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Immobilien & Wohnen

Geförderter Wohnbau

"Die Statistiken der Wohnungsvergabe bei Wiener Wohnen und beim Wohnservice Wien zeigen, dass von den insgesamt 26.000 jährlich in Wien neu- oder wiedervermieteten Gemeindewohnungen und geförderten Wohnungen rund 17.000 an Wienerinnen und Wiener unter 30 Jahren vergeben werden, das sind rund zwei Drittel ", erklärten Bürgermeister Dr. Häupl und Wohnbaustadtrat Faymann am Dienstag im Rahmen des Bürgermeister- Mediengespräches.

© Sven Jahny/Pixelio.de |

"Diese Zahlen zeigen, dass das Angebot an qualitativ hochwertigen Wohnungen zu einem leistbaren Preis, wie das die Stadt Wien durch die Wohnbauförderung gewährleistet, vor allem von jungen Menschen gesucht und angenommen wird. Junge Singles und junge Paare stehen am Anfang der beruflichen Laufbahn, viele von Ihnen möchten auch endlich den Schritt in die Unabhängigkeit setzen und von zu Hause ausziehen. Junge Familien suchen die passende Wohnung, die ihren Kindern die Entfaltungsmöglichkeiten bieten, die sie für eine altersgerechte Entwicklung brauchen. Die Stadt Wien hat für diese differenzierten Anforderungen ein vielfältiges Angebot. Neben den verschiedensten Wohnformen bietet die Stadt mit ihren Fördermodellen auch noch die notwendige finanzielle Unterstützung. Damit gewährleistet Wien, dass alle jungen Menschen in der Stadt, ob allein, zu zweit oder mit Familie die gewünschte Wohnung nicht nur finden, sondern sich diese auch leisten können", so der Bürgermeister und der Stadtrat weiter.

In Wien leben rund 272.000 Menschen zwischen 17 und 30 Jahren. Pro Jahr werden von dieser Bevölkerungsgruppe, also jungen Singles, Paaren oder Familien mit Kindern unter 30 Jahren fast 29.000 neue Wohnungen bezogen. Insgesamt gibt es einen Neubezug von über 82.000 Wohnungen pro Jahr.

Die 29.000 neuen jungen Haushalte setzen sich wie folgt zusammen:

Junge Einpersonenhaushalte: 11.500
Junge Paarhaushalte: 6.700
Junge Familien: 7.500
Alleinerzieherinnen: 3.600
Quelle: Synthesis 2005

Wohnungsangebot für Junge

Während in anderen europäischen Großstädten junge Menschen oft weit über das 30. Lebensjahr hinaus im elterlichen Haushalt wohnen bleiben müssen, können junge Wiener bereits ab dem 17. Lebensjahr beginnen, sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Denn ab 17 Jahren kann man sich bei Wiener Wohnen für eine Gemeindewohnung anmelden oder sich bereits alternativ nach einer geförderten Mietwohnung umschauen.

7.000 von 9.500 Gemeindewohnungen pro Jahr an Junge

Von den rund 9.500 Gemeindewohnungen, die pro Jahr wieder vermietet werden, gehen 7.000 an junge Mieterinnen und Mieter. Ein großer Teil davon erfolgt über die Jungwienervormerkung. Wiener Wohnen hat die speziell auf die Gruppe der 17 bis 30jährigen zugeschnittene Jungwieneraktion voriges Jahr noch zusätzlich ausgeweitet. Nun kann entsprechend der tatsächlichen Familiengröße auch eine 2- oder 3- Zimmerwohnung angemietet werden. Für die top - ausgestatteten Wohnungen müssen die durchschnittlich 5.000 vorgemerkten Jungwiener nur mehr mit einem Jahr Wartezeit rechnen, in vielen Bezirken können Angebote bereits nach einem halben Jahr erfolgen. Darüber hinaus treten viele Junge in den Mietvertrag ihrer Eltern oder Großeltern ein und kommen so zu ihrer ersten eigenen Wohnung. In der Wiedervermietung kommen vor allem junge Familien mit dem Vormerkgrund "Überbelag" schnell zum Zug.

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Der geförderte Wohnbau

Die jährliche Neubauleistung von 5.500 Wohnungen trägt zur Deckung des Bedarfs entscheidend bei. Auch bei diesen sind es 3.000 von 5.500 jährlich, die von Menschen unter 30 Jahren angemietet werden. Dazu kommt noch das Angebot an 11.000 Genossenschaftswohnungen zur Wiedervermietung, auch hier gehen 7.000 an die Gruppe der jungen Wienerinnen und Wiener.

Das Wohnservice Wien - die junge Informationsschiene

Bei dieser kostenlosen Servicestelle der Stadt Wien ist nicht nur das Angebot an leistbaren interessanten Wohnprojekten gesteigert worden, auch das Beratungsvolumen ist größer geworden.

Die Beratung bei Wohnservice Wien erleichtert die Entscheidung für eine neue oder wiedervermietbare bzw. sanierte Wohnung. Die MitarbeiterInnen der Wohnberatung informieren ausführlich über das vorhandene Angebot, sie sind auch Ansprechpartner zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungsfragen. Die Wohnberatung ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar (Tel: 24 503-100). Das Wohnungsangebot reicht von geförderten Miet- und Eigentumswohnungen im Neubau bis hin zu sanierten Wohnungen und speziellen Projekten. Dazu zählen Dachbodenausbauten, Integrationswohnbauten, Terrassenhäuser und besonders umweltfreundliche Projekte wie Energiesparhäuser.

Wie wichtig eine zentrale Informationsdrehscheibe für alle in Wien verfügbaren geförderten Miet- und Eigentumswohnungen ist, beweist die ständig steigende Anzahl an neu angemeldeten Wohnungssuchenden, Zugriffen auf die Homepage sowie telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen.

Anzahl der Neuanmeldungen von Kunden steigt

Während im vergangenen Jahr 20.100 neue Wohnungssuchende bei Wohnservice Wien ihr Interesse bekundet haben, waren es im Zeitraum 1. Jänner bis 31. August 2006 bereits 15.100 Personen, die sich aktiv über das Angebot im geförderten Wohnbau informierten. Diese Zahlen zeigen, dass das Wohnungsangebot in seiner thematischen Vielfalt den Wünschen der Wiener Wohnungssuchenden entspricht und angenommen wird.

Eine erhöhte Nachfrage nach leistbarem Wohnraum gibt es darüber hinaus verstärkt von der jungen Bevölkerung und Familien (Beratungsstatistik Wohnservice Wien)*:

40% Altersgruppe "17 Jahre bis 30 Jahre"
40% Altersgruppe "31 Jahre bis 40 Jahre"
15% Altersgruppe "41 Jahre bis 60 Jahre"
5% Altersgruppe "60 Jahre +"

Diese erhöhte Nachfrage ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass nicht nur sehr interessante Wohnprojekte, die aufgrund ihrer besonderen Ausstattung, wie auch durch die Lage der Projekte am Stadtrand bzw. in Parknähe besonders Familien mit Kindern und Jugendlichen optimale Wohnbedingungen bieten, angeboten werden, sondern auch innerstädtische Projekte, die besonders für Singles und junge Paare attraktiv sind.
Zwtl.: Junge Menschen suchen online

Die Website vom Wohnservice Wien verzeichnet ständig steigende Zugriffe und ist die wichtigste Wohnplattform Wiens. Die Wohnungssuche per Internet hat bei der jungen Generation das Zeitungsinserat längst abgelöst. Wohnungen können online besichtigt werden, Kosten und Ausstattung sind abrufbar und die Anmeldung erfolgt per Mausklick. Während im Jahr 2004 rund 650.000 User die Homepage aufgerufen haben, waren es im Jahr 2005 bereits 950.000. Dies entspricht einer signifikanten Steigerung von 47,27 %. Aufgrund der bisherigen Auswertungen und Hochrechnung bis Jahresende wird heuer die magische Grenze einer Million weit überschritten werden.

Diese Zahlen beweisen, dass die Möglichkeit sich rund um die Uhr zu informieren und für Wohnungen anzumelden, überdurchschnittlich gut angenommen wird.

Anzahl der Beratungen erreicht heuer Rekordhöhe

Waren es im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. August 2005 noch 66.130, die sich telefonisch beraten ließen, griffen im Jahr 2006 im selben Zeitraum bereits rund 99.299 Wienerinnen und Wiener zum Telefonhörer. Dies entspricht einer Steigerung von 50% im Vergleich zum Vorjahr.

Neben der telefonischen Beratung wird auch das Angebot der persönlichen Beratung von der Wiener Bevölkerung gerne genutzt: Die Zahl der persönlichen Beratungen stieg heuer im Vergleichszeitraum von 1. Jänner bis 31. August 2005 von 52.077 auf rund 55.000 und entspricht damit einer Steigerung von rund 6% im Vergleich zum Vorjahr.

Direktunterstützungen: Wohnbeihilfe und Jungfamilienförderung

Das Eigenmittelersatzdarlehen, die Superförderung, die Jungfamilienförderung und die Wohnbeihilfe sorgen dafür, dass Wohnen in Wien für jeden leistbar bleibt. Allein 2005 hat die Stadt Direktunterstützungen in der Höhe von über 100 Mio. Euro ausgeschüttet. Wohnbeihilfe beziehen 9300 junge Familien. Insgesamt sind es 56.000 Menschen die wir mit Wohnbeihilfe unterstützen.

Das so genannte Eigenmittelersatzdarlehen hilft jungen Familien die Eigenmittel für eine geförderte Mietwohnung aufbringen zu können. Jährlich werden über 2000 Eigenmittelersatzdarlehen vergeben, davon kommen 50% Jungfamilien zugute. Die Einkommensgrenzen und Fördersätze sind für junge Familien sind bei der Jungfamilienförderung noch einmal erhöht. So kommen mehr junge Wienerinnen und Wiener in Genuss einer zusätzlichen finanziellen Hilfe.

Die folgende Beispiele zeigen, wie sich auch Familien mit geringem Einkommen eine gut ausgestattete und ausreichend große Wohnung leisten können:

Wohnbeihilfe Beispiel 1:
Alleinerzieherin, 1 Kind:
Einkommen: 835,90 Euro, Wohnung 85m² ,
349,35 Euro Hauptmietzins monatlich (= 4,11 Euro/m²),
Wohnbeihilfe 231,20 Euro

Die allein erziehende Mutter bezahlt nur 118,15 Euro Hauptmietzins im Monat.

Wohnbeihilfe Beispiel 2:
Junge Wienerin, alleinstehend;
Einkommen: 765,14 Euro, Wohnung 50m² ,
205,50 Euro Hauptmietzins monatlich (= 4,11/m² Euro),
Wohnbeihilfe 136 Euro

Die allein stehende junge Wienerin bezahlt nur 69 Euro Hauptmietzins im Monat.

Serviceadressen:

Wiener Wohnen, www.wienerwohnen.at/ , Telefon 05 75 75 75
Wohnservice Wien, 1020 Wien, Taborstraße 1-3,
www.wohnservice-wien.at/
Werner Faymann - Mieterhilfe, Telefon 4000/8000
MA 50 Wohnbeihilfe 1190 Wien, Muthgasse 62, Telefon 4000/74880

Text: Rathauskorrespondenz

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Es is alles schön, Papier ist geduldig!
Aber was ist mit dem alte, kranke, behinderte Menschen?
Es gibt keine oder sehr wenige barierre freie Gemeindebauten. Wir warten seit 2013. und jetzt ist 2016.
Wenn man eine Rolator hast /gehbehindert, fast Blind/ und darfs nichts heben /Darmkrebs/ dann bis du verlassen. Wo wir wohnen sind mehr Einwanderer wie einheimische! Als Österreicher bist Diskriminiert!
Das ist Soziale Wien!!!!!?????

, 29.04.2016 um 19:27

Hallo !
Mein Name ist Sophie, ich bin 19 Jahre alt, momentan noch Schülerin der HLW 19 für Wirtschaft und Soziales und habe letzten Februar meinen Sohn Maximilian bekommen.
Da meine momentane Wohnsituation die ist, dass ich bei meiner Tante in ihrem Arbeitszimmer wohne, bin ich seit einer Ewigkeit auf der Suche nach einer leistbaren Wohnung. Weil ich alleinerziehend bin und mein Sohn erst 2016 in den Kindergarten kommt, wäre es sehr günstig für mich in der Nähe meiner Familie zu bleiben, weil ich ja wie gesagt noch in Ausbildung bin und ich auf Unterstützung durch Betreuung angewiesen bin. Der 12, 13 oder 23. Wiener Bezirk wäre somit ideal.

, 11.06.2015 um 10:21

Jaja, ein Flüchtling hat ja natürlich Recht auf eine schöne große 2 Zimmer Wohnung mit Balkon und geringer Miete. Ich als NÖ mit österr. Pass, seit Generationen in diesem Land muss wenn ich meine Eltern nicht hätte in einer 17m2 leben. Hätte ich Kinder, gings sowieso postwendend auf die Straße.

, 11.05.2015 um 12:14

Suche sehr dringend eine 3zimmerwohnung Ideal währe es im 22 bezirk

, 29.04.2013 um 17:18

Das stimmt gar nicht die roten sind alles Lügen.Ich habe 5 Jahre für die Gemeinde gearbeitet.Von 10 Wohnungen bekommen 9 Ausländer,davon meistens 8 Türken.
Auch als der Häupl gesagt hat bei der MA 48 kann mann sich anmelden und man muß nur 1 Jahr warten stimmt nicht.8 Jahre!!-Wartezeit und nur mehr Junge nehmen Sie.In Ex-Österreich-heute Klein-Istanbul genannt,ist es am besten den Pass wegschmeissen,eine Windel oder Kopftuch am Kopf tragen und sagen:ich nix deitsch.Dann kommt sofort die Wohnhilfe und füllt dir schon sämtliche Papiere aus.
Der Wien-zerstörer weiß ja gar nicht was er angerichtet hat.

, 25.04.2013 um 16:07

da sieht man wieder mal wo der staat hilft... habe 4 jahre lang wohnbeihilfe bekommen musste neu einreichen und obwohl sich nichts geändert hat wurde ich einfach abgelehnt weil ich zuwenig einkommen habe. bin alleinerziehend und habe 2 kinder. frechheit echt!!!

, 20.12.2011 um 10:54

Es ist einfach nur zum Verzweifeln, ich habe gute Lust auszuwandern aus dieser Stadt aus diesem Land.
Jungfamilie 3 Pers. leben auf 31m² im 3. Stock ohne Lift! Schwangerschaft plus erste 2,5 Lebensjahre meiner Tochter auf engstem Raum, kein Keller kein Abstellraum WC am Flur!
Nach 2 Jahren Wartezeit endlich der Vormerkschein aber keine Wohnung, Mietvertrag läuft aus mit Mai 2012 trotzdem keine Vorreihung möglich.
3x von der Wohnungskommission abgelehnt.
Schimmel am Fenster im 3 Stock gilt nicht für Gemeindewohnung besteht kein Grund für Vorreihung. Schimmel ist genug da um chronisch Krank zu werden aber zuwenig um eine Gemeindewohnung zu bekommen und ausserdem Schimmel können sie nur versuchen wenn sie im Erdgeschoss wohnen sonst keine Chance.

Was ist zu tun: Wohnung nicht mehr als 3 Zimmer suchen im Erdgeschoss mit viel Schimmel und das Gitterbett gleich daneben platzieren!
Bzw. am 1.6.2012 Obdachlos melden dann gehts vielleicht schneller .....
Ein Trauerspiel.....

, 09.12.2011 um 07:48

ich kann diese summen auch nicht nachvollziehen, aber was mich stört ist, dass nur von leistbaren wohnungen für junge gesrochen wird.was ist mit den älteren,50+.

, 11.10.2011 um 14:36

Meine Wohnung hat 83 qm , kostet 488,- und ich bekomme 60,- Wohnbeihilfe.Ich bin alleinerziehend mit einem Kind und mein Einkommen ist 1.050,- .Ja und 2 mal im Jahr muss ich 516,- für das Eigenmittelersatzdarlehen zurück bezahlen. Leistbar??!!! Ja vielleicht ,aber leisten kann man sich sonst nichts mehr!!!! Kommt ja noch Strom und Heizung und dann bleibt eh fast kein Geld mehr über !!

, 04.08.2011 um 10:29

Dieser Bericht stimmt nicht ganz -
denn
meine Tochter wartet (umsonst) seit 2008 auf eine Gemeindewohnung!!!

, 12.07.2011 um 18:32

Die Beispiele für Mietzinse lesen sich wie Märchen!
Wer zahlt schon für eine 85m2 Wohnung 350,- oder für 50m2
200,- (und das OHNE Wohnbeihilfe) ?

Als verzweifelt wohnungssuchender Mensch bemerke ich, dass
es kaum 50m2 Wohnungen UNTER 700,- /Monat am Markt gibt
(es sei denn Sie zahlen horrende Ablösen, akzeptieren Besfristungen
von max 3 Jahren, Wohnungen im 5.Stock ohne Lift oder EG und Fenster
auf den Gürtel)

Da lesen sich diese obigen Zahlenbeispiele wie Frozzelei!

Ihre G.Fritzsche

, 01.06.2011 um 10:03
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