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Stadtplan Klagenfurt

Mit einer Fläche von 120km² nimmt der Stadtplan Klagenfurt das gesamte Ostufer des malerischen Wörthersees ein. Seit 1997 führt die Stadt als „Klagenfurt am Wörthersee“ ihr natürliches Wahrzeichen offiziell im Namen. Die Entstehung des mitten im Klagenfurter Beckens liegenden Orts ist von stürmischen Naturereignissen geprägt: In der Eiszeit füllte der Draugletscher das gesamte Beckengebiet aus,  in den Zeiten der Erwärmung schmolz dass gefrorene Wasser, Schottern bilden den heutigen Boden. Schwemmkegel entstanden wo heute die Glan fliesst.  Zahlreiche kleinere Flüssen durchfliessen heute kühlend die Stadt: der Kerbach, die Raba und die Struga, Wölfnitz- und Viktringer Bach und Teiche beleben die Landschaft. Im 16. Jahrhundert wurden dem Stadtplan Klagenfurt zwei künstlich geschaffene Kanäle zugefügt: Der Feuerbach sowie die Lend, deren Verlauf den Stadtkern mit dem Wörthersee verbindet. Dieser reichte lange Zeit bis ins Zentrum, bevor er durch sukzessive Verlandung zum Moorgebiet austrocknete. Das sonst gemässigte städtische Klima ist durch rege Temperaturschwankungen gezeichnet. Heute besteht der Stadtplan Klagenfurt zu rund einem Drittel aus landwirtschaftlichen Flächen, ein Drittel ist Waldbestand, und ~ 19,3 %  sind bebaut. Attraktive Parklandschaften wie der Schiller- und der Göthepark schaffen  eine aufgelockerte Athmosphäre. In ersterem finden aufmerksame BesucherInnen die letzte im Ort erhalten gebliebene Wasserrinne, auch „Fluder“ genannt. Ausgeprochen völkerverbinden zeigt sich Klagenfurt mit dem Europapark. Der Stadtplan Klagenfurt macht die Lage  des ca. 22 Ha großen Geländes sichtbar: Im Dreieck verbindet der Europapark das Klagenfurter Strandbad, den Miniaturenpark Minimundus und den Lendkanal.

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Auf zu neuen Ufern

Der Wörthersee ist ein erfrischender Quell vielfältiger Aktivitäten. Dass sich Klagenfurt mit erfolgreichen Beach-VolleyballerInnen hervortut und dies mit einem jährlichen Grand-Slam-Tournier auch eindrucksvoll beweist, liegt in der Natur der Sache.  Kärntens größter See lockt Badelustige, Segler und Surfer und auch Sommerrodler an und besticht letztlich mit der Naturkulisse der umliegenden Hügelländer und dem Glantaler Bergland. Im Winter ist der See Treffpunkt fürs Eislaufen, Eisstockschießen oder Langlaufen entlang des Sees, begeister Gäste ebenso wie Einheimische.  Sportives Großereigniss ist auch der jährlich abgehaltene „Iron-Man“ Wettbewerb, der zweitgrößte Triathlon Europas.

Seinerzeit

Schon ab der Bronzezeit finden sich Anzeichen der Besiedlung dieses Gebiets im moorigen Klagenfurter Becken. Zur Zeit des Heiligen Römischen Reichs war die Stadt Herzogtum. Klagenfurt wurde 1192/99 erstmals urkundlich erwähnt. Der Kärtner Herzog Bernhard Spanheimer gilt als tatsächlicher Begründer. 1142 setzte er mit dem Bau des Zisterzienserstift Viktring und der Besiedelung des Umlands ein Zeichen, liess1146 den Stadtplan Klagenfurt auf  überschwemmungssicherem Gebiet (neu) aufbauen. Ihm ist eine Statue gewidmet. 1268 wurde der Ort mit einer sechs Meter hohen Stadtmauer inklusive vier Meter tiefem Graben und  einer Wasserburg befestigt. Wirtschaftlichen Aufschwung und kulturelle Bedeutung wurde der Stadt ab 1518, mit ihrer Schenkung an die Kärntner Landstände durch Kaisers Maximilian I. zuteil. Als Hauptstadt Kärntens enstanden nun zahlreiche imposante Bauwerke wie das Landhaus und der Klagenfurter Dom.

Namhafte Stadt

Um die Namensherkuft Klagenfurts ranken sich zahlreiche Möglichkeiten. Einen Ansatzpunkt bietet der Fluss Glan, einerseits als Ableitung des Namens, andrerseits aufgrund der vielen Klagen, da seine Unberechenbarkeit zahllose Unfällen mit sich brachte. Das slowenische Wort „Celovec“ führt Sprachwissenschaftler über die Spur des romanischen „l'aquiliu“ zur Bedeutung von „Platz am Wasser“. Eine sehr plastische Herleitung stellt das mythologische Bild slowenischer Wäschefrauen dar,  die, ihre Kleidung im Bach reinigend, in klagender Weise Todefälle vorhergesagt haben sollen.
Sagenhaftes rankt sich auch um die Gründungsgeschichte der Stadt: Im Zentrum des Stadtplan Klagenfurt findet sich der Lindwurmbrunnen am Neuen Platz. Ein  drachenähnliches Ungeheuer soll in weiter Vergangenheit die Klagenfurter um ihr Leben bangen haben lassen. Mit einer List konnte man sich schließlich von dem Untier befreien: An der Spitze eines Turms wurde Ein Ochs gehängt. Beim Versuch, diesen aufzufressen, verhedderte sich der Lindwurm an der zuvor angebrachten Kette und Haken und konnte erschlagen werden. Der zum Wappentier erkorene Drache ist in kunstfertiger Art im Stil des Manirismus als  chloritschieferne Statue Klagenfurts meistfotografierte Sehenswürdigkeit.
Die Sage vom Wörther-See-Mandl wiederum erzählt von einem reichen Dorf, daß zu früherer Zeit anstelle des Wörthersees gestanden haben soll. Seine wohlhabende Bevölkerung fröhnte ausgelassen Genüssen, Tanz und Wein und feierte oft bis in die Morgenstunde. Ein eisgraues kleines Männchen, daß zur Umkehr und Buße gemahnte, verlachte man nur höhnisch. Auch als das Männchen zum zweiten Mal warnte, wurde es ausgelacht. Da öffnete es sein Fässchen, und über und über strömten die Wellen daraus, bis das ganze Dorf samt Kirche und wilder Gesellschaft verschwunden war. An seiner Stelle glitzert dem Besucher nun der Wörthersee entgegen. Eine Metallplastik von Heinz Goll, gefertigt 1965 erinnert daran, dass zuviel Übermut selten gut tut.

Sehenswertes

Das Landhaus Klagenfurt trat 1574 – 1594 auf Ansinnen der Kärntner Landesstände an die Stelle der damaligen Wasserburg. Von besonderem Interesse ist sein mit  665 Stadtzeichen bestückter Wappensaal. Das Landhaus ist damit nicht nur bedeutender Zeitzeuge, sondern übernmmt auch die Funktion des Sitz des Kärnter Landtags.

Den Flair Italiens verströmte das von Graf Anrä von Rosenberg als sommerliches Lustschloss intendierte Regfugium Schloss Maria-Loretto, dessen liebevoll gepflegte Gartenanlagen besonders charmant zum Flanieren verführen. Luftaufnahmen des Stadtplan Klagenfurt zeigen die malerische Lage in der Ostbucht des Wörthersees, auf der Halbinsel Loretto besonders deutlich, der Wind bringt eine frische Brise aus dem Wörthersee als Gruß mit. Mit ein wenig Fantasie meint man den Grafen Orsini-Rosenberg im Gespräch mit Kaiser Leopold I. um die Ecke biegen zu sehen…Von vergangener Pracht au s1160 sind nur zwei freistehende Türme erhalten geblieben, sowie es einen Ziehbrunnen und weiters zwei steinerne Löwen als Reste ehemaliger erschiedenster Gartenskulpturen zu entdecken gibt. Das jetztige Gebäude wurde großteils nach einem großen Brand im Jahr 1708 im 18. Jahrhundert erbaut, schlicht und stilvoll. Heute im Eigentum der Stadt Klagenfurt ist es für alle zugänglich und Veranstaltungsort für Konzerte und Festivitäten. Die Mario-Loretto-Kapelle, ebenfalls Opfer der Flammen, wurde 1768 restauriert.
Der Stadtplan Klagenfurt weist den Alten Platz als historischen Stadtkern aus. Detaillreiche Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sie tragen klangvolle Namen wie "Zur blauen Kugel" oder "Zur goldenen Gans", umrahmen den Platz. Das älteste Gebäude, aus dem 15.Jahrhundert stammend, ist das Alte Rathaus. Der prominente Arkadenhof ist ein Zubau aus dem 17 Jahrhundert.
Am Neuen Platz mit dem markanten Lindwurmbrunnen öffnet das  Neue Rathaus seinen BesucherInnen die Tore und gibt den Blick auf beeindruckendes Inneres frei. Das aus Chloritschiefer bestehende Stiegenhaus, eindrucksvolle Säulen und Rundbögen und erzählen von der repräsentativen Funktion  zur Kaiserzeit. Begehbare Geschichte gibt’s in der Fußgängerzone Kramergasse zu erleben: Im Boden  sind Wappen der Partnerstätte Klagenfurts eingearbeitet.
Die Dom- und Stadtpfarrkirche Hl. Petrus und Paulus, kurz der Klagenfurter Dom ist die größte protestantische Kirche Österreichs, erbaut 1581 und der „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“ geweiht. Klar und nüchtern beeindruckt ihr fast 100 Meter hochragender Vorhallen-Turm sowie ihr zweifaches Zwiebeldach. Arkaden runden das Gesamtwerk ab, hier sind die vier Pestschutzpatronen, unter ihnen Johannes Nepomuk, aufgestellt. Dichtes, zum Teil schweres Stuckdekor, interessante Knorpelwerkornamente, Fresken und geschwungene Kartuschen im Kontrast zu filigranen Blätterdarstellungen und Gitterwerk beschwören eine spezielle Athmosphäre herauf.  Besonders schön auch die maniristische Engel.

Entdecken Sie´s, das Kreuzbergl am Stadtplan Klagenfurt? Der „Hausberg“ der Klagenfurter erreicht gerade mal 517m Seehöhe. Hier gibt der Botanische Garten Geheimnisse der heimischen wie auch exotischer Pflanzenwelten preis. Der Kärntner Landesblume Wulfenia carinthiaca gefällt es ihr ebenso wie Farnen und Moosen und Kakteen – und Ihnen sicherlich auch! Zahlreiche Feuchtbiotope sowie ein Wasserfall sorgen für Abkühlung. Das Bergbaumuseum lässt tief in Kärntens Agrarwirtschaft und -Leben blicken.

Kunstsinniges Klagenfurt

Mit angeschlossener Landesbibliothek sowie eignem Verlag ist das Kärntner Landesmuseum „Rudolfinum“ das größte Museum des Landes Kärnten. Neben Archäologie, Kunst und Geschichte sowie Volkskunde stellt es Wissenswertes aus den Bereichen Botanik, Zoologie, Geologie und Mineralogie sowie eine Musikinstrumentensammlung aus. Modern präsentiert sich die Stadtgalerie Klagenfurt mit Werken von u.a.  Man Ray, Jean Michel Basquiat, Daniel Spoerri, Meret Oppenheim uvm. Fans elektronischer Tasteninstrumente kommen im Eboardmuseum ganz auf ihre Rechnung, die über 800 Exponate könne zum Teil bespielt werden. Im Sommer ist ein Trip mit der Lendcanaltramway eine abwechslungsreiche Unternehmung.

Allerlei Dramatisches hat Klagenfurt ebenso im petto: Die Intendanz des Stadttheater Klagenfurt achtet auf eine spannende Mischung aus klassischem Repertoire in Kombination mit zeitgenössischen Stücken. Das ehemalige Requisitendepot, der  „Napoleonstadl“ hat sich  experimentellen Aufführungen verschrieben. Interessante Einblicke in die rasante Theaterwelt bieten weiters das „Volxhaus“ sowie das Theaterhaus „Artecielo“.  Ein besonderes Schmankerl höchster Güte ist das jährlich von engagierten Literaten ausgerichtete Programm an Lesungen im Zuge der Ingeborg-Bachmann-Preisverleihung.  Aus allen Teilen der Welt strömen PublizistInnen, VerlegerInnen, LiteraturwissenschafterInnen und KritikerInnen  zum Zweck lebendigen Austausches in die Stadt am Wörthersee. Kenner und Liebhaber der Musik kommen beim großen Musikforum Viktring in den Genuß klangvoller Darbietungen höchster Qualität.

Visiert man den Stadtplan Klagenfurt aus der Luft an, landet man am Alpe-Adria-Flughafen. Der internationale Fluglandeplatz ist auch Stützpunkt einer Hubschrauberflotte, die für die Bereiche Transport, Aufklärung und eingebunden in das österreichische Notarztprogramm zur Bergrettung und Kathastrophenhilfe rund um die Uhr im Einsatz ist.

 

Text: Peta Klotzberg