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Geschichte von Atzgersdorf

Informationen über die Geschichte von Wien-Atzgersdorf

Chronik von Atzgersdorf

Das um 1120 erstmals genannte Atzgersdorf, nördlich der Breitenfurter Straße zwischen Mauer und Erlaa gelegen, war ein landesfürstliches Lehen. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert wurde es an verschiedene Familien ausgegeben, 1652 schenkte es Ferdinand III. seinem Holkanzler Johann Matthias Struckelmayer von Goldegg, der Atzgersdorf ebenso wie Liesing am 24. März 1657 den Jesuiten für das Wiener Barbarakonvikt schenkte. Im 18. Jahrhundert wurde Atzgersdorf durch das "Fieber-oder Türkenkreuz", das 1761 in die um 1300 erbaute Kirche übertragen worden war, zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. 1783 wurde die heutige Atzgersdorfer Pfarrkirche anstelle der alten Kirche fertiggestellt.

Nach Aufhebung des Jesuitenordens 1773 erwarb der Grundherr von Erlaa, Georg Adam Reichsgraf Starhernberg, die Herrschaft Atzgersdorf, die bis 1848 mit Erlaa verbunden blieb. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Atzgersdorfer Mühlen in Fabriken umgewandelt, die Industrialisierung wurde nach 1848 fortgesetzt.

 

Text + Bild: Gerhard Frey

 

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