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Klosterneuburg: Interview mit Bgm. Stefan Schmuckenschlager

Stadt-wien.at hat Mag. Stefan Schmuckenschlager, der seit 3 Jahren Bürgermeister von Klosterneuburg ist, besucht und ihn zu politischen Herausforderungen, zu den Entwicklungen und Erfolgen der letzten 3 Jahren und zu seinen Plänen für Klosterneuburg in der Zukunft: Von der Verbesserung der Infrastruktur, der Arbeitsplatzschaffung vor Ort, den Möglichkeiten für Unternehmens- aber auch Familien-Ansiedelungen, über bestehende High-Lights und Sehenswürdigkeiten von Klosterneuburg bis hin zu Geplanten im Bereich Freizeit und Kultur. Und natürlich auch zum Thema Öffentlicher Verkehr bzw. Nah-Verbindungs-Verbesserungen zwischen Wien und Klosterneuburg. Zum Beispiel wird bald ein Nacht-Bus, der analog zur U-Bahn bis 3 Uhr Morgens fahren!

Bürgermeister von Klosterneuburg Mag. Stefan Schmuckenschlager bei einem Interview mit Ralf Ehrgott
© Ralf Ehrgott | Bürgermeister von Klosterneuburg Mag. Stefan Schmuckenschlager

Das Gespräch führte Ralf Ehrgott.

Herr Mag. Schmuckenschlager, Sie sind seit November 2009 zum Bürgermeistern von Klosterneuburg gewählt. Was waren die Beweggründe, dass Sie zur Wahl angetreten sind?

Der erste und stärkste Beweggrund war der, der mich auch in die Politik gebracht hat: Sich zu beteiligen, mit zu machen im gesellschaftlichen Geschehen, an den Nahtstellen – und das ist immer die Politik. Zudem: Zum Bürgermeister in Klosterneuburg zu werden ist eine besondere Ehre. Wir sind die 3. größte Stadt in Niederösterreich und wir haben eine – ich nenne es immer eine Bühne, auf der die Landes-Bundespolitik zusammenkommt. Das ist für einen Kommunal-Politiker schon ein sehr bedeutsames „Revier“. Und daraus zu ersehen, dass man starke, einhellige Unterstützung hat, war dann auch schlussendlich der ausschlaggebende Grund, sich in dieses Abenteuer zu stürzen.

Sie haben ein abgeschlossenes Politik-Wissenschaftstudium. Welche wesentlichen Faktoren aus Ihrem Studium können Sie heute als Bürgermeister umsetzten und einsetzen?

Ganz prägend in jedem Studium, geisteswissenschaftlich, ist natürlich die historische Note und in der Politik, alles was das letzte Jahrhundert anbelangt, damit man sieht, wie Mechanismen der Macht funktionieren können, wie sie falsch laufen können, was dann passieren kann. Und um in die Gegenwart zu kommen: Ein eigentlich sehr intensiver Block in diesem Studium ist alles, was die europäische Politik betrifft, wie sehr sie auch die österreichische Politik durchdringt, selbst wenn man das nicht immer wahrhaben will, und wie sehr man sich eigentlich in der Zukunft noch stärker auf das konzentrieren sollte und Brüssel nicht als Angst-Maschinerie wahrnehmen sollte, sondern als neues Feld, wo man als Österreicher international mit spielen kann.

Gibt es in Ihrer bisher 3-jährigen Bürgermeister-Laufbahn schon ein, zwei, drei Punkte, die Sie aus dem jetzt Gesagten umsetzten konnten?

Eines glaube ich schon: Wenn man in die Vergangenheit blickt, dann ist es die klassische griechische Geschichte, die die Demokratie erst auf den Weg brachte, der Austausch der Meinungen, die Meinungsplattform, der griechische Marktplatz, die Agora. Und das habe ich versucht in meine Politik einfliesen zu lassen, weil ja auch in der heutigen Zeit der Drang sehr intensiv ist nach der Bürger-Beteiligung. Es scheitert dann aber immer wieder am dauerhaften Interesse, es ist eher immer sehr sektoral oder punktuell bezogen. Darum bin ich laufend unterwegs in einer Veranstaltungsreihe, die nennt sich „Bürgermeister im Ort“. Hier besprechen wir die Themen, die in den einzelnen Orten, vergleichbar mit Grätzeln, unter den Nägeln brennen, versuchen das zu bearbeiten und erziehen da auch ein Mentalität, dass man sagt, das, was möglich ist tut man und nicht immer nur von den Dingen, die komplexe, theoretische Gebilde sind spricht. Das heißt: Wir ziehen die Leute ein bisschen in die Politik hinein.

Haben Sie hier ein spezielles, persönliches „Rezept“ in der Form der Kommunikation mit den Bürgern?

Also ich würde mich nicht versteigen zu sagen, ich hätte eines. Was ich habe ist aber ein Riesen-Startvorteil. Meine Eltern haben einen Weinbaubetrieb und einen Heurigen & Buschenschank. Wenn man da von klein auf wie jeder „Wirts-Bua“ lernt, mit allen Menschen zu tun zu haben, dann merkt man sich, wie man auf Charaktere reagiert, wie man sich darauf einstellt und das Zuhören ganz wichtig ist – und wie man dann handelt, in der Sprache, die verstanden werden kann. Das darf man nicht vergessen. Das ist auch ein Teil des Studiums, wie Vermittlung überhaupt möglich ist.

Bleiben wir beim mit Hinübernehmen vom Studium in die Jetzt-Zeit und kommen wir hier ein wenig zum Sport. Sie waren Österreichischer Jungendmeister im Rudersport, mehrfacher Landesmeister, wenn ich richtig informiert bin. Gibt es hier aus dem Sportbereich Faktoren, die Sie mitnehmen konnten in die Politik und umsetzen – und welche sind das?

Also klassisch würde man sagen: Ausdauer. Die braucht man aber in jedem Beruf. Was man aber schon sieht: Alles was man übt, geht besser. Das ist beim Rudersport ganz intensiv. Hier verbringt man Stunden am Wasser und man glaubt zwar, wenn man das beobachtet, das sind einfache Bewegungen, aber das ist höchst komplex. Und so ist es auch in der Politik: Zunächst wirkt alles sehr abstrakt. Aber je öfter und je regelmäßiger man sich damit beschäftigt, wie Ausschüsse funktionieren, wie welche Abläufe auf Gemeinde-, Landes-, Bundesebene sind, umso leichter fällt es einem dann, sich darin zu bewegen. Im Sport ist es dann halt die Perfektion bis zum Meister. In der Politik ist es eher der Weg, sich dann richtig bewegen zu können, dieses „Training on the job“. Und das muss man auch sagen: Politik kann man zwar nebenbei machen – die meisten haben einen anderen, hauptberuflichen Erwerb – aber man muss sich genauso „reintigern“ wie beim Sport, sonst kann man in der politischen Szene nichts wirken.

Sie haben in der Gemeinderats-Wahl 2010 mit Ihrer Partei 55,49 Prozent und damit die Absolute erreicht. Welche Verantwortung ersehen Sie daraus und wie gehen Sie damit um?

Es stellte sich eine sehr interessante Situation ein: Wir haben Zugewinne gehabt und damit die sogenannte absolute Mehrheit nach Stimmen und Mandaten. Wir wollten zunächst auch Gemeinsamkeiten suchen, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten. Die haben dann aber aufgrund verschiedenster, unterschiedlichster  Auslegungen, was natürlich deren gutes Recht ist, dies nicht getan. Und dann kommt man immer wieder zu dem Punkt, wo man das Gefühl hat bei gewissen kritischen Abstimmungen, wenn man jetzt einen Partner hätte, hätte der genauso die Verantwortung mitgetragen, hätte er das genauso verteidigt. Sitzt er nicht mehr im Boot, kann er aber schon dagegen agieren. Und das erleben wir schon, dass die Verantwortung dadurch mehr wurde, aber man muss dann eben auch die Aufgabe der Kommunikation wahrnehmen. Dass man das Warum und Wieso darstellt, was die Beweggründe für Entscheidungen sind, dass das nicht so einfach Striche sind, die man mit irgendeinem Kuli macht und dann ist etwas erledigt, sondern das lange Vorarbeiten geleistet werden. Und im meisten Fall – und das betrifft auch viele andere Ebenen der Politik – sind es ja zunächst gemeinsame Entscheidungen in Ausschüssen, die dann vielleicht bzw. oftmals geopfert werden, kaum dass sie das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Und das ist auch auf Gemeinde-Ebene so.

Bei Ihrem Amtsantritt haben Sie sich einige wesentliche Ziele gesetzt. Unter anderem Infrastruktur und Ortsbild-Flächenwidmung. Konnten Sie in diesen Bereichen schon Erfolge erzielen und welche?

In der Infrastruktur bestimmt. Es ist ja das Instrument der Gemeinden die Raumplanung bestimmten zu dürfen. Und hier haben wir uns entschieden, dass wir nach Absiedlung der Pionier-Kaserne in Klosterneuburg, diese Flächen für die Stadt gewinnen wollen. Wir haben hier auch schon Kredit-Linien frei gegeben durch Aufsichts-Organe des Landes. Das heißt, wenn wir es kaufen können, hätten wir schon die Möglichkeiten – es sind aber noch Verhandlungen, die laufen. Hier ist Entwicklungsraum, hier ist die Infrastruktur der Zukunft. Das ist auch ein Punkt, der ganz wichtig ist, weil wir Arbeitsplätze in der Stadt schaffen wollen. Wir sind ja, wie viele Gemeinden um Wien, eine Pendler-Gemeinde. Das wird man auch zu einem großen Teil nicht ablegen können, aber oftmals ist der Arbeitsplatz im Ort wirklich viel wert, weil die kurzen Wege das Lebens-Gefühl und die –Qualität erhöhen. Das möchten wir unterstützen.

In welche Richtung gibt es diese Unterstützung? Und was können Unternehmen, die planen sich in Klosterneuburg anzusiedeln, sowohl mit dem Betrieb als auch gegeben falls privat, erwarten?

Die intensivste Zusammenarbeit bezüglich Ansiedlung haben Gemeinden in Niederösterreich mit der ECOPLUS, die für Ansiedlungs-Management zuständig ist. Hier wurden schon Erfolge gefeiert. Wir von der Stadt versuchen im ganzen Prozedere, das verwaltungstechnisch notwendig ist, von der Bauaufsicht, der Bauabwicklung, der Bescheiderstellung bis hin zu den diversen Gewerbeabwicklungen, die durch die Bezirkhauptmannschaft passieren, dass man hier zum Ersten konkret im Vorfeld informiert, damit keine großen Ausgaben getätigt werden, die nicht zutreffen. Und zum Zweiten auch begleitend dabei zu sein bei Großprojekten, damit hier nicht im Nachhinein vielleicht etwas abgetragen werden muss, etc. Damit man hier eben wirklich unterstützt.
Was die Unternehmen in Klosterneuburg erwarten können, ist natürlich eine Bevölkerungsschicht, die sehr hoch gebildet ist. Das heißt, man kann hier gute Arbeitsplätze vor Ort finden, was ja die Loyalität und Treue zum Unternehmen steigert. Und eine sehr zukunftorientierte Gesellschaft, einen zukunftsorientierten Ansatz, allein schon durch das IST-Austria (Anm.d.Red: Institute of Science and Technology Austria), die Österreichische Grundlagen-Forschungs-Universität, die in Maria Gugging angesiedelt wurde. Dort möchten wir auch sogenannte Spin-Offs unterstützen, das heißt, hier eine Forschungslandschaft einrichten, die schließlich in wirtschaftlichen Gütern münden soll.

Wie sieht es mit Ansiedelung im privaten Bereich, also Familien-Ansiedelung aus: Liegt das im Interesse der Stadt Klosterneuburg? Wenn ja, was kann eine Familie hier erwarten?

Wir sind eine Gemeinde mit einer negativen Geburten-Rate – und das schon seit Jahrzehnten. Das heißt, wir leben vom Zuzug. Wir entwickeln uns nur etwas langsamer als der Bezirk, der sehr rasant wächst. Bei uns geht es eher darum, Baulücken zu schließen und Felder aufzumachen, die bis jetzt nicht genutzt wurden. Eine Baulandvermehrung wird es in Klosterneuburg so nicht geben, da wir hier auch einem strikten Korsett unterliegen, die die Topografie vorgibt. Wir müssen hier ein bisschen den Lebensraum beschützen. Es ist aber so, dass wir von der Gemeinde alle Unterstützungen, die möglich sind geben, das heißt Wohnraumschaffung, wo es möglich ist, verdichteter Wohnbau in den Zentren, wo die Infrastruktur schon eingebaut ist und auch Baurechtsverträge auf Gemeinde-Grundstücken zu höherwertiger Verbauung bzw. Direkt-Ankauf von Einzelgrundstücken. Das Meiste, das wir von der Gemeinde aus mobilisieren, aus unserem Besitz als Privater sozusagen, vergeben wir im Baurecht. Das ermöglicht aber auch eine relativ günstige Vermietung im Vergleich zum Markt.

Stichwort: Familie und Kinder. Gibt es im Kinderbereich besondere Einrichtungen?

Wir sind mit Kindergärten und Volksschulen in unserer direkten Verantwortung auf dem Stand, dass wir sagen können, wir sind sehr weit Vorne mit dabei. Wir haben erst unlängst wieder einen neuen Kindergarten eröffnet. Schließlich müssen wir auch hier eine Infrastruktur bieten, die dem heutigen Gesellschaftsbild entspricht. Wir haben jetzt auch künftig eine wesentliche Vergrößerung was das Angebot an Krabbelstuben betrifft.
Wir haben einen Auditierungs-Prozess durchgenommen und wurden als sehr Familien freundliche Gemeinde bestätigt. Das beinhaltet aber auch Zukunftsziele und denen möchten wir uns noch stellen. Hier gibt es von der Infrastruktur der Spielplätze bis hin zu den diversen Unterhaltungsmöglichkeiten eine Bandbreite, die wir von der heutigen Position aus noch erreichen können, aber wir bewegen uns auf sehr hohem Niveau.

Kommen wir zum ganz normalen Alltags-Besucher. Welche wesentlichen High-Lights erwarten den Besucher in Klosterneuburg?

Das erste High-Light ist verbunden mit den Knochen des Heiligen Leopold. Klosterneuburg ist die Stadt des Heiligen Leopolds, dem Staats- und Landespatron von Wien und Niederösterreich. Alljährlich gibt es am 15. November, seinem Todestag, auch den großen Leopoldi-Markt, den Kirtag der Stadt. Das zeigt auch schon den Weg in Richtung Stift Klosterneuburg. 2014 wird das Stift, geführt von den Augustiner-Chorherren, ein 900-Jahr-Jubiläum feiern. Schon in den letzten Jahren wurde unheimlich viel bewegt, was Renovierung und die touristische Darbietung betrifft. Und davon profitiert nicht nur die Stadt, sondern natürlich auch der Besucher.
Des Weiteren haben wir das große Glück, dass die Familie Essl, eine Unternehmer-Familie aus Klosterneuburg, die Sammlung Essl nach Klosterneuburg gebracht hat. Ein modernes Museum und eine der größten Sammlungen, ich glaube sogar die größte Privat-Sammlung Österreichs an Moderner Kunst. Hier gibt es regelmäßig sehr große Ausstellungen.
Eine weitere Besonderheit für Klosterneuburg ist ein Landes-Museum und zwar das Museum Gugging – hier wird Modern Art, Art-Brut-Kunst gezeigt. Es gab hier, auf dem ehemaligen Gelände der Nervenheil-Anstalt Gugging, schon früh Versuche mit Künstlern mit besonderen Bedürfnissen zu arbeiten und diese konnten in ihren Teil-Aspekten ihres Lebens extreme Leistungen bieten, die oft Gesunde nicht können. Diese Kunst ist weltweit bis New York bekannt und wird ebenfalls in Klosterneuburg ausgestellt.

Der Begriff „Stadt-Marketing“: Was verstehen Sie darunter?

Das Stadt-Marketing, das wir in Zukunft umsetzen wollen, ist eine Stadt- und Orts-Entwicklung. Klosterneuburg setzt sich zusammen aus sechs Orten und der Stadt. Hier wollen wir Erstens mit Impulsen die Lebensqualität absichern. Das geht vom Nahversorger ums Eck bis hin zur großen Idee, dass man eine Dachmarke etabliert, die auch von Weitem erkannt wird. Wir wollen auf dem touristischen Markt mitspielen können, da wir so eine Nähe zu Wien haben. Wien boomt im Tourismus, hier möchten wir mit naschen. Dazu müssen wir uns aber positionieren und klar erkennbar sein. Des Weiteren soll so ein Stadt-Marketing auch nach innen wirken und Einfluss nehmen. Das heißt übersetzen, was möchte die Bevölkerung, was wird geboten. Kann man Einkaufsmöglichkeiten verbessern? Was soll die Politik dazu beitragen? Und auch die Identitäts-Steigerung ist damit verbunden.

Öffentliche Verbindungen zwischen Wien und Klosterneuburg: Gibt es hier in Zukunft Verbesserungen oder ist zur Zeit schon das Optimum erreicht?

Wir sind von der Stadt-Gemeinde an dem Thema Öffentlicher Verkehr seit Jahren dran. Wir haben jetzt rund eine Million Euro, die wir aus unserem Stadt-Budget ausgeben, das wesentlich kleiner ist, als jenes von vergleichbar großen Städten. Daher ist eine Million schon sehr viel. Wir haben einen innerstädtischen Öffentlichen Verkehr, aber – und das ist das Wesentliche – die Verbindung nach Wien. Wien ist die Metropole und zieht natürlich an. Das ist kein Konkurrenz-Kampf, sondern ein Nebeneinander, wo man die Stärken ausnutzen muss. Und so wie die Donau fließt und die Städte aneinander reiht, so ist auch die Franz-Joseph-Bahn an dieser Strecke bzw. die verschiedenen Bus-Linien. Wir versuchen Takt-Verdichtungen, Takt-Abgleichungen und Verbesserungen bis in die Nacht. Es wird ab 15. November 2012 einen Nachtbus geben, der analog zur U-Bahn bis 3 Uhr in der Nacht fährt, damit auch Jugendliche sicher wieder heim kommen bzw. überhaupt in die Stadt kommen können. Wir wollen aber noch eines erreichen – und ich denke, das ist ein Anliegen vieler Umlandgemeinden – und zwar eine Vereinfachung des Tarif-Systems. Das würde, neben diversen Aktivitäten, die von der Stadt Wien gesetzt werden, auch dazu beitragen, dass vielleicht weniger Pendler im Individual-Verkehr in die Stadt fahren. Dass das Geld kostet, weiß jeder. Aber ich glaube, je einfacher der Zugang gemacht wird, umso mehr werden umsteigen.

Ein großes Ziel in unmittelbarer Zukunft: Welches ist das?

Ein großes Ziel, das wir haben, ist das Happyland Klosterneuburg (Anm.d.Red: Besteht seit 1979). Das ist ein Freizeitzentrum mit Bad, Wellness, Tennis, Fußball und einer Basketball-Halle. Das wollen wir in den nächsten 3 Jahren umbauen. Alles läuft schon nach Plan, ist auf Schiene. Das kostet Geld – keine Frage. Wir hoffen aber auch, dadurch wieder etwas rein zu holen. Alle Anzeichen geben dazu grünes Licht. Wir schauen, dass wir das schaffen und dann sind wir wieder attraktives Ausflugsziel für viele Wiener und wir freuen uns schon, sie begrüßen zu dürfen.

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