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Susanne Klement
Bauen & Wohnen Text: Susanne Klement

Baumschnitt - Baumfällung - Baumrodung mit Wurzelstockfräsen

Eine professionelle Baumpflege beinhaltet Baumschnitt, Baumfällung, Baumrodung, Kronenschnitt, Todästeentfernung, Baumschäden Behandlung, Wurzelstockfräsen oder Baumgutachten. Dies läst sich bei Jungbäumen wie bei Großbäumen durchführen. Je früher man mit dem Baumschnitt beginnt desto länger kann man sich der Natur erfreuen. Auch zu bedenken ist, dass jeder Baumbesitzer für die Sicherheit haftbar ist.

Mann in Baumkrone schneidet Äste ab
© DPC/Joachim Siermayer | Baumbesitzer übernehmen rechtlich die Haftung für ihre Bäume.

Professionelle Baumpflege in Wien

Bäume benötigen hin und wieder professionelle Pflege. Nur so ist die Gesundheit der Bäume gesichert – aber auch die Sicherheit der Menschen, da ungepflegte Bäume, speziell im öffentlichen Bereich, oft auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Dafür braucht es Profis, denn die Baumpflege bis hin zum Baumschnitt und der Baumfällung ist Facharbeit. Grundsätzlich bieten Fachbetriebe in Wien folgende Leistungen:

  • Baumschnitt
  • Baumfällung
  • Baumrodung mit Wurzelstockfräsen
  • Jungbaumpflege
  • Altbaumpflege
  • Baumkronensicherung
  • Kronenpflege, d.h. Kroneneinkürzung bzw. Kronenteileinkürzung
  • Totholzentfernung
  • Behandlung von Baumschäden
  • Wurzelbehandlung
  • Behebung bzw. Entsorgung bei Sturmschäden am Baum
  • Sanierung von alten Bäumen
  • Baumgutachten und Maßnahmenplan
  • Baumkatastererstellung zur Gewährleistung des rechtlichen Schutzes

Sie suchen kompetente Anbieter? stadt-wien.at stellt vor:

Kontakt und Angebot von Baumpflege von Kreitl
Baumfäller

Wieviel kostet ein Baumschnitt oder eine Baumfällung?

Abgesehen von den preislichen Differenzen von Unternehmen zu Unternehmen ist hier auch generell die Nennung von Standardpreisen nicht möglich, da jeder Baum spezifische Pflegemaßnahmen und Baumschnitt bzw. Baumfällungs Methoden benötigt. Fordern Sie daher zunächst eine Besichtigung und ein unverbindliches schriftliches Angebot an.

Wann ist die beste Zeit zum Baumschneiden?

In der Vegetationsperiode, also vom Austrieb bis zum Blattfall, das heißt, ca. von April bis September, ist die beste Zeit zum Baumschnitt.
Abgestorbene Äste können jedoch das ganze Jahr über geschnitten werden.

Mann auf Hebebühne schneidet Baumäste
© DPC/bobo | Die beste Zeit für die Baumpflege ist von April bis September.

Baumschnitt und Baumfällung: Welche Methoden gibt es?

Hebebühnen und Co zur Baumpflege
Eine gängige Methode bei Baumpflege Spezialisten ist die Arbeit mit einer Hebebühne, mit Hubstaplern, Kränen oder Leitern, um Äste bzw. Baumkronen in die gewünschte bzw. erforderliche Form zu bringen. Diese Methode eignet sich bei freistehenden Bäumen mit ausreichender Freifläche bzw. genügend Platz für die Zufahrt und Abtransport für die erforderliche Gerätschaft bzw..

Baumschneiden mittels Seilklettertechnik
In schwierigen Situationen, wo Hebebühnen aufgrund der baulichen Situation nicht zum Einsatz kommen können, z.B. in engen Innenhöfen oder wenn fragile Baukörper, wie z.B. Wintergärten oder Swimmingpools, die Baumpflegearbeiten erschweren, bieten viele Spezialisten auch den Baumschnitt bzw. die Baumpflege mittels sogenannter Seilkletttertechnik an.

Der Baumschnitt bzw. die Baumpflege mit der Seilklettertechnik ist zudem besonders Baum schonend, da hier kein unnützer Druck durch entsprechend schwere Gerätschaften auf die Wurzeln ausgeübt wird. Äste und Stammteile werden im Weiteren präzise abgeseilt und damit jegliche Beschädigung im Umfeld vermieden.

Video

 

Wird für Arbeiten am Baum immer eine Hebebühne benötigt?

Nein. Verschiedenste Unternehmen bieten Ihnen auch die Seilklettertechnik zum Baumschnitt bzw. zur Baumpflege an. Diese Methode ist zudem auch sehr Baum schonend und bietet sich vor allem bei schwierigen räumlichen Situationen an, z.B. über einem Wintergarten oder Swimmingpool oder in einem engen Innenhof.

Sollte die Seilklettertechnik aufgrund der schlechten Statik des Baumes – was zudem auch die Sicherheit der Arbeiter gefährden würde – nicht möglich sein, kommt in der Regel aber dennoch die Hebebühnen-Technik zum Einsatz.

Hafte ich für einen Baum?

Ja! Bäume sind, rechtlich gesehen, Sachen und immer Bestandteile eines Grundstücks. Baumbesitzer müssen daher für die Sicherheit von Sachen und Personen, die sich im Umfeld eines Baumes aufhalten, Vorkehrungen treffen.

Hierfür ist es ratsam, den Baum regelmäßig von professionellen Baumschnitt-Firmen besichtigen zu lassen, um falls erforderlich, entsprechende Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit des Baumes einleiten zu können. Bei konzessionierten bzw. zertifizierten Fachbetrieben geht damit auch die weitere Verantwortung auf den Gutachter über.

Bei Baumbeständen empfiehlt es sich zudem ein sogenanntes Baumkataster anzulegen.

Was muss ich bei einer Baumfällung beachten?

Bäume mit einem Stammumfang ab 40 Zentimeter, in einem Meter Höhe gemessen, sind in Wien durch das „Wiener Baumschutzgesetz“ geschützt. Das Fällen von Bäumen, die den Schutzbestimmungen des Wiener Baumschutzgesetzes unterliegen, bedarf einer behördlichen Bewilligung (MA 42 – Bescheid). Davon ausgenommen sind: Obstbäume, Bäume in Kleingärten (hier gilt das Wiener Kleingartengesetzt 1996) und Bäume in Forsten. Diese allfälligen Behördenwege werden in der Regel von den Baumpflege-Firmen übernommen. Achtung: Der bürokratische Weg bis zur möglichen Bewilligung kann in Wien bis zu 2 - 3 Monaten dauern.)

Wird ein Baum nach Bewilligung gefällt, muß für eine Ersatzpflanzung gesorgt werden!

Wer kümmert sich um den Abtransport des Schnittgutes?

Auch das übernehmen in der Regel die Spezialisten für Baumschnitt und Baumpflege. Je nach Unternehmen ist diese Dienstleitung im Preis inbegriffen oder als eigene, exklusive Position ausgewiesen. Bei der Übernahme der Entsorgung des Schnittguts durch Profis können Sie zudem sicher gehen, dass dieses umweltschonend entsorgt bzw. als Biomasse verwertet wird.

Wird bei einer Baumfällung auch der Wurzelstock entnommen?

Nicht automatisch. Dies erfolgt in der Regel auf Kundenwunsch: Die Entfernung des Wurzelstockes wird dann mittels einer Wurzelstockfräse durchgeführt.

Fachbegriffe rund um den Baumschnitt und die Baumpflege

Um Ihnen die Auswahl des richtigen Profis für die Pflege und den Schnitt Ihrer Bäume zu erleichtern, hier eine kleine Zusammenstellung der Fachbegriffe aus diesem Bereich und was darunter zu verstehen ist:

Baumschnitt:
Baumschnitt ist jede Art von Beschneidung oder Kürzung von Ästen, der Krone oder anderer Teile des Baums, ob aus ästhetischen, Wachstum verbessernden bzw. korrigierenden, sicherheitstechnischen oder rechtlichen bedingten Gründen.

Baumfällung:
Hierbei wird der Baum gefällt, jedoch ohne Wurzelstockfräsung.

Baumrodung:
Hierbei wird der Baum gefällt und die Wurzeln rausgefräst.

Baumabtragung:
Darunter versteht man das stückweise Abtragen des Baumes, ob mittels Hebebühne, Hubstapler, Kran, Leiter oder mittels der Seilklettertechnik.

Baumkronensicherung:
Mit Hilfe von Gurtbändern wird die Baumkrone gesichert.

Kronenteileinkürzung:
Bei der Kronenteileinkürzung werden Teile der Baumkrone eingekürzt um eine Gewichtsentlastung herzustellen. Diese Maßnahme wird auch angewendet um z.B. Fassaden oder Verkehrszeichen frei zu schneiden. Das ist u.a. auch für die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit erforderlich.

Kroneneinkürzung:
Die Kroneneinkürzung wird durchgeführt, wenn der Gesundheitszustand des Baumes so eingeschränkt ist, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Hierbei wird die Baumkrone um max. 20 Prozent eingekürzt, wobei Profis dabei aber auch stets darauf achten, dass die Baumform erhalten bleibt.

Jungbaumpflege:
Die Jungbaumpflege dient der Entwicklung zu einem vitalen, gesunden und verkehrssicheren Baum. Diese Entwicklung wird unterstützt durch einen frühzeitigen Erziehungsschnitt.

Großbaumpflege:
Hier ist, auch betreffend dem Baumschnitt, die Seilklettertechnik - wenn möglich - zu bevorzugen, da diese es ermöglicht auch in den sonst kaum zugänglichen Feinastbereich vorzudringen.

Totholzentfernung:
Herunterfallende Äste stellen eine Gefahrenquelle dar. Unter Totholzentfernung versteht man das Ausschneiden von toten und gebrochenen Ästen.

Baumgutachten:
Das Baumgutachten ist eine fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme zur Verkehrssicherheit des Baumes vom Boden aus, ohne Werkzeuge oder andere Hilfsmittel. Es erfolgt hierbei eine Befundaufnahme und Schadenseinschätzung (z.B. Sachschaden wegen eines umgestürzten Baumes/Astes) vor Ort.
Sie erhalten dann vom jeweiligen Profi ein schriftliches Gutachten inkl. Fotos, Detailinformationen und empfohlene Maßnahmen.

Baumkataster:
Darunter versteht man die Erfassung, Verwaltung und regelmäßige Kontrolle eines Baumbestandes. Anhand des Baumkatasters erhalten Sie einen genauen Überblick über den Zustand Ihrer Bäume und welche Maßnahmen zur Erhaltung der Verkehrssicherheit notwendig sind.

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