Als die Wiener Hausberge werden die Hohe Wand, der Schneeberg, die Raxalpe und der Semmering bezeichnet. Aber die Definition ist nicht ganz klar, denn auch rund um das Gebiet der Kalten Kuchl, des Ochsattel, des Rohrer Sattels, St. Aegyds usw. gibt es zahllose Wanderoptionen, die dem Begriff der Wiener Hausberge zugeordnet werden.
Doch die eigentliche Definition betrifft die genannten Berge. Wobei die Klassiker an sich der Schneeberg mit einer Seehöhe von 2.076m und die Raxalpe mit 2.007m sind, die durch ein extrem schönes und spektakuläres Tal, das Höllental, getrennt werden. In jenem Tal fliesst die Schwarza, das vielleicht sauberste Gewässer Österreichs überhaupt.
Durch die Südautobahn sind die Wienerinnen und Wiener sehr schnell im Gebiet von Rax und Schneeberg oder auch vom Semmering, der gerade im Winter für die unzähligen SchifahrerInnen aus der Bundeshauptstadt eine erste Anlaufstelle ist. Nicht ganz zufällig hat der internationale Rennsportverband FIS Weltcuprennen der Damen zum Semmeringgebiet gelotst, weil tausende Schifans aus Wien und Umgebung anreisen und für eine prächtige Kulisse bei den Rennen sorgen.
Auch abseits der hohen Hausberge gibt es sehr viele, wunderbare Wanderungen, die für einen Tagesausflug in Frage kommen. Die Myrafälle sollten hier als Beispiel genannt sein, die mit ihren vielen Wasserfällen immer wieder für Begeisterung sorgen und an einem heissen Sommertag für Erfrischung und atemberaubende Bilder gleichzeitig sorgen.
Text: Wolfgang Winkelbauer

Das Höllental trennt die Raxalpe vom Schneeberg und beinhaltet die Schwarza, das vielleicht sauberste Wasser Österreichs.
Die Raxalpe, auch Rax genannt, ist ein Kletterparadies mit unzähligen Aufstiegsoptionen.
Der Schneeberg ist der beliebteste Hausberg der Wienerinnen und Wiener mit zahllosen Wanderwegen.
Das Semmering-Gebiet bietet eine vielzahl an Skipisten an, die von den Wienerinnen und Wienern gerne genützt werden.