Rudolfsheim-Fünfhaus, der 15. Wiener Gemeindebezirk, entwickelte sich viel später als die meisten anderen Aussenbezirke im westlichen Wien. Erst nach der zweiten Türkenbelagerung im 17. Jahrhundert entwickelten sich drei Dörfer - Reindorf, Braunhirschen und Rustendorf - zu einer Einheit zusammen.
1863 wurde diese Gemeinde dann als Rudolfsheim gegründet, benannt nach Kronprinz Rudolf. Obwohl die Gemeinde viel später als andere Gemeinden in den Nachbarregionen etabliert wurde, war sie sehr rasch dicht besiedelt. 1890 erfolgte dann die Eingemeindung und Rudolfsheim wurde zu einem Wiener Bezirk.
Allerdings dauerte es bis nach dem zweiten Weltkrieg, bis das heutige Erscheinungsbild Realität wurde und weitere Gemeinden in das Bezirksgebiet integriert wurden. Erst dann, ab 1957, galt der Name Rudolfsheim-Fünfhaus.
Bekannt ist der Bezirk durch den Westbahnhof, durch den Meiselmarkt, die Lugner-City und natürlich auch durch die Wiener Stadthalle.
Politik:
Bezirksvorsteher ist Herr Walter Braun (SPÖ). Seine Stellvertreter sind Frau Waltraud Votter (SPÖ) und Frau Jennifer Kickert (Grüne).
Die Bezirksvertretung hat 46 Bezirksräte, wovon die SPÖ 24 stellt, die Grünen 8, FPÖ 8, ÖVP 6.

Der 10. Wiener Gemeindebezirk gilt seit jeher als ein Arbeiterbezirk und an diesem Image hat sich an Favoriten nichts verändert.
Mariahilf war früher die Verbindung des alten Wien mit Schönbrunn und ist auch heute eine wichtige Ost-West-Verbindung sowie ein Tourismusmagnet.
Kaum ein Bezirk der Stadt Wien ist so eng mit einem Unternehmen verbunden wie Ottakring mit dem Ottakringer Bier. Dabei hat der Bezirk noch viel mehr zu bieten.
Der 22. Bezirk ist der größte Bezirk der Stadt Wien, der an seinen Rändern noch viele Hinweise auf die frühere Landwirtschaft aufweist.
Das alte Wien bestand nur aus dem Gebiet, das der heutige erste Gemeindebezirk von Wien einnimmt.
19:54
trau mich nicht mehr allein in der Wohnung sein. Es werden Wohnungen
und Häuser mit Zeichen gekennzeichnet und observiert.Die Polizei ist
machtlos und ich brauche psychologische Betreuung um meine Angst
in Grenzen zu halten. Ist das Notwendig? Und müssen wir uns wirklich
alles gefallen lassen?