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Bildungsvolksbegehren

Bildungsvolksbegehren präsentiert, Österreich darf nicht sitzen bleiben. Mit großer Spannung wurde die inhaltliche Präsentation des von Hannes Androsch initiierten Bildungsvolksbegehrens erwartet.

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Mit großer Spannung wurde die inhaltliche Präsentation des von Hannes Androsch initiierten Bildungsvolksbegehrens erwartet.
Erst am Abend vor der Präsentation lud Androschs Expertenkomitee zu einem endgültigen Abstimmungstreffen. Die Formulierungen entscheiden, wie groß die politische Unterstützung der einzelnen Parteien ist.

Knackpunkte waren die Frage der gemeinsamen Schule und das Thema Studiengebühren.
Der Konsensentwurf wurde vom Bildungsexperten Bernd Schilcher erarbeitet.
Mehr Ganztagsschulen
Die Kernpunkte des von Androsch vorgestellten Bildungsvolksbegehrens sind das Verschieben aller Pädagogen, inklusive der Kindergärten  zum Bund, die verschränkte Ganztagsschule als Regelschule, auch beim Personalmanagement autonome Schulen, eine universitär-akademische Ausbildung aller Pädagogen, die systematische Abschaffung des Sitzenbleibens sowie mehr Geld für den Hochschulsektor und ein Ausbau der Studienförderung.

Beim Thema Gesamtschule heißt es, ohne das Wort zu erwähnen: „Wir fordern ein sozial faires, inklusives Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht (also mit 15 Jahren) erfolgt.
"Bildungsterminator" Androsch, wie Schilcher ihn nannte, zeigte sich überzeugt, dass schon die Ankündigung des Volksbegehrens "Bewegung in diesen stehenden Teich gebracht" habe. Die Kampagne wird nach Einschätzung des Industriellen mindestens zwei bis 2,5 Mio. Euro kosten, auch seine Firmen würden dafür einen entsprechenden Beitrag leisten. Er selbst bringe seine Freizeit ein. 

Die ersten Reaktionen:

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) versteht das Bildungsvolksbegehren, das der frühere SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch initiiert hat, als „Unterstützung für die begonnenen Reformen“.
Sie begrüße es, dass sich die Bevölkerung breit mit einem so wichtigen Thema wie der Bildung befasse. Mit dem heute vorgestellten Text zeigte sie sich in einer Stellungnahme gegenüber der APA zufrieden: „Ja, ich werde das Bildungsvolksbegehren unterschreiben.“
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) lehnt das unterdessen ab. Die Forderungen seien „zu wenig mutig - weder wird der Universitätszugang noch das Thema Studiengebühren thematisiert.”

Die Forderungen des Bildungsvolksbegehren im genauen Wortlaut
Zwölf Punkte, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung


Präambel: Wir sind ein Land ohne Rohstoffe, die Fähigkeiten unserer Jugend sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Zukunft. Diese bestmöglich durch Bildung zu entwickeln, ist auch Ausdruck von Generationengerechtigkeit.

Aufgrund des dramatischen Qualitätsverlustes wird unser Bildungssystem diesen Anforderungen und Zielen nur unzulänglich gerecht. Daher muss es radikal geändert werden. Es gilt, das Bildungsniveau so rasch wie möglich deutlich anzuheben und die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu steigern. Ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem muss auch größtmögliche Chancengleichheit für alle eröffnen. Es geht um Österreich und seine Zukunft. Österreich darf nicht sitzen bleiben!

1. Wir fordern ein modernes, unbürokratisches und weitgehend autonomes Schulsystem unter Einbeziehung der SchulpartnerInnen ohne parteipolitische Einflussnahme. Das heißt:

- Das Ministerium gibt die Bildungsziele vor, bietet Aus- und Weiterbildung für alle PädagogInnen an, sorgt für die Ausstattung der Schulen und ist für die Qualitätssicherung verantwortlich (strategische Aufgaben).

- Die Bezirksschulräte werden samt ihren parteipolitisch zusammengesetzten Kollegien ersatzlos gestrichen, ebenso die Kollegien der Landes(Stadt)schulräte. Sie sind unter Berücksichtigung der SchulpartnerInnen neu zu gestalten.

- Schulleitungen und LehrerInnen erhalten Gestaltungsflexibilität. Für die Festlegung der pädagogischen Ziele und das Personalmanagement sind die Schulen autonom zuständig. Die SchulpartnerInnen müssen dabei in die Verantwortung eingebunden werden (operative Aufgaben).

2. Wir fordern die Gleichstellung der Kindergärten mit den Schulen und der KindergartenpädagogInnen mit den LehrerInnen. Das heißt:

- Kindergärten kommen in die Bundeszuständigkeit.

- KindergartenpädagogInnen erhalten dieselbe gemeinsame universitär-akademische Ausbildung wie alle anderen LehrerInnen.

- Sämtliche PädagogInnen sollen grundsätzlich ein- und dasselbe Bundesdienstrecht und Besoldungsrecht erhalten, bei dem die Anfangsbezüge deutlich erhöht sind; zudem werden finanzielle Leistungsanreize eingebaut.

3. Wir fordern ein flächendeckendes Angebot an elementarpädagogischen Einrichtungen (Krabbelstuben, Kinderkrippen, Kindergärten) sowie bundesweite Ganztagsangebote. Das heißt:

- Familien, in denen Eltern berufstätig sind, brauchen so früh wie möglich pädagogisch betreute Einrichtungen für ihre Kinder.

- Da Kinder schon ab Geburt ganz natürlich lernen, sollen sie in diesen Einrichtungen eine optimale, altersgemäße, pädagogische Förderung erhalten. Die Schnittstelle zwischen Kindergarten und Volksschule muss verbessert werden.

- Die Volksschule selbst ist organisatorisch, pädagogisch und finanziell in die Lage zu versetzen, die Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben, Rechnen und freie Rede wieder so zu vermitteln, dass die gegenwärtigen Defizite abgebaut werden.

- Jede Bildungsinvestition im frühkindlichen Alter macht sich später um ein Vielfaches bezahlt.

4. Wir fordern ein Bildungssystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich in ihren Fähigkeiten und Talente kontinuierlich gefördert und in ihren Schwächen unterstützt werden. Das heißt:

- Jedes Kind besitzt besondere Fähigkeiten, sei es auf intellektuellem Gebiet, in der Musik, im Sport, in handwerklicher Weise, in der Ökonomie, beim Theaterspielen usw. Alle diese Talente sind gleichwertig. Werden sie anerkannt, entsteht Selbstwertgefühl.

- Alle besonderen Begabungen, Talente und Leistungen müssen gefördert und gefordert werden (Begabtenförderung); die Schwächen von jungen Menschen auf anderen Gebieten müssen gezielt beseitigt werden, um die Freude am Lernen zu erhalten. Nur so können Ergebnisse erzielt werden, die in der Gesellschaft und der Arbeitswelt für das persönliche Weiterkommen notwendig sind (leistungsorientierte Differenzierung). ES darf kein Kind zurückgelassen werden.

- Der Unterricht in der Schule muss vielfältig sein. Selbstständiges, kreatives Lernen, LehrerInnen-Vortrag, Projektunterricht und Praktika, Auflösung des Fächerkanons und Sprengung des Korsetts der 50-Minuten-Stunde, Einüben in soziale Fertigkeiten, Theaterspiel und Sport, Kunsterleben wechseln einander ab. Die Schule muss eine faszinierende Welt werden, die auf das spätere Leben in der Gesellschaft und in der Wirtschaft vorbereitet. Dazu brauchen wir eine neue Schularchitektur für flexiblen Unterricht sowie eine neue Gestaltung der Schulumgebung für Sport und Freizeit.

- Die Grundfähigkeiten Lesen, Schreiben, Rechnen und der Umgang mit neuen Medien müssen so früh wie möglich erlernt und ständig geübt werden.

- Lehrlinge müssen die Rahmenbedingungen erhalten, um jederzeit den Abschluss der Matura und die Absolvierung von Hochschulstudien im Zuge ihrer dualen Ausbildung tatsächlich zu schaffen.

5. Wir fordern die systematische Abschaffung des Sitzenbleibens und ein Ende der Nachhilfe. Das heißt:

- Zunächst brauchen wir eine Änderung der pädagogischen Einstellung. Sitzenbleiben ist kein Zeichen guter Schulen. Bei uns bleiben nahezu 40.000 SchülerInnen jährlich sitzen. In anderen erfolgreichen PISA-Ländern gibt es das nicht.

- Dasselbe gilt für die Nachhilfekosten. Österreichs Eltern zahlen jährlich 140 Millionen Euro für Nachhilfe, in anderen PISA-Ländern kennt man Nachhilfe so gut wie nicht.

- Dazu brauchen wir strukturelle Reformen: Einführung von modularem Unterricht und Kurssystemen. Damit müssen schlimmstenfalls nur einzelne Module wiederholt werden und nicht eine ganze Klasse. Kurssysteme in der Oberstufe reduzieren das Sitzenbleiben ebenfalls und bereiten zudem besser auf Fachhochschulen und Unis vor.

- Schließlich helfen Ganztagsschulen ganz entschieden, das Sitzenbleiben zu verhindern.

6. Wir fordern ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen. Das heißt:

- In den Halbtagsschulen ist schon heute keine Zeit für das Wiederholen und Vertiefen. Das muss momentan zu Hause geschehen, häufig mit hohen Nachhilfekosten. In der kurzen Vormittagszeit gibt es auch viel zu wenige Möglichkeiten für Musik, Sport, Theater und handwerklichen Unterricht. Und schließlich brauchen wir mehr Begabtenförderung und Unterstützung für Schwächere. Tagesarbeitszeiten für SchülerInnen von 12 Stunden und mehr sind im gegenwärtigen Halbtagssystem keine Seltenheit. Doch brauchen auch SchülerInnen Freizeit und Entspannung.

- Daher müssen achtstündige verschränkte Ganztagsschulen die Regel werden: Nur wenn sich LehrerInnen und SchülerInnen über den Tag hin beim Lernen, Spielen, im Sport und beim gemeinsamen Mittagessen treffen, entstehen vertrauensvolle Beziehungen, die eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind. Österreich ist eines der letzten Länder in Europa mit einer Halbtagsschule. 

7. Wir fordern ein sozial faires Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt. Das heißt:

- Jedes Kind in Österreich hat Anspruch auf alle gebotenen Chancen, unabhängig von seinem Geschlecht, seiner sozialen, kulturellen, sprachlichen, religiösen oder regionalen Herkunft. Diese Vielfalt stellt eine Bereicherung dar und führt bei professioneller Umsetzung zu einer Anhebung des allgemeinen Niveaus, da jedes Kind individuell gefördert und gefordert wird. Daher ist auch die volle Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen auf allen Bildungsstufen zu gewährleisten. Bei der Klassenzusammensetzung muss auf sinnvolle soziale Durchmischung geachtet werden.

- Hinzu kommt, dass man erst mit 14 bis 15 Jahren die eigentlichen beruflichen Begabungen und Interessen eines jungen Menschen erkennen kann und nicht schon mit 9,5 Jahren. Österreich darf nicht länger unter den schlechtesten Ländern in puncto sozialer Durchlässigkeit rangieren.

- Das Schulangebot darf außerdem keine versteckten Zusatzkosten verursachen, wie Kosten für Schulveranstaltungen, Selbstbehalte, usw.

8. Wir fordern die Aufwertung des LehrerInnenberufs und einen konkreten Finanzierungsplan für die folgenden Ziele. Das heißt:

- Damit sich die LehrerInnen ganz auf ihre vielfältigen Aufgaben konzentrieren können, müssen sie einen modernen Arbeitsplatz haben, von Verwaltungstätigkeiten gänzlich befreit sein und Unterstützung durch durch ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich (PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, etc.) bekommen. Außerdem ist die Unterstützung durch zusätzliche Deutsch- und Muttersprachen-LehrerInnen für Kinder mit Migrationshintergrund dringend erforderlich.

- Wir brauchen PädagogInnen nach entsprechender Auswahl und mit ausgezeichneter Ausbildung sowohl in fachlicher als auch in pädagogischer Hinsicht und ebensolcher Fort- und Weiterbildung. Dadurch wird auch eine faire Grundlage für die persönliche Einschätzung möglich. Zugleich müssen konkrete Laufbahn- und Karrieremodelle für LehrerInnen ausgearbeitet werden.

- Wie schon bei KindergartenpädagogInnen sollen eine gemeinsame, bundeseinheitliche, universitär-akademische Ausbildung sowie ein modernes, leistungsbezogenes Dienst- und Besoldungsrecht des Bundes mithelfen, den Ruf und die Wertschätzung für unsere LehrerInnen zu heben.

9. Wir fordern einen verbindlichen Ausbau- und Finanzierungsplan für unsere Hochschulen und Universitäten und die jährliche kontinuierliche Erhöhung der öffentlichen Finanzierung auf 2 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahre 2020. Das heißt:

- Wir müssen möglichst vielen Menschen ein Studium und einen Hochschulabschluss ermöglichen. Dazu ist ein durchgehend stark verbessertes Betreuungsverhältnis notwendig, das Geld kostet. Daher muss sofort ein faires und ausgewogenes Modell der Studienplatzfinanzierung entwickelt werden.

- Es müssen wesentlich mehr Anreize und Motivationen für technische und mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer schon in der Mittelschule und dort vor allem bei Schülerinnen erzeugt werden.

- Die Finanzierung der öffentlichen Forschung muss in einzelnen Jahresschritten kontinuierlich auf 3 Prozent der Wirtschaftsleistung angehoben werden.

10. Wir fordern Hochschulqualifikationen für 40 Prozent eines Jahrgangs bis zum Jahr 2020. Das heißt:

- Gegenwärtig schließen in Österreich nur 22 Prozent eines Jahrgangs ein Hochschulstudium ab. Im OECD-Schnitt sind es 36 Prozent. Die Zielsetzung lautet daher: Eine Steigerung der Abschlussquote um jährlich zwei Prozentpunkte, damit im Jahr 2020 eine 40-prozentige AbsolventInnenquote erzielt werden kann.

- Wir brauchen eine hohe soziale Durchmischung an Hochschulen und Universitäten. Um dorthin zu kommen, müssen vom Kindergarten bis zu den Hochschulen alle sozialen Zugangshürden abgebaut und das studentische Förderungswesen nachhaltig ausgebaut werden.

11. Wir fordern für das lebenslange Lernen (Erwachsenenbildung) eine Erhöhung der staatlichen Mittel auf 40 Prozent der Aufwendungen für die Erstausbildung bis zum Jahr 2020.

- Gegenwärtig gibt der Staat nur einen Bruchteil seiner Aufwendungen für die Erstausbildung der ÖsterreicherInnen für Fort- und Weiterbildung aus. Das ist im Ländervergleich sehr wenig. Selbst wenn man die privaten und betrieblichen Mittel hinzuzählt, kann man kein befriedigendes lebenslanges Lernen realisieren.

- Die Erwachsenenbildung muss sicherstellen, dass versäumte Abschlüsse rasch, fair, qualitätsvoll und kostengünstig nachgeholt werden können. Das gilt insbesondere auch für die Berufsschulen.

12. Wir fordern ein weltoffenes Bildungssystem, das Internationalität und kulturelle Vielfalt als Bereicherung ansieht und den MigrantInnen und ihren Kindern faire Bildungs- und Berufschancen einräumt. Das heißt:

- MigrantInnen und ihre Kinder müssen durch kalkulierbare Rahmenbestimmungen von der Elementarbildung angefangen bis zum Hochschulabschluss dieselben Bildungs- und Berufschancen haben wie alle BürgerInnen dieses Landes.

- Offenheit bedeutet aber auch die Öffnung der Bildungseinrichtungen zur Gesellschaft und Wirtschaft hin. Die regelmäßige Begegnung von SchülerInnen und Studierenden mit VertreterInnen gesellschaftlicher Einrichtungen und wirtschaftlichen Betrieben gehört zum Bildungsprogramm."

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Alex

11. Oktober 2011 - 10:14 Uhr

Schade dass bei den 12 Forderungen des Bildungsvolksbegehrens die Thematik der unterrichtsfreien Zeit völlig ausgespart wurde. Zur Übersicht die Fakten zusammengefasst:Ferienzeit: 9 Wo Sommer-, 2 Wo Winter-, 1 Wo Semester- und 1 Wo Osterferien.Zusätzlich 1 Wo für die 5 schulautonomen Tage und 0,6 Wo für den freien Tag zu Allerseelen, den Dienstag nach Pfingsten und den Namenstag des Landespatron. Macht in Summe 14,6 Wo Ferien bzw. 28,1 % unterrichtsfreie Zeit. In den verbleibenden 37,4 Wo Unterricht sollten LehrerInnen je Arbeitsstunden erbringen die ein Angestellter mit 40 Wochenstunden bei 5 Wo Urlaub zu erbringen hat: durchschnittlich 1.800 (ehrlich erfasste) Stunden. Demnach müsste ein Lehrkörper 48,1 Stunden pro Woche arbeiten. Die Lösung liegt schon auf der Hand: steigt die Präsenz der LehrerInnen in der Schule, steht mehr Zeit zur Wissensvermittlung zur Verfügung. Weil sich dadurch die Nachhilfe- und die Hortkosten (verlängerte Pfingsten, Allerseelen, Landespatron und schulautonome Tage) reduzieren lassen werden die Familien finanziell entlastet. Die Schüler verbringen mehr Zeit an der Schule und haben weniger Stress mit dem Lehrstoff. Für alle eine Win-Win Situation, bis auf die LehrerInnen.

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Vater

03. Februar 2011 - 21:42 Uhr

Ein Bildungsvolksbegehren ist super, da gibt es aber ein großes ABER. Werden die Parteien sich einigen können? Wird eine echte Reform gemacht oder nur lauter Seifenblasen. Das andere Problem sehe ich bei den Lehrern. Die sind doch schon jetzt überfordert. Wenn die sich auf jeden einzelnen Schüler konzentrieren sollen, benötigen die Lehrer 6 Monate Ferien. Der nächste Punkt ist jener, die Kids haben heute keinen Respekt mehr vor den Lehrkräften, die sagen doch ganz klar, der kann mich am A.... ich lerne wann ich möchte. so schauts aus. Weiters wird immer davon gesprochen, die Ausländer und Migranten sollen deutsch lernen, na da kann ich nur lachen. Weiters ist die Technik und Computer mit daran schuld, dass die Kids nicht deutsch können, wie sollen sie das lernen, wenn es die automatische Rechtschreibung gibt. Weg mit der Technik und alles bei Kopf und handgemacht, so wird gelernt

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