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Veranstaltungen Text: Melanie Gerges

"Jedermann im Dom": Charity-Auftritt zum Welt-AIDS-Tag

30.11.2018: Am Vorabend des internationalen Welt-AIDS-Tages, wird zugunsten des südafrikanischen Malteser-AIDS-Hospizes „Brotherhood of Blessed Gérard“ eine Inszenierung von "Jedermann" gezeigt. Auf der Bühne: Philipp Hochmair.

Rauchender Mann hält einen Totenkopf in der Hand
© Heike Blenk | Philipp Hochmair in "Jedermann (reloaded)"

"Jedermann im Dom"

Fr., 30.11.2018, 19:30 Uhr

Stephandsom

Informationen zu den Tickets weiter unten

Nur ein Jahr nach dem Gedenkgottesdienst für die Opfer von HIV/AIDS, findet nun ein erneutes Zusammentreffen der katholischen Kirche und des Vereins LIFE+ - der hinter dem Life Ball steht - im Wiener Stephansdom statt. Am Vorabend des internationalen Welt-AIDS-Tages, der jährlich am 1. Dezember stattfindet, laden der Prokurator des Malteser-Ritter-Ordens Österreich Norbert Salburg-Falkenstein, Kardinal Christoph Schönborn und Gery Keszler, Obmann des Vereins LIFE+, zu einer einmaligen Benefizvorstellung des „Jedermann (reloaded)“ mit Philipp Hochmair in den Dom.

Sitzplatzkarte versorgt Patienten in Afrika

Die Veranstaltung wird zugunsten des „Brotherhood of Blessed Gérard“ Malteser-AIDS-Hospizes in der südafrikanischen Region KwaZulu-Natal veranstaltet, welches von Pater Gerhard Lagleder mit Passion geleitet wird. Mit den Einnahmen soll die medizinische Versorgung von 673 PatientInnen als Überbrückung für einen Monat (93 Euro pro Patienten pro Monat) gesichert werden. Der Preis einer Sitzplatzkarte in Höhe von 93 Euro sichert die Versorgung einer Person im Hospiz für einen Monat.

„Uns erreichte über Kardinal Christoph Schönborn ein Hilferuf von Pater Gerhard Lagleder. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten droht der Nachschub an lebenswichtigen HIV-Medikamenten für die dort versorgten 673 PatientInnen zu versiegen. Eine Unterbrechung der antiretroviralen Therapie fördert die Bildung von Resistenzen und führt zum Fortlauf der Immunschwäche und letztlich zum Ausbruch von AIDS. Dies wäre ein Todesurteil für die ohnehin bereits vom Leben gebeutelten Menschen in diesem bitterarmen Landstrich. Ein Umstand, den wir so nicht hinnehmen wollen.“ so Gery Keszler, Obmann von LIFE+.

Die Idee, den Jedermann vom Salzburger Domplatz in den Wiener Stephansdom zu holen, war naheliegend, denn das Spiel vom Sterben des reichen Mannes als Allegorie passt zum Leitspruch und zur christlichen Mission des AIDS-Hospizes von Pater Gerhard Lagleder: das Leid in der Welt geringer und das Elend der Menschen erträglicher zu machen. Auch für den Prokurator des Malteser-Ritter-Ordens Österreich, Norbert Salburg-Falkenstein ist die Mission klar:

„Wir Malteser versuchen weltweit Menschen in Not zu helfen. Pater Gerhard ist in einer der vom HI-Virus meistbetroffen Regionen der Welt tätig, wo Armut, Unterernährung, Immunschwäche und eine hohe Ansteckungsrate vorherrschen. Er hat sich der Ärmsten der Armen, nämlich der von HIV betroffenen Kinder und Waisen, sowie der Sterbenden im Malteser-Hospiz angenommen. Hier gilt es jetzt rasch zu helfen, um Leben zu retten.“

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Philipp Hochmair in der Hauptrolle

Auch Philipp Hochmair, der nicht erst seit seinem Jedermann-Einsprung bei den Salzburger Festspielen vom Publikum umjubelt wird, zeigte sich sofort begeistert von der Idee und dem guten Zweck hinter der Aufführung.

„Ein Generikum kostet 3 Euro pro Person und Tag, 93 Euro im Monat. Das heißt jeder Einzelne kann mit dem Kauf eines Tickets einem Menschen das Überleben sichern. Das ist die direkte Übersetzung von Hoffmannsthals Stück und das wunderbarste aller Geschenke,“ so der Schauspieler.

„Hier treffen sich die Bestrebungen des Malteserordens und die des Vereins von Gery Keszler in wunderbarer Weise. Beide sind bemüht, den Menschen zu helfen und das können wir hier unmittelbar und noch dazu in einer so passenden Kulisse wie dem Wiener Stephansdom, in dem Himmel und Erde, Leben und Tod einander so nahe sind. Besonders freut mich, dass Pater Gerhard persönlich an diesem Abend anwesend sein wird.“ so Kardinal Christoph Schönborn.

Unter Elektro-Beats und Rocksounds seiner Band „Die Elektrohand Gottes“ verwandelt Philipp Hochmair das 100 Jahre alte Mysterienspiel „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal in ein vielstimmiges Sprech-Konzert von heute. Wie ein Rockstar erkämpft sich der Schauspieler in „Jedermann (reloaded)“ die Geschichte vom Leben und Sterben des reichen Mannes. Getrieben von Gitarrenriffs und experimentellen Sounds wird Jedermann als Zeitgenosse erkennbar, der in seiner unstillbaren Gier nach Geld, Liebe und Rausch verglüht.

Übrigens: Als besonderes Highlight ist mit Gastauftritten hochrangiger Schauspieler zu rechnen.

Philipp Hochmair wird darüber hinaus an diesem Abend gemeinsam mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“ seine neue CD bzw. Doppel LP Jedermann (reloaded) präsentieren

Tickets und Preise

Karten
Kategorie 1: 93 Euro (freie Sitzplatzwahl)
Kategorie 2: 47 Euro (freie Sitzplatzwahl)
Kategorie 3: 24 Euro (freie Sitzplatzwahl, Platz mit Sichteinschränkung)
Kategorie 4: 9,30 Euro (Stehplätze)

Die Tickets gibt es unter anderem bei oeticket!


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