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Vivian Schulz
Wiener Bezirke Text: Vivian Schulz

Wien 1190 - Döbling

Historische und politische Informationen über den 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Wichtigste Attraktion Döblings ist der Kahlenberg.

Begrünte Landschaft mit Wiesen und Feldern, links fließt ein Fluss und im Hintergrund sind viele Häuser einer Großstadt zu erkennen.
© Österreich Werbung, Fotograf: Popp G. | Der Kahlenberg ragt als wichtigste Attraktion über den Bezirk Döbling

Magistrat und Ämter

Gatterburggasse 14
Telefon: +43 1 4000-19000
Email: post@mba19.wien.gv.at

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 Uhr bis 13 Uhr, nachmittags nach Terminvereinbarung
Donnerstag von 8 Uhr bis 17.30 Uhr
Karfreitag, Heiliger Abend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) von 8 bis 11.30 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Hotels

Suite Hotel Kahlenberg

Am Kahlenberg 2-3 PLZ 1190 Wien
Telefon: +43/1/328 15 00/900
Email: suitehotel@kahlenberg.eu

Derag Livinghotel City Apartments Wien

Sieveringer Straße 4
Phone: +43 1 5858059 0
E-mail: reservierung.kfj@derag.de

Restaurants

Weingut am Reisenberg

Oberer Reisenbergweg 15
Telefon: +43 1 320 93 93
Email: kontakt@weingutamreisenberg.at

Figls

Grinzinger Straße 55, 1190 Wien
Telefon: +43 1 320 42 57
Email: info@figls.at
Täglich durchgehend geöffnet
11.30-24.00 Uhr

Sehenswürdigkeiten

  • Kahlenberg
  • Karl-Marx Hof
  • Sisi-Kapelle auf dem Pfaffenberg
  • Heiligenstädterpark
  • Setagaya Park auf der Hohen Warte
  • Kahlenbergmuseum
  • Wiener Höhenstraße
  • Leopoldsberg
Video
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Wien-Döbling - der Bezirk am Leopoldsberg

Der 19. Wiener Gemeindebezirk, Döbling genannt, war laut bisherigen Aufzeichnungen bereits in der Antike besiedelt. Echte nachprüfbare Dokumente gibt es aber erst vom 13. Jahrhundert. Damals versammelten sich die Menschen bei Gefahr in Verzug in den Festungen am Leopoldsberg, um sich vor Angreifern zu schützen bzw. sich zu verteidigen.

Wie in den meisten Vororten des alten Wien war auch in Döbling der Weinanbau die Haupteinnahmequelle. Und wie auch in anderen Vororten war Pest, mehrfache Plünderung und die Türkenbelagerung Quell grosser Not. Interessant ist sicherlich aber auch, dass die Schlacht am Kahlenberg, auf den Gründen des heutigen Döblings, die Niederlage der Türken bei der zweiten Belagerung besiegelt wurde.

Nach all den schlimmen Ereignissen war es sehr hilfreich, dass Mitte des 19. Jahrhunderts Teile des heutigen Döbling als kaiserliches Jagdrevier genützt wurden. Damit stieg auch der Wert und das Interesse an den umliegenden Bereichen und es wurden verbesserte Strassen angelegt, neue Häuser errichtet und insgesamt ein nachhaltiger Aufschwung eingeleitet.

1892 wurde Döbling dann eingemeindet. Zu dem Zeitpunkt war bereits das erste Villenviertel entstanden, das für die Besserverdienenden zur Verfügung stand. Praktisch als Gegensatz gab es aber auch in Döbling den sozialen Wohnbau, dessen Symbol schlechthin der Karl-Marx-Hof ist, der auch 1934 beim Arbeiteraufstand eine zentrale Rolle spielte.

Mit dem Kahlenberg und dem Leopoldsberg hat Döbling zwei sehr wichtige Ausflugsziele auf seinem Gebiet. Natürlich auch der Karl-Marx-Hof eine Reise wert und Döbling ist auch durch die Vienna, dem ersten österreichischen Fussballklub in der Geschichte mit Heimat auf der Hohen Warte bekannt.


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Am Haus Pyrkergasse 23 ist eine Tafel für den Geiger Rosé angebracht. Wäre es nicht richtig, auch für Alma Rosé, die im KZ umkam und viele Leben gerettet hat, eine Tafel anzubringen?
Dr. H. Wallnöfer

, 16.08.2010 um 13:51
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