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Wien Text: Viktoria Klimpfinger

Bestattung in Wien - wie das Begräbnis nicht zur Schuldenfalle wird

Der Tod ist offenbar nicht nur ein Wiener, sondern auch ein Kapitalist! Bei 5000 bis 6000 Euro für eine durchschnittliche Beerdigung überlegt man es sich doch lieber zweimal, ob man die Patschen streckt. Wenn’s dann aber doch irgendwann so weit ist – hier die wichtigsten insider-Tipps direkt vom Bestatter zu Bestattungsart, Trauerfeier, Grabdeckel und Bestattungsvorsorge, damit die Hinterbliebenen den Obolus nicht zweimal umdrehen müssen.

© Wikipedia, User: Invisigoth67 | Gräber am Wiener Zentralfriedhof

Für viele ist die „schene Leich“ nicht mehr erschwinglich. Daher tauschen immer mehr den klassischen Holzpyjama gegen günstigere Varianten wie Baum- oder Seebestattung, bei denen schon allein die wegfallende Grabpflege den großen finanziellen Unterschied macht. Doch auch eine traditionelle Sargbestattung muss die Hinterbliebenen nicht in den Ruin stürzen. Dafür gilt es nur, ein paar einfache Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Begräbniskosten: Sparen und Exklusiv-Tipps vom Bestatter

Wir haben beim Bestatter nachgefragt, worauf man bei der Planung einer Beisetzung achten kann, um die Kosten niedrig und die Pietät trotzdem hoch zu halten. Das sind seine Insider-Tipps:

1. Tipp: Wählen Sie das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens!

Gleich der erste Tipp ist weniger ein ultimativer Leitfaden zu großen Ersparnissen, sondern ein wichtiger Hinweis für alle, die sich bisher nicht mit der Bestattungsbranche auseinandersetzen mussten: Seit 2002 ist sie in Wien liberalisiert. Trotzdem vermitteln Krankenhäuser und Hospizen bis heute meist die Bestattung Wien, ohne auf die Möglichkeit eines privaten Bestatters hinzuweisen. Soll im Ernstfall ein bestimmter Bestatter beauftragt werden, besteht die Möglichkeit, das im Hospiz oder Spital bekanntzugeben. Man ist also nicht zwangsläufig auf die Bestattung Wien angewiesen, sondern kann mehrere Angebote miteinander vergleichen und sich schließlich für den Bestatter des Vertrauens entscheiden. Dazu rät Wolfgang Filipsky, Kundenberater beim Wiener Verein seit fast 15 Jahren, mit Nachdruck: „Geht hin und fragt nach!“

In Wien sind drei der größten privaten Bestattungsunternehmen Altbart, Furtner und Himmelblau. Traditions- und Familienunternehmen wie Altbart oder Furtner haben den Vorteil, dass sie individuellere Wünsche erfüllen können – da die Bestattung Wien mit 80 bis 90 Prozent Marktanteil immer noch mit allen Mitteln versucht, ihr Monopol zu halten, sind die Privaten nicht so überlaufen und daher flexibler. Außerdem sind sie als kleine Fische auf Weiterempfehlungen angewiesen. So muss z.B. der letzte Wagen doch nicht immer ein Kombi sein: Die Bestattung Furtner bietet eine Motorradbestattung an, bei der die Verstorbenen in einem Beiwagen mit einer Harley Davidson oder Kawasaki zu Grabe gefahren werden.

2. Tipp: Hüten Sie sich vor zu verlockenden Bestattungsangeboten!

Ein Preisvergleich zwischen den Bestattungsunternehmen ist nahezu unmöglich, da das Begräbnis etwas so Individuelles ist, dass hier kaum standardisierte Parameter angesetzt werden können. Man kann aber davon ausgehen, dass die Preisunterschiede zwischen seriösen Unternehmen eher minimal bleiben – da kommt es eher auf Details an: Das Bestattungsunternehmen Altbart verrechnet etwa nichts für die Abholung des Leichnams im Unterschied zur Bestattung Wien. Achtung geboten ist hingegen vor Dumping-Preisen mancher privaten Bestattungsunternehmen: Ominöse Angebote mit billigsten Preisen entpuppen sich meist als Mogelpackung. Bei einem Begräbnis, das mit 1000 Euro angeblich alles, was man braucht, abdeckt, muss etwas faul sein. Daher gilt: Man kann zwar beim letzten Abschied einiges einsparen, aber wenn ein Bestattungsunternehmen eher einem Diskonter ähnelt, hat das mit Pietät nichts mehr zu tun.

3. Tipp: Einäscherung und Urne sind günstiger als die Sargbestattung

Wem es nicht auf eine „schene Leich“ und eine öffentlich zugängliche Grabstelle ankommt, der könnte über eine Feuerbestattung nachdenken: Nach der Einäscherung muss die Urne nicht bestattet, sondern kann mit nachhause genommen werden. Das kostet den Hinterbliebenen statt einem Begräbnis, einem Grabstein, einer Grabstelle, die sich laut Wolfgang Filipsky auf 6.000 bis 7.000 Euro beläuft, und ihrer Pflege lediglich ca. 40 Euro für den Genehmigungsbescheid der MA 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht), abgesehen von den Kosten für Transport und Einäscherung (nur Einäscherung: ca. 325 Euro; inklusive Abholung, Transport und anderer Services bei der Bestattung Wien: 1.500 bis 2.000 Euro). Die Asche kann auch in zahlreichen alternativen Varianten beigesetzt werden: Laut Filipsky enthält jeder dritte Vertrag, den er abschließt, den Wunsch auf eine Baumbestattung. Die Vorteile von Baum- oder Seebestattung liegen auf der Hand: Keine laufenden Kosten für eine Grabstelle und ihre Pflege! Natürlich bestehen auch extravagantere und daher teurere Möglichkeiten, wie die Asche in einen Diamanten pressen oder in den Weltraum schießen zu lassen.

4. Tipp: Vorsicht bei den Nebenkosten der Trauerfeier

Will man den Abgang aber lieber doch in einem Stück machen, lassen sich auch bei einer traditionellen Sargbestattung hie und da Kosten senken. Was viele nicht wissen: Die Friedhöfe Wien als Tochtergesellschaft der Bestattung Wien berechnen als Saalmiete für die Sargaufbahrung 421 Euro für zwei Stunden und für die Urnenaufbahrung 175 Euro für eine Stunde. Das kann man umgehen, indem man direkt am Grab aufbahrt und Abschied nimmt. Das Ambiente für diese Art der Aufbahrung arrangiert meist der Bestatter.

5. Tipp: Grabdeckel aus Stein: Wieviel ist Ihnen die ersparte Grabpflege wert?

Hat man keine Zeit, das Grab selbst zu pflegen, und nicht das nötige Kleingeld für die Gärtner, gibt es eine solide Lösung: den Steindeckel. So einfach ist das allerdings nicht: Diesen Deckel müssen die Friedhöfe Wien erst bewilligen, und das kostet von 2.000 Euro aufwärts, je nach Friedhof und Lage der Grabstelle. Privatbestatter vermuten dahinter ein Komplott der Friedhöfe Wien zusammen mit ihren Friedhofsgärtnern, denen durch ein Steingrab natürlich eine regelmäßige Einnahmequelle abhandenkommt. Das dementiert die Bestattung Wien leicht belustigt als Verschwörungstheorie, denn es gibt ja nicht nur die hauseigenen Gärtnereibetriebe, sondern auch eine ganze Menge private. Bei der Deckelbewilligung gehe es vorrangig darum, der Versteinerung der Friedhöfe entgegenzuwirken, hat also vornehmlich mit dem Stadtbild zu tun.

© Karl Gruber (Wikipedia) | Der Sankt Marxer Friedhof

Bestattungsvorsorge und Begräbnis Versicherungen als Entlastung für die Hinterbliebenen

Um den Hinterbliebenen den eigenen Abgang zumindest finanziell und organisatorisch zu erleichtern, gibt es Bestattungsvorsorgeversicherungen: Es besteht die Möglichkeit, einen gewünschten Betrag, der für Bestattung und weitere Leistungen aufgewendet werden soll, einmalig oder über monatliche Prämien einzuzahlen und genau festzulegen, wie das Wunschbegräbnis ablaufen soll. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Bei einigen Versicherungen ist die Bestattung nicht verbindlich, sprich: Wenn die Hinterbliebenen nicht unbedingt die Vertrauenswürdigsten sind, können sie dieses Geld nach dem Ableben des Versicherten auch vor der Bestattung beheben und für eigene Zwecke missbrauchen – bei Familienfehden ist von dieser Art der Versicherung daher eher abzuraten. Der Wiener Verein hat deshalb das verbindliche Bezugsrecht eingeführt: Zuerst wird mit dem eingezahlten Geld die vom Versicherten gewünschte Beerdigung durchgeführt – sollte aufgrund von Gewinnbeteiligung oder dem guten Willen des Versicherten noch etwas übrig bleiben, wird diese Summe den Bezugsberechtigten oder gesetzlichen Erben nach Abwicklung der Bestattung ausgezahlt. So kommt man garantiert nach den eigenen Wünschen unter die Erde.

Um einen ersten Überblick darüber zu bekommen, was eine Bestattungsvorsorge alles leisten kann, haben wir hier für Sie drei Versicherungsunternehmen mit ihrem Angebot gegenübergestellt:

Leistungen Wiener Verein Sparkassen Versicherung AG Generali Versicherung AG
Angabe der Wüsche für
Bestattung und Grab 
Ja Ja, aber die Erfüllung kann nicht garantiert werden, da die Durchführung der Bestattung Sache des Bestattungsunternehmens ist.  Ja
Weltweites Überführungsservice zusätzliche Leistung, in Abstimmung mit Kundenwünschen zwischen 5.000 und 30.000 Euro zusätzliche Leistung; Maximalsumme 15.000 Euro, ist laut Versicherungsgesellschaft aus Erfahrung mehr als ausreichend zusätzliche Leistung, bis zur Höhe der versicherten Summe
Voller Sofortschutz ab
Abschließen der Versicherung
Ja Teilweise: In den ersten drei Jahren (bei laufender Prämienzahlung) bzw. im ersten Jahr (bei Einmalerlag) gilt der Versicherungsschutz nur bei Unfalltod. In anderen Fällen werden die bis dahin gezahlten Prämien ausgezahlt. Das hat damit zu tun, dass die s-Versicherung weder ein ärztliches Attest noch die Beantwortung von Gesundheitsfragen verlangt. Ja
Doppelauszahlung der
Versicherung bei Unfalltod
optionale Zusatzversicherung zur Absicherung erhöhter Kosten eines unfallbedingten Ablebens gegen einen kleinen Prämienbetrag zusätzliche Versicherungsleistung ("s Unfall-Schutz") Nein
Steigende Versicherungsleistung
 durch Gewinnbeteiligung
Ja Ja Ja
lebenslanger Schutz, auch nach
Ende der Prämienzahlung 
Ja Ja, aber im ersten (Einmalerlag) bzw. den ersten drei (laufende Prämienzahlung) nur teilweise. Bis zum Alter von 100 Jahren; sollte man das Ablaufen der Versicherung überleben, erfolgt eine Kapitalauszahlung
Prämienzahlungsdauer Mindestens 5 bis maximal 30 Jahre, abhängig vom Alter des Versicherten  Mindestens 5 bis maximal 30 Jahre, aber längstens bis zum Alter von 85 maximal bis zum Endalter von 80 Jahren
Minimale/maximale
 Versicherungssumme
Der Wiener Verein empfiehtl eine Mindest-Vorsorgesumme von 5.000 Euro. Die maximal mögliche Summe beträgt 50.000 Euro. Mindestens 4.000 Euro bis maximal 24.000 Euro für garantierte Lesitungen. Nicht darin inkludiert ist das Überführunsgservice.  Mindestens 5.000 Euro, maximal 10.000 Euro.
Grabpflege optional; individuelle Vereinbarung von Umfang und Dauer (überlicherweise 10 Jahre); die Grabpflege endet mit aufgebrauchter Versicherungssumme  optional; individuelle Vereinbarung von Umfang und Dauer (überlicherweise 10 Jahre) mit dem Wiener Verein; die vereinbarte Versicherungssumme für die Grabpflege darf die vereinbarte Summe für die Bestattungskosten nicht überschreiten; die Grabpflege endet in jedem Fall mit Aufbrauchen der Versicherungssumme Nein
Gesundheitsüberprüfung Bei Enmalerlag gibt es keinerlei Gesundheitsprüfung, bei Tarifen gegen "laufende Prämie und Sofortschutz" müssen einfache Gesundheitsfragen beantwortet werden, aber ein Arztbesuch ist nicht nötig.  Nein, dafür im ersten (Einmalerlag) bzw. in den ersten drei Jahren (laufende Prämienzahlung) Sofortschutz nur bei Unfalltod.  Einfache Gesundheitsprüfung mit vier Gesundheitsfragen
Auszahlung nach dem
Ableben einkommenssteuer-
und kapitalsteuerfrei
Ja Ja Ja (Bei einer vorzeitigen Auszahlung einer Versicherung mit Einmalprämie und einer Laufzeit von weniger als 15 Jahren kommt es zu einer Nachversteuerung.)
namentliches Bezugsrecht
und Auszahlung
Ja, wird für alle über die Bestattung hinausgehenden Leistungen empfohlen. Ist die Versicherungssumme höher als die Beerdingungskosten, wird die Differenz dem Bezugsberechtigten ausgezahlt. Ja, ist die Versicherungssumme höher als die Beerdingungskosten, wird die Differenz dem Bezugsberechtigten ausgezahlt.  Ja. Die Auszahlung erfolgt nach der Meldung des Todesfalls und mit Übermittlung der Sterbeurkunde und ist unabhängig von der Bestattung. Ist in der Polizze kein Bezugsberechtigter genannt, geht die Versicherungssumme an die gesetzlichen Erben. Der Versicherte kann aber auch veranlassen, dass die Auszahlung der übriggebliebenen Summe erst nach der Bestattung zu erfolgen hat, um möglichem Missbrauch vorzubeugen. Diese Gefahr schätzt die Generali Versicherung aber eher gering ein.
Höchstbeitrittsalter bei laufender Prämienzahlung 80, bei Einmalerlag 85 Jahre 85 Jahre Mindestens 40, bei laufender Prämienzahlung maximal 70 Jahre, bei Einmalerlag sogar 80 Jahre

Obwohl die Angebote variieren, ist doch jede Versicherung darauf bedacht, die Wünsche des Versicherten zu berücksichtigen und den Angehörigen den finanziellen und organisatorischen Aufwand abzunehmen.

Es gibt also durchaus einige einfache Möglichkeiten, um die Kosten für den letzten Abgang im Zaum zu halten und gleichzeitig die Pietät zu wahren – man muss sie sich nur bewusstmachen! Schließlich soll der gebührende Abschied nicht zur Kosten-Nutzen-Rechnung verkommen.

Weiterführende Informationen zu Todesfall und Bestattung.

Friedhöfe in Wien mit Anfahrt, Öffnungszeiten und Kontaktdaten

Wir haben zu den jeweils größten Friedhöfen in den Wiener Gemeinebezirken die öffentlichen Verkehrsanbindungen, Öffnungszeiten sowie Kontaktdaten gesammelt. Die Öffnungszeiten sind, wenn nicht anders angegeben:

  • 3. November bis Ende Februar: von 8 bis 17 Uhr

  • März sowie von 1. Oktober bis 2. November: von 7 bis 18 Uhr

  • April bis September: von 7 bis 19 Uhr

  • Von Mai bis August jeden Donnerstag bis 20 Uhr

10. Bezirk Favoriten - Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf

Am 7. April 1858 wurde mit dem Friedhof Matzleinsdorf der erste evangelische Friedhof Wiens eröffnet. Er liegt an der Triester Straße 1 im Bezirk Favoriten.

Öffentliche Vekehrsmittel: Da sich der Friedhof nahe der Haltestelle Wien Matzleinsdorfer Platz befindet, ist er umfassend mit den Öffis erreichbar. So halten dort beispielsweise die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S4 und S80, die Straßenbahn-Linien 1, 6, 18 und 62 sowie die die Autobus-Linie 14A.

Öffnungszeiten:

  • November bis Februar: 08:00 - 17:00
  • März: 08:00 - 18:00
  • April: 07:00 - 18:00
  • Mai bis August: 07:00 - 19:00
  • September bis Oktober: 07:00 - 18:00

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 604 33 42

11. Bezirk Simmering - Wiener Zentralfriedhof

Der Wiener Zentralfriedhof ist der größte Friedhof Wiens. In ihm sind auch der Evangelische Friedhof (Tor III), der alte israelitische Friedhof (Tor I) und der neue israelitische Friedhof (Tor IV) zusammengefasst. Der Zentralfriedhof liegt im 11. Bezirk Simmering an der Simmeringer Hauptstraße 234.

Öffentliche Vekehrsmittel: Straßenbahnlinien 71 und 6; jene können übrigens bequem von der U3-Endstation Simmering erreicht werden.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28405

12. Bezirk Meidling - Südwestfriedhof

Der Südwestfriedhof in Meidling ist der zweitgrößte Friedhof Wiens und besteht aus zwei Teilen, welche durch die Wundtgasse getrennt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Friedhof ist durch die Buslinie 63A mit Haltestellen an jedem Tor zu erreichen.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28405

13. Bezirk Hietzing - Hietzinger Friedhof

Der Hietzinger Friedhof liegt Nachbarschaft zum Schloss- und Parkareal von Schönbrunn. 

Öffentliche Verkehrsmittel: Nahe des Friedhofs befindet sich die Station Montecuccoliplatz. Hier halten die Buslinien 56A sowie 56B.

Kontakt: Tel. +43 (0)1 534 69 28220

14. Bezirk Penzing - Baumgartner Friedhof

Mit 33.339 Grabstellen ist der Baumgartner Friedhof der größte Friedhof im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing.

Öffentliche Verkehrsmittel: An der Station Baumgartner Friedhof hält die Buslinie 47A.

Kontakt: Tel:. +43 (0)1 534 69 28200

16. Bezirk Ottakring - Ottakringer Friedhof

Der Friedhof in Ottakring wurde 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist somit vielleicht der älteste konstant genutzte Friedhof der Stadt.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Ottakringer Friedhof ist über die Buslinien 45A, 46A sowie 46B zu erreichen.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 534 69 28240

17. Bezirk Hernals - Hernalser Friedhof

Der Friedhof in Hernals ist der siebgrößte Wiens und wurde zwischen 2004 und 2006 generalsaniert.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Hernalser Friedhof ist durch die Buslinie 42A erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 486 33 62

18. Bezirk Währing - Neustifter Friedhof

Obwohl der Neustifter Friedhof den Namen eines Ortsteils im 19. Bezirk Döbling trägt, gehört er seit Grenzänderungen im Jahre 1938 zum 18. Bezirk.

Öffentliche Vekehrsmittel: Die Station Neustifter Friedhof ist mit der Buslinie 41A erreichbar. Haltestellen sind an sämtlichen Toren.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 440 14 44

19. Bezirk Döbling - Döblinger Friedhof

Der Döblinger Friedhof besitzt seit 1888 eine israelitische Abteilung, sowie seit 1894 eine Begräbnisstätte für muslimische Soldaten des damaligen k. k. Militär-Territorial-Commandos.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Friedhof ist durch die Station Neustifter Friedhof mit der Buslinie 41A erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 479 51 94

21. Bezirk Floridsdorf - Stammersdorfer Zentralfriedhof

Flächenmäßig ist der Stammersdorfer Zentralfriedhof der fünftgrößte Friedhof Wiens. In ihm gibt es eine Abteilung für Heldengräber der Gefallenen der Roten Armee und der verstorbenen sowjetischen Soldaten aus der Zeit der Befreiung.

Öffentliche Vekehrsmittel: Aufgrund seiner Lage direkt an der Stadtgrenze ist der Friedhof nur über die Regionalbus-Linie 125 erreichbar.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 292 13 61

22. Bezirk Donaustadt - Kagraner Friedhof

Bis heute erinnert ein Pestkreuz daran, dass es zeitweise nötig war am Kagraner Friedhof einen weiteren Friedhof für Pestopfer zu errichten.

Öffentliche Vekehrsmittel: Die Station Kagraner Friedhof wird von der Buslinie 31A bedient.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 25 85 455

23. Bezirk Liesing - Inzersdorfer Friedhof

Für den Großindustriellen Richard von Drasche-Wartinberg wurde am Inzersdorfer Friedhof ein eigens eingefriedetes Mausoleum errichtet.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Inzersdorf Friedhof wird von der Buslinie 66A befahren.

Kontakt: Tel.: +43 (0)1 615 49 19

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