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Kino Text: Melanie Gerges

Simpler Adrenalin-Kick im „Escape Room“

Mit Escape Room schafft Regisseur Adam Robitel einen packenden Horrorfilm über einen der derzeit beliebtesten Freizeittrends. Aber kann der Film mit dem echten Spiel mithalten?

Escape Room Film Kritik
© Sony | Keine falsche Bewegung - im Escape Room ist Vorsicht geboten

Escape Rooms sind derzeit der Freizeit Trend in Wien. Gemeinsam mit ein paar Freunden wird man dabei für eine Stunde in einen Raum gesperrt und muss zahlreiche Rätsel lösen, um vorzeitig hinauszukommen und das Spiel zu gewinnen. Der Freizeitspaß hat mittlerweile auch in Hollywood Aufmerksamkeit bekommen. Das Ergebnis: Der Horror-Film „Escape Room“. Darin nehmen sechs Fremde - unter ihnen Lost in Space-Star Taylor Russell - an einem vermeintlich harmlosen Escape Game teil, den Gewinner erwarten eine Millionen Dollar.

Was die Teilnehmer nicht wissen: Sie alle wurden für das Spiel ausgewählt, weil sie in ihrer Vergangenheit schon einmal dem Tod entkommen sind. Dieses Glück wird nun in den zahlreichen Räumen erneut auf die Probe gestellt. Denn im Gegensatz zu den Wiener Escape Rooms wird hier nicht das Rätsel des Pharaos gelöst, die Teilnehmer kämpfen um Leben und Tod.

Kurzweilig aber packend

Regisseur Adam Robitel orientiert sich in „Escape Room“ spürbar an zwei der erfolgreichsten Horror-Reihen „Saw“ und „Final Destination“. Erfahrung hat Robitel im Horror-Genre, ist er doch auch für "Insidious: The Last Key" verantwortlich. Er weiß also sehr genau, wie man die perfekten Schreck-Momente einsetzt und schafft es, alte spannende Elemente mit neuen und aktuellen Themen zu verbinden.

Lust auf Kino aber noch nicht den richtigen Film parat? Dann lesen Sie auch unsere Kritiken zu „Der verlorene Sohn“ und „The Favourite“.

Die verschiedenen Escape-Räume sind großartig designt und das Geschehen ist stellenweise so packend, dass man den Teilnehmern gerne des Rätsels Lösung über die Leinwand zurufen möchte, um sie vor einem möglichen schlimmen Schicksal zu beschützen. „Escape Room“ ist recht kurzweilig, kein Horror-Psycho-Schocker, der einen noch tagelang beschäftigt oder verfolgt, aber gerade als Einstiegsfilm oder schnellen Adrenalin-Kick ist er eine gut gemachte Alternative.

Schade nur, dass der Film letztlich nicht wie ein Escape-Game funktioniert und alle Geheimnisse und Sachverhalte auflöst. In typischer Hollywood-Manier zielt der Film erneut auf ein Franchise und endet in einem Cliffhanger. Mal sehen, ob er diese Fortsetzung auch tatsächlich bekommt.

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