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Ab 4. Feb. Sperre der U4 Station Pilgramgasse

Ein Jahr ohne U4 Station Pilgramgasse auskommen. Alternativen und die Gründe für die Sperre lesen Sie hier.

Pilgramgasse U4
Für ein Jahr müssen die Wiener ohne der U4 Station Pilgramgasse auskommen.

U4-Station Pilgramgasse in beiden Richtungen gesperrt!

Beginn der Sperre: ab Montag 4. Februar 2019

Ende der Sperre: geplanter Termin 31. Jänner 2020

Die Züge der U4 durchfahren die Station in beide Richtungen ohne Halt.

Behinderungen am 3. Februar
5-stündige U4-Teilsperre zwischen Landstraße und Hütteldorf

Im Vorfeld ist im Zuge der U4-Modernisierung am Sonntag, den 3. Februar von 19:30 Uhr bis Betriebsschluss, zwischen Landstraße und Hütteldorf kein Betrieb möglich. Während dieser rund fünf Stunden andauernden Unterbrechung steht den Fahrgästen in diesem Bereich der Ersatzbus U4E zur Verfügung. Grund für die Sperre sind finale Arbeiten an den neuen Stellwerken Karlsplatz, Meidling Hauptstraße und Hütteldorf.

Mit Betriebsbeginn am Montag, den 4. Februar, ist die U4 wieder auf der ganzen Strecke unterwegs, wobei sie die Station Pilgramgasse ab dann in beide Fahrtichtungen durchfahren wird.

Umleitung der Sperre U4 Station Pilgramgasse

Zahlreiche Buslinien im Umkreis bieten Anbindung an U-Bahn-Netz.

Die Wiener Linien empfehlen auf die nächstgelegenen Stationen der U4 sowie die zahlreichen Buslinien (12A, 13A, 14A, 57A, 59A) in der unmittelbaren Umgebung auszuweichen.

Die 650 Meter entfernte U4-Station Kettenbrückengasse sowie die rund 950 Meter entfernte Station Margaretengürtel sind regulär in Betrieb.

Die Buslinien 13A und 14A ermöglichen eine schnelle Anbindung an die U-Bahn U3 bei der Station Neubaugasse, die während der Sperre der U4-Station Pilgramgasse in einem noch dichteren Intervall unterwegs sein werden.

Zudem wurde der 14A bereits auf Gelenkbusse mit höherer Fahrgastkapazität umgestellt, um zusätzlichen Platz zu bieten.

Grund für die Sperre

Bei der U4-Station Pilgramgasse treffen zwei Projekte aufeinander, die für die Zukunft des Wiener Öffi-Netzes von zentraler Bedeutung sind: Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 und die Modernisierung der U4. Diverse Vorarbeiten laufen bereits seit Oktober 2018. Jetzt starten jene Arbeiten, die unter laufendem Betrieb nicht möglich sind: Mit Ausnahme des denkmalgeschützten Otto-Wagner-Aufganges werden die komplette Station und beide Bahnsteige abgetragen und neu errichtet.

NEOS Wien zur Sperre der U4

NEOS Wien Verkehrssprecherin Bettina Emmerling ärgert sich darüber, dass bei der einjährigen Sperre der U4-Station Pilgramgasse auf den Einsatz eines Schienenersatzverkehrs verzichtet wird:

Wir brauchen dringend einen Ersatzbus, insbesondere für Fahrgäste, die im 5. und 6. Bezirk wohnen und die U4 täglich benötigen. Die Fußwege zu den anliegenden U4-Stationen Kettenbrückengasse und Margaretengürtel sind beispielsweise für ältere Personen, Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, aber auch für Kinder zu lange. Die umliegenden Buslinien bieten da kaum eine Alternative, ohne große Umwege in Kauf zu nehmen. Immerhin wird die Station ein Jahr gesperrt – da wäre es doch das Mindeste, den Fahrgästen eine angemessene Alternativroute zu bieten!

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