Wien 22 - Donaustadt

Historische und politische Informationen über den 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt - ein Nachzügler unter den 23 Wiener Gemeindebezirken.

Wien-Donaustadt - der Nachzügler

Der 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt, ist sehr spät zu einem regulären Bezirk geworden. Seine Wurzeln basieren auf vielen kleineren Gemeinden wie Aspern, Eßling, Lobau, Kagran usw.

Eßling ist der wohl bekannteste Stadtteil, Aspern der berühmteste, wurden dort ja bekannt die Franzosen unter Napoleon vernichtend geschlagen. Die genannten Gemeinden entwickelten sich sehr landwirtschaftlich und dortähnlich und das blieb sehr lange Zeit auch so. Das lässt sich auch heute noch erkennen, wenn man sich durch Wien-Donaustadt bewegt.

Zum Bezirk wurde die Donaustadt an sich 1938, als Groß-Wien geschaffen wurde und Teile von Niederösterreich wie beispielsweise Groß-Enzersdorf in Wien integriert worden waren. Nach Ende des zweiten Weltkriegs sollten gewisse Gebiete wieder an Niederösterreich abgetreten werden, aber es dauerte aufgrund verschiedenster politischer Diskussionen bis 1954, bis das heute Wien-Donaustadt tatsächlich rechtskräftig wurde.

Auch danach war der Bezirk recht dünn besiedelt und sehr landwirtschaftlich geprägt. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten folgte aufgrund verschiedenster Initiativen eine erhöhte Siedlungstätigkeit.

Sehr bekannt ist Wien-Donaustadt natürlich durch die UNO-City, aber auch durch den Donaupark. Ebenfalls sehr bekannt ist die Alte Donau und das Gänsehäufel sowie der Nationalpark Donau-Auen, der zumindest zum Teil im Gebiet des 22. Bezirkes liegt.

 

Politik:

Bezirksvorsteherin ist Frau Renate Winklbauer (SPÖ). Ihre Stellvertreter sind Herr Ernst Nevrivy (SPÖ) und Karl Baron (FPÖ).

Die Bezirksvertretung besteht aus 60 Bezirksräten, wovon die SPÖ 36 hält, FPÖ 10, ÖVP 8, Grüne 6.

 

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