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Haus der Musik: Alles zum Sinnesrauschen-Festival 2020

20.-21.3.2020: Mit dem zweitägigen Sinnesrauschen-Festival feiert das Haus der Musik auch sein 20-jähriges Bestehen.

Mann singt auf Bühne mit Luftballonen im Publikum
© Hanna Pribitzer | Das Sinnesrauschen Festival findet im Innenhof des Haus der Musik statt

Haus der Musik: Sinnesrauschen Fest 2020

Wann: 20. und 21. März 2020; 19:00 Uhr

Wo: Innenhof Haus der Musik Wien

Eintritt frei!

Das Haus der Musik, ein Museum der Wien Holding, feiert 2020 seinen 20. Geburtstag. Dieses Jubiläum zelebriert das Klangmuseum mit einem umfangreichen Eventprogramm und Publikumstagen. So können Besucher am 20. und 21. März 2020 das beliebte Sinnesrauschen-Festival bei freiem Eintritt besuchen.

Das hochkarätige Line-Up mit garish, Viech, Rebecca Lou, Hila Ruach, The Family Crest, Vivin, Mark Peters und Good Wilson verspricht zwei Tage voller Musikgenuss. Zählkarten werden an der Kassa im Haus der Musik ausgegeben.

Zählkarten für HdM Sinnesrauschen 2020

Der Eintritt zum großen HdM Sinnesrauschen 2020 ist frei. Zählkarten sind an der Kassa im Haus der Musik täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr erhältlich, solange der Vorrat reicht!

Musik-Highlights im Klangmuseum

Im Rahmen des Festivals verwandelt sich der überdachte Innenhof des Haus der Musik wieder zur Konzerthalle.

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Programm Freitag, 20. März 2020

Viech (AT)

Viech, das sind Christoph Lederhilger (Schlagzeug), Martina Stranger (Bass) und Paul Plut (Gesang, Gitarre). Die österreichische Band besteht bereits seit 2011 und präsentierte bisher fünf Tonträger.

Die Band hat noch nie etwas auf Trends gehalten, sondern geht mit ihrer Musik eigene Wege und beweist mit ihren Lyrics großes Textgeschick. Über ein Dutzend Singles, wie etwa „Ich hab viele Fehler gemacht“ oder „Sag ja (ich bin ruiniert)“, rotieren bei Radiostationen im In- und Ausland. Die Live-Auftritte von Viech sind legendär, ob am Vordach des Grazer Szene-Imbisses „Kombüse“ oder auf der großen Bühne des Nova Rock-Festivals.

Mark Peters and the Dark Band (UK, AT)

Den Londoner Mark Peters einfach in die Singer/Songwriter-Schublade zu stecken, wird der Sache nicht gerecht. Mit breitgefächerten Einflüssen von Nick Drake bis Radiohead ist Peters‘ Musik nicht nur unverkennbar von Folk und Jazz geprägt, sondern vermischt auch Country-, Blues- und Funk-Elemente.

Er ist einer jener seltenen Künstler, die es schaffen, beeindruckende technische Fertigkeiten an der Gitarre mit brillanten Songs zu vereinen. Seine genreübergreifende Musik zieht ein breites Publikum an.

Rebecca Lou (DNK)

Mit einer rockigen „In Your Face“-Attitude konnte Rebecca Lou sich in ihrem Herkunftsland Dänemark bereits einen Namen machen. Sie überzeugt mit ihrer energetischen und beeindruckenden Live-Performance.

Als Stimme der neuen Frauen-Bewegung steht die Sängerin mit ihrer Musik für Feminismus und Frauenrechte ein. Einige werden Rebecca Lou für ihre eingängigen Songs lieben, manch andere für ihre positive Einstellung und ihre Ansichten über Kultur, Mode und Politik. Mit ihrer Musik lässt Rebecca Lou die Grenzen zwischen Underground-Punk und Mainstream verschwimmen.

Good Wilson (AT)

Good Wilson sind Günther Paulitsch, Alex Connaughton, Mario Fartacek und Julian Pieber. Musik machen die Jungs schon ewig – unter anderem als Mitglieder großartiger Bands wie Mynth, Polkov oder Shaun Berkovits.

In Good Wilson haben sich die Vier aber erst 2019 metamorphosiert – aus gemeinsamer Liebe zum selbsterfundenen „Sky Gaze“ – Dream-Pop zum in den Himmel Starren und sich treiben lassen. Ätherische aber doch eingängige Texturen verleiten zum völligen Ausklicken vom Alltag und ermöglichen die Flucht in eine persönliche Parallelwelt.

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Programm Samstag, 21. März 2020

garish (AT)

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind garish auf den Bühnen, abseits des musikalischen „Mainstreams“, unterwegs. Die österreichische Indie-Pop-Band wurde 1997 von Thomas und Christoph Jarmer, Julian Schneeberger, Kurt Grath und Markus Perner in Mattersburg gegründet.

Seither hat die Band sieben Alben veröffentlicht und sich dabei die Bühnen-Bretter, die die sprichwörtliche Welt bedeuten, immer mehr zu eigen gemacht. garish besticht durch eine oft eigenwillige Instrumentalisierung und Liedtexte, gespickt mit Metaphern. Sänger Thomas Jarmer betrachtet in seinen Lyrics das Große im Kleinen und das Kleine im Großen. Mittlerweile veröffentlicht die Band ihre Platten im gesamten deutschen Sprachgebiet.

The Family Crest (USA)

Die Barock-Pop-Band The Family Crest entstand als Idee des Komponisten, Sängers und Multi-Instrumentalisten Liam McCormick. Die Band wurde 2009 als Aufnahmeprojekt mit Mitbegründer John Seeterlin (Bass) gestartet. „Wir waren damals in einer anderen Band und waren desillusioniert”, erklärt McCormick.

Anstatt es mit der Musik sein zu lassen, gingen sie es dieses Mal auf eine andere Art und Weise an: Sie starteten The Family Crest mit der kühnen und dreisten Vision, eine musikalische Gemeinschaft zu bilden. The Family Crest, eine siebenköpfige Kern-Band, mit über 500 „Extended Family”-Mitgliedern, ist bereits ausgiebig durch Nord Amerika getourt, hat drei EPs und drei Alben veröffentlicht und überzeugt mit ihrer eigenen, groß angelegten Mischung verschiedener Stile.

Hila Ruach (IL)

Hila Ruach wurde in ihrer Heimat Israel zur Königin des Indie-Rock gekrönt. Sie vereint in ihrer Musik Garage-Rock, Pop und Alternativ-Psychedelia. In Israel steht die Sängerin und Multi-Instrumentalistin schon seit über zehn Jahren in diversen Formationen auf der Bühne. Im Jahr 2015 brachte sie ihr Solo-Debüt „Rofa'a Bama'arav“ heraus, es folgte im Mai 2018 das zweite Album „Advert Music“.

Hila Ruach singt die meisten ihrer Lieder auf Hebräisch, reißt mit ihrer poppigen Attitüde aber jedes Publikum mit, und wo nicht mitgesungen werden kann, kann zumindest mitgesummt werden. In ihren entwaffnend ehrlichen Songtexten geht es vor allem um die Menschen in ihrer Umgebung und um sie selbst.

Vivin (AT)

Der schmale Grat zwischen real und surreal lässt sich in Vivins Sound wiederfinden. Auch wenn die Texte oft ernste Themen behandeln, verpacken Vivin sie in energetische, mitreißende Elektropopnummern. Ada Joachimsthaler, Franziska Kleinschmidt und Hele Maurer (einigen noch als GIANTREE bekannt) mischen elektronische und akustische Sounds, Beats und Drums, Synthesizer und Piano, Synthie-Bass und Bassgitarre.

Ihre Songs entstehen nach dem Rotationsprinzip, jeder übernimmt auch mal das Instrument des anderen, und gemeinsam wird ein neuer Song geboren. So haben Vivin gerade die Arbeiten an ihrem Debütalbum KAOS abgeschlossen, das am 10. Mai 2019 erscheinen wird. Live (unterstützt von Valentin Wegscheider, ex WANDA Drummer) gehen Vivin ab Herbst 2019 auf Tour.

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