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Pressegespräch mit Gen.-Dir. Dipl.-Ing. Peter Vavken. AUVA Dipl.-Ing. Peter Vavken, neu ernannter Generaldirektor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), gab am 31. Oktober 2008, einem Monat nach seinem Amtsantritt, Herrn Ralf Ehrgott von stadt-wien.at

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Pressegespräch mit Gen.-Dir. Dipl.-Ing. Peter Vavken. AUVA

Dipl.-Ing. Peter Vavken, neu ernannter Generaldirektor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), gab am 31. Oktober 2008, einem Monat nach seinem Amtsantritt, Herrn Ralf Ehrgott von stadt-wien.at die Gelegenheit zu einem Interview, in welchem er sich selbst, seine Aufgaben und Visionen vorstellt.

Nach Abschluss des Studiums von Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur sammelte Vavken auf internationaler Ebene durch Tätigkeiten im mittleren und nahen Osten sowie in Afrika eine Vielzahl von Erfahrungen, die die Basis für spätere Aufgabenbereiche bilden sollten. Durch Zufälle „verschlug“ es ihn zur AUVA, wo er als Sicherheitsberater im Bauwesen durch hervorragende Projektleitung auffiel und vom Generaldirektor zu seinem Assistenten und Sekretär geholt worden ist.

Für die nächsten zehn Jahre erfüllte Vavken Funktionen in der Präsidialabteilung sowie als Direktorstellvertreter einer Landesstelle, wobei er den föderalistischen Aspekt der AUVA kennen lernte. Als Direktor in die Zentrale zurückgekehrt, oblagen ihm die Leitung umfangreicher Bauvorhaben, der Rehabilitationszentren und der bundesweiten Prävention, somit wesentliche Aspekte im Sinne einer Jobrotation. Aufgrund seiner vielseitigen Kompetenz folgte er schließlich am 1. Oktober 2008 dem aus dem Amt scheidenden Mag. Helmut Pichler als Generaldirektor der AUVA.

Im Laufe seiner Tätigkeiten hatte Vavken bedeutende Innovationen im Unternehmen eingeführt. Als besonders positives Beispiel im Bereich der Prävention nennt er eine neuartige Lehrmethode: Waren bisher auf Baustellen mögliche Verbesserungsvorschläge rein theoretisch abgehandelt worden, so wurde nun ein fahrender Vortragssaal angeschafft, in dem anhand von unmittelbar vorher hergestellten Videoaufnahmen konkrete Baustellensituationen mit den Bauarbeitern aus dem Blickwinkel der Sicherheit besprochen wurden. Damit stand ein greifbares Verbesserungspotenzial zu Verfügung, sodass mit den zuständigen Personen in kürzester Zeit Maßnahmen entschieden, Vereinbarungen getroffen und auch realisiert werden konnten. Dieses Modell, das strategisch aus der Praxis für die Praxis entwickelt worden ist, setzte sich als so genanntes „Baulehrmobil“ rasch und erfolgreich durch.

Als Beispiel auf dem Gebiet der Grundlagen- und angewandten Forschung weist Vavken auf die damals beginnende Kooperation der AUVA mit dem Forschungszentrum Seibersdorf hin. Seither wurden ein Vielzahl von Fragen behandelt und wichtige Grundlagen geschaffen, um sinnvolle Grenzwerte festzulegen, Kenngrößen abzuleiten oder auch Vorschriften zu fordern, die für den ArbeitnehmerInnenschutz von großer Bedeutung sind.

Text: Mag. Margareta Sandhofer
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