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Jürgen Weber
Kunsthistorisches Museum Text: Jürgen Weber

Mark Rothko: Bisher nie gezeigte Bilder im KHM

12. März - 30. Juni 2019: Zum ersten Mal überhaupt werden Rothkos Werke in Österreich gezeigt. Von seinen figurativen Anfängen in den 1930er Jahren bis zu den revolutionären Bildern aus den 1950er und 1960er Jahren sind 40 Werke zu sehen.

Zeitungslesender Mann auf Leinwand
© 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko/Bildrecht, Wien, 2019 Foto- National Gallery of Art, Washington, D.C..jpg | Mark Rothko im Kunsthistorischen Museum (KHM)

Mark Rothko

Wann: 12. März - 30. Juni 2019

Wo: Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie, 1. Stock

Mark Rothko (1903–1970) ist wohl einer der bedeutendsten Künstler der Moderne des zwanzigsten Jahrhunderts. Über vierzig seiner Hauptwerke werden nun erstmals in Österreich in einer Ausstellung des KHM gezeigt. Die Realisierung dieser Sensation ist auch seinen beiden Kindern, Kate und Christopher Rothko zu verdanken, die von Beginn an in dieses Projekt eingebunden waren und sich bereit erklärt haben, auch bisher nie gezeigte Werke aus der Familiensammlung für die Ausstellung zu verleihen.

Rothko: Dekonstruktion der Tradition

Rothko war sicherlich auch von der Kunst der Vergangenheit inspiriert, die er im New Yorker Metropolitan Museum während seiner Studienzeit bewunderte. Seine ersten Begegnungen mit Rembrandt, Vermeer und der klassischen Kunst und Architektur fanden aber auch in Europa statt, wo er Kirchen, Kapellen und Sammlungen von Altmeistergemälden in Paris, London, Venedig, Arezzo, Siena, Rom, Pompeji und Florenz besichtigte und sich dem Studium historischer Kunst und Architektur widmete. Aber Rothko brach mit der Tradition, um zu einer radikal neuen Form künstlerischen Ausdrucks zu gelangen.

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Rothko: Blick zurück nach vorn

Auf der Basis seines umfangreichen Wissens und voller Hochachtung für das, was seiner Zeit vorausgegangen war, konnte er das, was zuvor war, dekonstruieren. Mit den Worten des Kritikers John Berger schaute Rothko zurück, „wie dies kein Maler zuvor je getan hatte“.

Die Ausstellung im KHM widmet sich der radikalen Entwicklung der Arbeit Rothkos über mehrere Jahrzehnte hinweg: von seinen frühen figurativen Gemälden der 1930er Jahre, über die Zeit der Wende in den 1940er Jahren, bis zu den bahnbrechenden reifen Arbeiten der 1950er und 1960er Jahre. Im Zentrum der Ausstellung steht ein ganzer Saal großformatiger, 1958/59 entstandener Wandbilder, die ursprünglich für das Seagram Building in New York in Auftrag gegeben wurden.

Leihgaben aus der ganzen Welt

Kurator der Ausstellung ist Jasper Sharp, der von Mark’ Sohn Christopher unterstützt und beraten wurde. Museen wie die Fondation Beyeler in Riehen, das Jewish Museum in New York, das Kunstmuseum Bern, das Kunsthaus Zürich und das Kunstmuseum Basel sowie die Familie Rothko und die National Gallery of Art in Washington, D.C., treten als Leihgeber für die einzigartige Schau des KHM auf.


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