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Ab sofort Sonnenstrom im Hafen Wien-Areal HQ7

Die neue Solaranlage von Hafen Wien und Wien Energie wurde Ende September 2020 in Betrieb genommen und versorgt das HQ7 ab sofort mit Sonnenstrom.

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Umweltstadträtin Ulli Sima
© David Bohmann | Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Umweltstadträtin Ulli Sima im HQ7

Der Hafen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, setzt auf Nachhaltigkeit und hat gemeinsam mit Wien Energie eine Photovoltaikanlage auf einem bestehenden Gewerbegebäude im Hafen Wien-Areal HQ7 errichtet.

Nun wurde das Sonnenkraftwerk im Beisein von Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, Umweltstadträtin Ulli Sima, Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl sowie der Hafen Wien-Geschäftsführung Fritz Lehr und Doris Pulker-Rohrhofer in Betrieb genommen.

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Neue Anlage erzeugt ein Fünftel des gesamten Strombedarfs am Standort

Ab sofort wird damit am Standort beinahe ein Fünftel des gesamten Strombedarfs aus Sonnenenergie vor Ort gedeckt. Das entspricht einer jährlichen Erzeugung von 290.000 Kilowattstunden (kWh). Umgerechnet können mit dieser Menge 110 Wiener Haushalte ein ganzes Jahr mit Grünstrom versorgt werden. Insgesamt wurden 1.066 Solarmodule auf einer Fläche von rund 5.500 Quadratmetern verbaut. Die Anlage kommt somit auf eine Leistung von rund 300 Kilowatt Peak (kWp).

„Um die Position des Hafen Wien als erstklassige Wirtschaftsdrehscheibe zu stärken, haben wir in den vergangenen Jahren konsequent in den Hafenausbau investiert: Ob Hafenausbauprogramm, neue Umschlagseinrichtungen, die Optimierung der Unternehmensstrukturen oder die Infrastruktur vor Ort – der Hafen Wien wird Zug um Zug aufgerüstet. Dazu gehört auch – ganz im Sinne der Smart City Strategie – die Nutzung digitaler Systeme und erneuerbarer Energien. Durch die neue Photovoltaikanlage setzen wir einen wichtigen Schritt für den Umwelt- und Klimaschutz“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

„Wien ist eine Vorzeigestadt in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und ist schon heute das Bundesland mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß pro Kopf. Die Nutzung von Sonnenenergie ist ein wesentlicher Baustein am Weg zur CO2-neutralen Klimamusterstadt. Als Stadt Wien gehen wir selbst mit gutem Beispiel voran und statten künftig alle geeigneten, öffentlichen Gebäude, mit Photovoltaik-Anlagen aus.  Aber auch die Kooperation mit Industrie- und Wirtschaftsunternehmen wie dem Hafen Wien ist dabei von zentraler Bedeutung“, so Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima.

Photovoltaikanlage
© David Bohmann | Die neue Photovoltaik-Anlage wurde in Betrieb genommen

Attraktiver Betriebsstandort HQ7 setzt auf Sonnenstrom

Der Hafen Wien hat das Gewerbeareal HQ7 im Jahr 2017 als Fläche für Betriebsansiedelungen angekauft. Auf dem Grundstück, das so groß ist wie acht Fußballplätze nebeneinander, befinden sich Büros, Werkstätten, Lagerhallen, Garagen und Parkplätze. Beim HQ7 handelt es sich um die größte Betriebsflächenerweiterung des Hafen Wien seit Gründung des Hafens in seiner heutigen Form im Jahr 1979. Mit der Errichtung der Photovoltaikanlage auf einem der bestehenden Gewerbegebäude im HQ7 wird der Standort weiter attraktiviert und nachhaltig mit „grüner Energie“ versorgt.

Das neue Solarkraftwerk wurde – so wie das seit 2017 bestehende im Hafen Freudenau – in enger Kooperation zwischen Wien Energie und dem Hafen Wien realisiert. Der Hafen Wien stellt den geeigneten Standort, eine riesige Dachfläche innerhalb eines weitreichenden Simmeringer Gewerbeareals, zur Verfügung. Wien Energie hat die Photovoltaikanlage geplant, finanziert und errichtet und verpachtet diese an den Hafen Wien.

„Wir freuen uns über ein Stück mehr grünen Strom für Wien. Denn nachhaltiges Wirtschaften und die Umsetzung der dazu notwendigen Maßnahmen in die Praxis, haben in unserem Hafenausbauprogramm einen relevanten Stellenwert. Es geht darum ökonomische, soziale und ökologische Aspekte miteinander zu vereinen, damit auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Stadt vorfinden. Mit dem neuen Solarkraftwerk im HQ7 leistet der Hafen Wien einen wertvollen Beitrag dazu“, so Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer Hafen Wien.

„Die Nutzung von Photovoltaik ist ein wichtiger Schritt in Richtung Green Logistics für den Hafen Wien. Damit ist es uns möglich, sauberen Strom für den Eigenverbrauch zu produzieren und zur kontinuierlichen Reduzierung der CO2–Emissionen beizutragen“, so Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin Hafen Wien.

Der Hafen Wien stellt die Dachfläche auf dem Garagenbereich des HQ7-Gebäudes zur Verfügung und der Betrieb der Photovoltaikanlage, inklusive der erforderlichen Anschlussleitungen, Schalt- und Messanlagen erfolgt durch Wien Energie. Durch einen Pachtvertrag zwischen den Kooperationspartnern ist eine dezentrale Stromversorgung im Hafen Wien für die nächsten 25 Jahre gesichert.

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Der Hafen Wien – Trimodale Logistikdrehscheibe im Herzen der Stadt

Angebunden an eine perfekte Straßen-, Schienen- und Wasserinfrastruktur liegt das größte Logistikzentrum Ostösterreichs, der Hafen Wien. Der Hafen Wien ist als Tochter der Wien Holding ein Unternehmen der Stadt Wien. Mit einer Fläche von drei Millionen Quadratmetern fungiert er mit seinen drei Häfen, Freudenau, Albern und dem Ölhafen Lobau, als trimodale Logistikdrehscheibe. Mit rund 100 angesiedelten Unternehmen und bis zu 5.000 Arbeitsplätzen am Standort ist der Hafen Wien ein wichtiger Arbeitgeber. Mit seiner Lage an den drei Ten-T-Korridoren ist er einer der wichtigsten Hinterland-Hubs Europas, vor allem für die großen Nordseehäfen und die adriatischen Häfen.

Wien Energie

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit Strom, Erdgas und Wärme. Die Strom- und Wärmeproduktion stammt aus Abfallverwertung, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und aus erneuerbarer Energie wie Wind-, Wasser- und Sonnenkraft sowie Biomasse. Wien Energie setzt stark auf dezentrale Erzeugung und Energiedienstleistungen.

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