Wieden, der vierte Wiener Gemeindebezirk, ist die älteste Vorstadt Wiens. Der Bezirk ist eng mit dem fünften Bezirk, Margareten, verbunden, diese diese beiden Stadtteile waren ursprünglich eine Einheit. Wieden ist seit dem 12. Jahrhundert erwähnt, ihr Herzstück, die Wiedner Hauptstraße ist aber sicher noch älter.
Auf dem Gebiet des heutigen Wieden wurden im 19. Jahrhundert einige Adelspaläste errichtet und die zusammengeführten Ortsteile wurden zusehends dichter besiedelt. Wie viele andere Bezirke wurde auch Wieden 1850 in das Gemeindegebiet Wiens aufgenommen.
Mit einer Fläche von 1,8 Quadratkilometern und etwa 30.000 Einwohnern zählt Wieden zu den kleineren der 23 Wiener Gemeindebezirke. In diesem Bezirk haben etwa 25000 Menschen ihren Arbeitsplatz.
Wieden ist vom inneren Gürtel umschlossen und grenzt im Osten an den dritten bzw. im Nordosten an den ersten Bezirk an. Bekannt ist der Bezirk unter anderem für die Technische Universität, die Sir-Karl-Popper-Schule, die Karlskirche und den Naschmarkt.
Politik:
Bezirksvorsteherin ist Frau Susanne Reichard von der ÖVP. Ihre Vertreter sind Herr Karl Timel (ÖVP) und Karl Richter (SPÖ). Die Bezirksvertretung, die 40 Bezirksräte umfasst, wird wie folgt zusammengesetzt: ÖVP 13, SPÖ und Grüne jeweils 12, FPÖ 2 und die Gruppierung "Wir wählen Wieden" 1.

Der 22. Bezirk ist der größte Bezirk der Stadt Wien, der an seinen Rändern noch viele Hinweise auf die frühere Landwirtschaft aufweist.
Der 10. Wiener Gemeindebezirk gilt seit jeher als ein Arbeiterbezirk und an diesem Image hat sich an Favoriten nichts verändert.
Mariahilf war früher die Verbindung des alten Wien mit Schönbrunn und ist auch heute eine wichtige Ost-West-Verbindung sowie ein Tourismusmagnet.
Kaum ein Bezirk der Stadt Wien ist so eng mit einem Unternehmen verbunden wie Ottakring mit dem Ottakringer Bier. Dabei hat der Bezirk noch viel mehr zu bieten.
Das alte Wien bestand nur aus dem Gebiet, das der heutige erste Gemeindebezirk von Wien einnimmt.