Währing, der 18. Wiener Gemeindebezirk, wird urkundlich das erste Mal im 12. Jahrhundert erwähnt. Währing wurde wie einige andere Bezirke 1892 eingemeindet, wobei hier die vier Gemeinden Währing, Weinhaus, Gersthof und Pötzleinsdorf zusammengeführt wurden.
Zu diesem Zeitpunkt lebten annähernd 70.000 Menschen in Währing, was knapp nach dem 2. Weltkrieg auch noch der Fall war. In der Zwischenzeit ist ein Bevölkerungsrückgang um fast ein Drittel zu verzeichnen.
Der Bezirk zeichnet sich vor allem durch seine vielen Grünflächen, die auch in grossen Parkanlagen besucherfreundlich adaptiert wurden, aus. Kein Wunder also, wenn täglich sehr viele Menschen Wien-Währung aufsuchen, um sich vom Alltagsstress ein wenig im Grünen zu erholen.
Währing ist aber auch für seine Fachspitäler bekannt. So gibt es in diesem Bezirk das Orthopädische Krankenhaus Gersthof und die Ignaz-Semmelweis-Frauenklinik. Beide Häuser haben grosse Tradition, aber beide haben auch grosse Probleme und sind von der Schliessung bedroht.
Auch auf dem Gebiet der Bildung weist Währing wichtige Einrichtungen auf, wie die Universitätssternwarte für astronomische Untersuchungen sowie die Universität für Bodenkultur unweit des Türkenschanzparkes.
Politik:
Bezirksvorsteher ist Herr Karl Homole (ÖVP). Seine Stellvertreter sind Herr Dr. med. Michael Scholz (ÖVP) und Herr Ferdinand Glatzl (SPÖ).
Die Bezirksvertretung besteht aus 40 Bezirksräten, von denen die ÖVP 15 stellt, die SPÖ 13, Grüne 9, FPÖ 3.

Nicht nur der 18. Wiener Gemeindebezirk hat schöne Wanderungen und Ausflugsziele anzubieten.
Gerne versuchen die Wienerinnen und Wiener ihr Glück und fahren nach Baden in das sehr schöne Spielcasino.