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News Text: Tamara Leitner

Wiener Polizei warnt via Facebook künftig vor Einbrüchen

Die Polizei will künftig via Facebook gezielt vor einer Häufung von Dämmerungseinbrüchen warnen. Ein Probebetrieb über die Seite der Landespolizeidirektion (LPD) startet mit 1. November.

Dunkel gekleideter Mann versucht Schloß eines Backsteinhauses zu knacken
© 123rf.com | Die Polizei warnt nun via Facebook vor Einbrüchen.

Einbruchschutz dank Facebookpost

In Zukunft soll via Facebook gezielt vor Dämmerungseinbrüchen gewarnt werden, der Probebetrieb dafür starte mit 1. November, ausgeführt von der Landespolizeidirektion (LPD). Die Polizei wird in bestimmten Fällen einen Facebookpost veröffentlichen, der die Bewohner des betreffenden Grätzels „zeitnah und zielgerichtet“ über Delikte informiert. Sie sollen dadurch „kurzfristige, einfache Präventionsmaßnahmen setzen“ können. Bei 46 Prozent aller Wohnraumeinbrüche im letzten Jahr in Wien scheiterten die Kriminellen und es blieb bei einem bloßen Versuch.

Die Polizei hofft durch diese Aktion ebenfalls auf Rückmeldungen von verdächtigen Beobachtungen. Getragen wird der Versuch auch vom Bundeskriminalamt. Jeden Herbst und Winter steigt europaweit durch die früher einsetzende Dämmerung die Zahl der Einbrüche in Wohnstätten. Als eine der wichtigsten Gegenmaßnahmen empfiehlt die Polizei den Eigenschutz.

» Notdienste in Wien

Präventivmaßnahmen schützen vor Einbruch

Beliebte Objekte sind Wohnstätten mit guter Verkehrsanbindung, schwer einsehbare Grundstücke und ebenerdig gelegene Wohnungen. Die Täter versuchen meist durch das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern, Türen oder Kellerzugängen einzudringen. Präventivmaßnahmen wie; Fenster, Terrassen- und Balkontüren schließen, keinen Sichtschutz anbringen, der dem Täter ein ungestörtes Einbrechen ermöglicht, Leitern etc. wegräumen, Zeitschaltuhren und Außenbeleuchtung verwenden, nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen - können einen Einbruch vermeiden.

» Zur Facebook-Seite der Polizei

„Durch Selbsthilfe können viele Einbrüche verhindert oder vereitelt werden“, so die LPD Wien. Gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe seien wichtig, etwa eine Vertrauensperson, die bei Abwesenheit den Postkasten leert. Die Polizei will aber auch dazu motivieren, verdächtige Beobachtungen zu melden - in jeder Dienststelle, beim „Grätzl-Polizisten“ oder in Notfällen unter der Telefonnummer 133.

» Wie Sie sich wirklich vor Einbrüchen schützen?

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