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Ruth Kainberger
Geld & Finanzen Text: Ruth Kainberger

Die Österreichische Nationalbank

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) ist die Zentralbank der Republik Österreich und als solche integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) bzw. des Eurosystems.

Logo Österreichische Nationalbank

Eine moderne Zentralbank

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) gestaltet im öffentlichen Interesse die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich und im Eurogebiet mit. Sie ist gemäß Nationalbankgesetz 1984 (NBG) eine Aktiengesellschaft, unterliegt im Vergleich zu anderen Aktiengesellschaften aber einer Reihe von besonderen im NBG begründeten Regelungen, die sich aus ihrer besonderen Stellung als Zentralbank ergeben. Das Grundkapital von 12 Mio Euro steht zur Hälfte im Eigentum des Bundes und zur anderen Hälfte im Eigentum von Interessensvertretungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie von Banken und Versicherungen.

Aufgaben der Nationalbank

Die wesentlichsten Aufgaben der OeNB sind es, im Rahmen des Eurosystems an einer stabilitätsorientierten Geldpolitik mitzuwirken, zur Sicherung der Finanzmarktstabilität in Österreich beizutragen sowie die österreichische Bevölkerung und die österreichische Wirtschaft mit qualitativ hochwertigem und damit sicherem Bargeld zu versorgen. Des Weiteren hält und verwaltet die OeNB Währungsreserven (d. h. Gold und Fremdwährungsbestände) zur Absicherung des Euro in Krisenzeiten, erstellt Wirtschaftsanalysen und Statistiken, wirkt in internationalen Organisationen mit und ist für die Zahlungsverkehrsaufsicht verantwortlich. Außerdem betreibt die OeNB ein Zahlungsverkehrssystem für den Euro, informiert Bevölkerung und Entscheidungsträger im Rahmen einer umfassenden Kommunikationspolitik und fördert die österreichische Forschung.

Im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung handelt die OeNB entsprechend ihren bewährten Leitwerten „Sicherheit, Stabilität und Vertrauen“.

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