Wien 3 - Landstraße

Historische und politische Informationen über den 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße., bekannt durch das Schloss Belvedere oder dem Hundertwasserhaus.

Erdberg, Fasanviertel und Hundertwasser-Haus

Der dritte Wiener Gemeindebezirk, Landstraße, wurde 1850 eingemeindet. Er setzt sich aus den Vorstädten Landstraße, Weißgerber, Erdberg und dem erst später geschaffenen Fasanviertel zusammen.

Die Wurzeln des Bezirkes reichen bis in die Bronzezeit zurück und durch den heute bekannten Bezirk führte auch die Limesstraße der Römer. Die sozialen Wurzeln von Landstraße sind vielfältig. Es gab den Zentralviehmarkt mit seinen Stallungen und dem Schlachthaus, es entstand auch ein eigenes Botschaftsviertel.

Generell entwickelte sich der Bezirk zu einem Arbeiterbezirk, was sich durch die zahlreichen sozialen Wohnbauten der Zwischenkriegszeit bestätigte.

Der dritte Wiener Gemeindebezirk schließt südöstlich an die Stadtmitte Wien, dem ersten Bezirk an und stellt die Verbindung zu den südöstlichen Regionen der Stadt mit dem großen Bezirk Simmerung dar.

Persönlichkeiten, die mit Wien-Landstraße in Verbindung gebracht werden sind unter anderem der Schriftsteller Robert Musil, Bundespräsident Thomas Klestil oder auch Wolfgang Amadeus Mozart, der den Aufzeichnungen zufolge 1787 hier gelebt hat.

Neben dem wunderschönen Schloß Belvedere ist der dritte Bezirk Wiens auch durch das Hundertwasser-Haus bestens bekannt, ja wenn nicht sogar weltberühmt. Aber auch das Straßenbahnmuseum oder der Stadtpark sind eine Reise wert.

 

Politik:

Bezirksvorsteher von Wien-Landstraße ist derzeit Herr Erich Hohenberger von der SPÖ. Seine Stellvertreter sind Herr Rudolf Zabrana (SPÖ) und Herr Georg Schüller (ÖVP).

In der Bezirksvertretung gibt es 56 Bezirksräte, wobei die SPÖ 24 stellt, die ÖVP 12, die Grünen 11, FPÖ 6 und KPÖ 1.

 

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