, davon etwa 50 Prozent per LKW, 35 Prozent per Bahn und 15 Prozent per Schiff. Im Jahr 2008 wurden etwa 60.000 Fahrzeuge abgefertigt. Pro Woche führen 85 Züge Container zu den großen europäischen Seehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam und Duisburg und weitere Züge zu wichtigen Knotenpunkten in Osteuropa wie Bratislava und Budapest. Somit hat sich der Wiener Hafen zu einer zentralen Schnittstelle im Überseecontainerverkehr entwickelt, die in diesem Jahr durch zusätzliche Zugverbindungen mit Köln und Sopron noch weiter ausgebaut wird.

Über den Wasserweg werden auf fast 6000 Schiffen vor allem Mineralölprodukte, Baustoffe und landwirtschaftliche Produkte an den Wiener Hafen transportiert, wo jährlich rund 500.000 Container-Einheiten zu Verfügung stehen. Der Containerterminal wird seit 2006 verstärkt technisch hochgerüstet, die Lagerhallen vergrößert, die Krananlagen erneuert und der Hochwasserschutz optimiert.

Vorhaben in den nächsten Jahren

Bis 2010 soll der Umschlagplatz für Schiffe durch Landgewinnung im Hafen Freudenau noch erweitert werden indem das Hafenbecken um 20 Prozent verkleinert wird. An den neu erstellten Umschlagseinrichtungen können dann auch wetterempfindliche Schuttgüter sicher gelagert und verfrachtet werden. Weiters wird der Bund die Donaustrecke zwischen Wien und Hainburg flussbautechnisch ausbauen, sodass ein mindest Wasserstand von ca. 2,70 Metern garantiert ist.

Personenschifffahrt

Abgesehen vom Güterverkehr wird auf der Donau auch die traditionelle und sehr beliebte Personenschifffahrt der DDSG Blue Danube erfolgreich betrieben. Vom Wiener Hafen starten Donaurundfahrten in die Wachau oder Themenfahrten wie die Wiener Kaffeehaus Tour oder eine bunte Kindergeburtstagsfeier. Selbst zügig reisen lässt es sich auf der Donau: In nur 75 Minuten gelangt man mit dem TWIN CITY LINER von Wien nach Bratislava, vollklimatisiert, mit Panoramafenster oder auf dem Freideck.

Mit dem Erwerb der Marina zu Beginn 2009 erfährt die Vielseitigkeit des Wiener Hafens noch eine erfreuliche und vergnügliche Bereicherung – anregend zum Sport oder entspannend zur Erholung – mehr dazu finden Sie unter: Marina Wien.

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