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News Text: Tamara Leitner

Verkehrschaos vorprogrammiert: Acht Demonstrationen in nur drei Tagen

Am 14. März findet um 18:30 die "Es ist wieder Donnerstag"-Demo statt. Diesen Freitag (15. März) finden gleich sechs Schülerdemonstrationen und am Samstag (16. März) eine Großdemo für Flüchtlinge statt. Ein Verkehrsdrama ist hier vorprogrammiert.

Frau mit Megaphon auf Demonstration
© pexels | Acht Demonstrationen in drei Tagen legen Wien lahm.

Verkehrschaos in Wien

Diesen Donnerstag (14. März) ab 18.30 Uhr wird die Demo „Es ist wieder Donnerstag“ für Staus auf Margaretengürtel, Linker Wienzeile sowie rund um die Sechshauser Straße sorgen. Am Freitag, dem 15. März sollen gleich sechs Demos auf die weltweite Klimakrise aufmerksam machen. Alle sechs Demonstrationen finden auf verschiedenen Routen statt. Am Samstag, dem 16. März, findet eine Großdemo statt, die ein Zeichen für Flüchtlinge und Menschenrechte setzen will. Dafür werden ab 14 Uhr bis in den Abend die Mariahilfer Straße und die Ringstraße blockiert. In Summe sorgen also acht Demonstrationen für Verzögerungen. 

Verkehrsbehinderungen am Wochenende

Am morgigen Donnerstag (14. März), findet wieder die wöchentliche Donnerstags-Demo statt. Rund 3.000 Teilnehmer werden sich ab circa 18.00 Uhr vor dem Bruno-Kreisky-Park im 5. Bezirk sammeln. Von dort zieht die Demo ab 18.30 Uhr Richtung Gürtel und über die Linke Wienzeile zur Sechshauser Straße. Die Schlusskundgebung wird beim Auer-Welsbach-Park stattfinden. 

Erwartete Staus: Am 14. März ab 18:30 Uhr zeitweise Sperren des Gürtels, der Linken Wienzeile und der Sechshauser Straße. Verkehrsbehinderungen sind ebenfalls auf der Westausfahrt und der Westeinfahrt zu erwarten.

Am Freitag, dem 15. März finden ab circa 11:00 gleich sechs Demonstrationen gleichzeitig statt. Treffpunkte sind hier: Hammerlingplatz, Invalidenstraße, Karlskirche, Schottentor und Stiftskirche. Von den jeweiligen Sammelpunkten wird Richtung Ring und weiter zum Heldenplatz marschiert, hier findet um 12:00 Uhr eine Ansprache statt. 

Erwartete Staus: Am 15. März ab circa 11:00 Uhr wird der Ring gesperrt, ebenso die Josefstädter Straße, die Landstraße Hauptstraße, Nußdorfer und Währinger Straße. Autofahrer sollten die Innenstadt besser meiden. Ende der Demonstrationen ist gegen 16:00 Uhr angekündigt.

Am Samstag, findet die achte Demonstration innerhalb von nur drei Tagen statt. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Platz der Menschenrechte, die Route führt über den Kärntnerring in die Innenstadt und über die Operngasse zurück zum Karlsplatz. Es werden bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet.

Erwartete Staus: Am 16. März ab 14:00 Uhr sollten Sie den Kärntnerring und den Karlsplatz meiden.

Auch Öffis von Demos betroffen

Auch die Wiener Linien sind von den Demonstrationen betroffen. Bei der Donnerstags-Demo werden die Autobuslinien 12A und 57A jeweils nach Verlauf angehalten. Ob auch die Straßenbahnlinien 6 und 18 angehalten werden, wird von den Wiener Linien je nach Lage vor Ort entschieden.

Am Freitag stellt die Vienna-Ring-Tram den Betrieb wahrscheinlich komplett ein. Die Ringlinien werden wie die Straßenbahn- und Autobuslinien vermutlich kurzgeführt bzw. umgeleitet.

» Öffentliche Ausweichstrecken finden Sie in unserem Wiener Linien Fahrplan

Genaue Informationen über den genauen Verlauf der Demonstrationsstrecken, aktuelle Straßensperren, Staus und Ausweichrouten geben die ARBÖ-Verkehrsexperten gerne unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 oder per e-mail: id(at)arboe.at.

Einbußen für Wiener Handel befürchtet

Acht Demos in drei Tagen verärgern den Chef der Kaufleute, Rainer Trefelik schwer: „Sollen wir die Innenstadt-Geschäfte gleich ganz zusperren? Ich habe größten Respekt davor, dass engagierte Bürger öffentlich für ihre Anliegen eintreten. Aber es gibt nicht nur die Versammlungsfreiheit, sondern auch ein Recht auf Erwerbsfreiheit. Wenn Unternehmen ständig unerreichbar sind, kaufen Kunden aber woanders ein. Die Folge: Es stehen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen auf dem Spiel.“

Allein im Vorjahr hätten an nahezu einem Drittel der verkaufsoffenen Tage Demos mit Sperren des Rings und der Mariahilfer Straße stattgefunden. Trefelik: „Wir brauchen Lösungen, die die Versammlungsfreiheit und die Nöte der Unternehmen berücksichtigen.“

Weitere Informationen:

 

 

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