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Jürgen Weber
Museumsquartier Text: Jürgen Weber

Gelatin und Liam Gillick bauen Filmset in der Kunsthalle

05.07.-06.10.2019: Eine Filmkulisse mitten in Wien zaubern Gelatin und Liam Gillick im Sommer 2019 in die Kunsthalle Wien im Museumsquartier.

stinkende Fische: stinking dawn (stinkenden Morgenröte)
© Galerie Meyer-Kainer | Gelatin & Liam Gillick laden zu einem Filmset in die Kunsthalle

Gelatin & Liam Gillick. Stinking Dawn

Wann: 05.07.2019 bis 06.10.2019

Wo: Kunsthalle Wien (Museumsquartier)

Wer gerne Teil eines Filmes werden möchte, ist in der Kunsthalle Wien in diesem Sommer willkommen. Das Künstlerkollektiv Gelatin und Liam Gillick haben  für die Dauer der Ausstellung ein Filmskript gefertigt nach dem sie im Laufe der Ausstellung eine Filmkulisse installatieren. Die Dreharbeiten beginnen am Eröffnungsabend unter möglicher Mitwirkung des Publikums und werden dann später - an noch bekanntzugebenden Tagen - weiter fortgesetzt. Der fertig produzierte Film oder zumindest Ausschnitte davon werden noch während der Ausstellungszeit zu sehen sein.

Filmset von und mit Liam Gillick 

Der aus New York stammende Künstler Liam Gillick (geboren 1964 in Aylesbury, Großbritannien) ist ein renommierter Kritiker ideologischer Steuerungssysteme, die – seiner Meinung nach - seit den frühen 1990er Jahren entstanden sind. Gillicks Arbeiten waren schon in zahlreichen wichtigen Ausstellungen wie der documenta und den Biennalen von Venedig, Berlin und Istanbul zu sehen und hatten stets einen ideologiekritischen Ansatz.

Im Zentrum seiner Schlüsselerzählungen, die oft einer ganzen Werkgruppe zugrunde liegen, stehen die dysfunktionalen Seiten des Erbes der Moderne auf. Sie gelten vor allem der Abstraktion und der modernen Architektur, wie sie sich im Spiegel eines globalisierten neoliberalen Konsenses darstellen, so die Kuratoren. Gillick hat auch schon mit Künstler/innen wie Philippe Parreno, Lawrence Weiner und Louise Lawler zusammengearbeitet.

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Gelatin: künstlerische Interventionen

Das Künstlerkollektiv Gelatin ist in Wien schon länger bekannt. Die vier Wiener Künstler stellen seit 1993 international aus. Ihr Ziel ist es, sich Codes relationaler Ästhetik neu anzueignen. Gelatin haben dazu eine durchaus anarchische und durch und durch unkonventionelle skulpturale Sprache und Herangehensweise ge- und erfunden. Oft werden auch die Museumsbesucher/innen Teil ihrer Performances, die darauf abzielen, das Publikum in eine Gemeinschaft zu verwandeln, so die Kuratoren.


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