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Notfallmamas gesucht: Nachfrage nach Kinderbetreuung steigt

Die Notfallmamas sind da, wenn es brenzlig wird. Denn wenn das eigene Kind krank ist und alle Pflegetage verbraucht sind, braucht es oft schnell eine Lösung. Die Notfallmamas sind dann innerhalb von acht bis zwölf Stunden bereit. Die Nachfrage ist groß, der Verein sucht deshalb zurzeit dringend neue Helfer.

Screenshot Webseite Kinder in Betreuung
© Screenshot www.kib.or.at | Notfallmamas gesucht: Die Nachfrage nach der Krankenbetreuung steigt

„In Wien haben wir derzeit 56 Notfallmamas im Einsatz, und es sind auch die Wiener Sozialdienste, auf die wir zurückgreifen können beziehungsweise mit denen wir sehr gut kooperieren“, erzählt Manuela Schalek, die Bundeskoordinatorin des Vereins Kinder in Betreuung (KIB). Im vergangenen Jahr wurden in Wien rund 775 kranke Kinder von den Notfallomas betreut. Der Bedarf an den Mamas steige stetig. Denn sie sind eine gelegene Alternative, wenn das Kind krank ist und die eigene Betreuung aufgrund von Arbeit nicht mehr möglich ist. Nicht jeder hat dann Großeltern, Geschwister oder einen Partner, der sich um das Kind kümmern kann. Für diese Menschen sind die Notfallomas da.

Für die Kontaktaufnahme gibt es eine rund um die Uhr erreichbare Hotline. Der einzige Haken: Die Notfallmamas sind maximal drei Tage in Folge für eine Familie zuständig. Die Kinder müssen keineswegs schwer erkrankt sein. „Auf alle Fälle können Sie bei KiB wegen einer Notfallmama anrufen, auch wenn das Kind leicht verkühlt ist. KiB möchte den Familien ermöglichen, dass das Kind ausreichend Zeit zum Auskurieren einer Erkrankung hat. Oft kann so auch eine stärkere Erkältung 'abgefangen' werden, wenn sich Kinder rechtzeitig schonen und zu Hause bleiben“, heißt es auf der Webseite.

Übrigens: Längerfristige Betreuungen bieten in Wien die sogenannten Leihomas des katholischen Familienverbandes an.

Engagierte Mütter gesucht - Onlineanmeldung möglich

Aufgrund der hohen Nachfrage sucht der Verein derzeit dringend nach neuen Notfallomas. Gesucht werden dabei „engagierte Menschen, die Erfahrung mit Kindern haben, zeitlich flexibel und zuverlässig sind“ heißt es in dem Prospekt des Vereins. „Viele unserer Notfallmamas sind Omas und Mütter und qualifizieren sich dadurch zum Betreuen erkrankter Kinder. Seitens KiB bieten wir einmal im Jahr eine spezielle Weiterbildung an. Einige unserer Notfallmamas haben auch das Zertifikat zur Kinderbetreuung. Von jeder Notfallmama liegt ein Strafregisterauszug vor“, heißt es auf der Webseite des Vereins. Weitere Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Verein KIB. Online kann anschließend ein Anmeldeformular ausgefüllt werden.

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