Wien 5 - Margareten

Historische und politische Informationen über den 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten, ein klassischer Arbeiterbezirk mit vielen Gemeindebauten.

Entwicklung von Margareten

Der fünfte Wiener Gemeindebezirk trägt den Namen Margareten. Margareten war einer von 6 Vororte Wiens, der 1850 eingemeindet wurde. Allerdings unter dem Namen Wieden, den wir alle als den vierten Wiener Gemeindebezirk kennen. Ein Jahr später, 1851, wurde ein Teil als Margareten abgetrennt, später wurden davon wiederum Teil an den zehnten Bezirk, Favoriten, abgegeben.

Heute verfügt Margareten über eine Fläche von knapp 2 Quadratkilometern und weist eine Bevölkerung von knapp 50.000 Menschen auf. Auffällig ist, dass nur etwa 15.000 Arbeitsplätze in Margareten positioniert sind.

Margareten ist ein klassischer Arbeiterbezirk, der über viele Gemeindebauten verfügt. Beim Arbeiteraufstand 1934 gegen das austrofaschistische Regime war die Arbeiterschar aus Margareten aktiv am Widerstand beteiligt. Es kam zu einigen heftigen Auseinandersetzungen, zum Beispiel rund um den Reumannhof.

Bekannt ist Margareten durch die Schriftstellerin Frederike Mayröcker, durch den größten Austropop-Star Falco, durch den Reumannhof oder auch den Metzleinstalerhof, der der erste kommunale Wohnbau war.

Interessant ist auch, dass Margareten von sehr wichtigen Verkehrsadern umschlossen ist. Im Norden die Wienzeile, die eine Verbindung der Westeinfahrt (Westautobahn) und der Innenstadt darstellt und im Westen und Süden vom Gürtel, der von der Südosttangente bis zum 19. Bezirk reicht und viele Bezirke verbindet.

 

Politik:

Wenig überraschend für einen Arbeiterbezirk wird der Bezirksvorsteher von der SPÖ gestellt. Es ist dies Herr Kurt Wimmer. Seine Vertreter sind Andrea Hallal-Wögerer (SPÖ) und Peter Dvorsky (Grüne). Die Bezirksvertretung, die sich aus 40 Bezirksräten zusammensetzt, zeigt folgende Aufteilung: SPÖ 18, Grüne 10, ÖVP 7, FPÖ 5.

 

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