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Das Multitalent St. Pölten

„Vielfalt“ – dieses Wort beschreibt die Bandbreite der hzu erkundenden Möglichkeiten der Landeshauptstadt St. Pölten treffsicher. Es ist eine Stadt der Begegnung, Wiege des Barocks, Treffpunkt für zahlreiche sportliche Aktivitäten, formvollendeter traditioneller wie moderner Architektur und hat damit für jeden Stadtreiselustigen das Passende in petto.  Das große Angebot genreübegreifender Veranstaltungs- & Festialprogramme läßt viele sogleich den Finger vom Stadtplan St. Pölten nehmen, um die Stadtt „live“ zu erleben.

Bewegte Jahre

Stadtgeschichtlich kann die Stadt St. Pölten mit gleich zwei Besonderheiten aufwarten: So erhielt sie einerseits als erste Österreichs das Stadtrecht, das ihr 1159 durch Bischof Konrad von Passau verliehen wurde. Andererseits ist sie die jüngste Hauptstadt Österreichs. Die wandelbare Stadt existiert schon seit der Jungsteinzeit.  Das Marktrecht erhielt St. Pölten bereits im Jahr 1050. Lange Zeit, bis gegen Ende des Mittelalters, prägten die Passauer ihr Schicksal intensiv mit. Bischof Albrecht II von Passau verlieh ihr 1338 das neue Stadtrecht.  Was im Stadtplan St. Pölten heute als „Rathausplatz“ zu finden ist, ist die im 13. Jahrhundert geplante, dem  Westteil der Stadt zugefügte Erweiterung „Breiter Markt“, die mit einer Stadtmauer abgesichert wurde. 1481 erfuhren die Geschicke der Stadt mit der Verpfändung durch Bischof Friedrich Mauerkircher an König Matthias Corinus Wende und Aufschwung. Unter seinem Wohlwollen erhielt die jetzt landesfürstliche Stadt den Wappenbrief sowie ertragreiche Privilegen für Transport und Maut. Als Kriegsgut fiel St. Pölten 1491 an Maximilian I im Frieden on Pressburg. Die den Stadtplan St. Pöltens lange Zeit prägende befestigte Stadtmauer erwies sich in den Auseinandersetzungen mit den Türken in den Jahren 1529 und 1683 als wichtiger strategischer Bau.
Als kirchliches Zentrum gewann St. Pölten mit der josephinischen Reform Bedeutung. Ab 1785 diente das Chorherrenstift als Bischofssitz, dessen erster Bischof Johann Heinrich von Kerens war. Seinen Namen erhielt die Stadt von dem katholischen Heiligen St. Hippolytus, seines Zeichens erster Gegenbischof von Rom der Geschichte. Er ist auch Schutzpatron des um 800 n. Chr. errichtete Kloster St. Pölten, das einen Hippolytus-Altar birgt,  sowie seit ihrer Errichtung im Jahr 1785 Diözesepatron der Diözese St. Pölten.

Der Reiz des Barocks

Einprägsam verleihen die das gesamte Ortsbild durchwebenden barocken Elemente der Landeshauptstadt ihren charismatischen Flair. Zahlreiche Gebäude der Stadt sind  barocker Natur oder wurden durch Anbauten und/oder hinzugefügten Dekorationstilistiken barock bereichert. Diese bedeutende Kunstströmung dauerte von 1600 – 1720. Das Wort Barock entstammt ursprünglich dem portugiesischen „barroco“, steht für "seltsam geformte, schiefrunde Perle“. Ein Blick auf den Stadtplan St. Pölten zeigt Ihnen, wo es besonders schillernde Perlen zu entdecken gibt: Wunderschöne architektonische Lösungen zeigen die Karmeliterkirche, der Dom, die Fassade des Rathauses, sowie einige Paläste des Adels. Für die hochwertige Ausführung zeichneten sich die Architekten und Künstler Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast verantwortlich. Ersteren ehrt St. Pölten 2010 mit dem Jakob-Prandtauer-Jubiläumsjahr.  Am 1706 erbauten, ebenfalls in seinem Kern barocken Institut der Englischen Fräulein, das ein privates katholisches Mädchengymnasium beherbergt, finden Liebhaber reiche Ornamente. Architekturinteressierten sei weiters ein Besuch der 1722-1750 errichteten Domkirche ans Herz gelegt – bei Ihrer Errichtung zeigten gleich mehrere große Künstler, nämlich Daniel Gran, Tobias Pock und Bartolomeo Altomonte ihr bauwerkliches – abermals vielfältiges - Können. Trotz seiner katholisch dominierten Geschichte war St. Pölten ab 1560 vom evangelischen Glaubensgut beeinflusst, dass aber mit der nach 1575 einsetzenden Gegenreformation wieder abebbte. 

Zug um Zug

Am Stadtplan St. Pölten findet man nicht nur den Flugplatz Völtendorf, auch und vor allem ist die Stadt seitens ihrer Bahnverbindungen gut aufgeschlossen, was sehr zum Vorteil der örtlichen Wirtschaft und Industrie gereicht, St. Pölten zu einem interessanten Einzugsgebiet für Pendler und Neuzugezogene gemacht.  So wurde der Stadtplan St. Pölten zügig für innovative Industriezweige erschlossen, bietet Papiermühlen und einem Hammerwerk, aber auch heute unkonentionellen Branchen wie der Tuchmacherei und einer Kattunmanufaktur wirtschaftliche Möglichkeiten. Die heutige Westbahn wurde 1858 als Kaiserin Elisabeth-Bahn feierlich eröffnet. Genießern sei eine Fahrt mit der beliebten Mariazellerbahn wärmsten empfohlen, das sich eröffnende Naturpanorama besticht auf ganz besondere Art. Auch das Rad wollen die  St. Pöltner als  Fortbewegungsmittel nicht missen: 10 % aller Personentransporte werden am Vello absolviert!

Im Bewegungsrausch

Schnell sind die St. Pöltner nicht nur, wenn sie von einem Punkt zum andren kommen wollen, sportlich sind sie allemal! Und der Stadtplan St. Pölten verrät auch Aussenstehenden, wo man sich am besten und schwungsvollsten fit hält. Da wäre zunächst einmal das Aquacity, seines Zeichens ein Hallenbad am Schießstattring, dass auf einer Fläche von mehr als 6000 m² Raum für Wassersport in all seinen bewegten Facetten bietet: Zwei Pools, Sauna und Wellness und die als „Black Hole“ berühmt-berüchtigte 70m lange Rutsche laden zum Planschen, Schwimmen, Sporteln und Erholen ein. Sommers zieht es die St. Pöltner dann an den Ratzersdorfer und/oder den Viehhofner See. Im Mai wartet die Landeshauptstadt alljährlich mit einem sportiven Event der Extraklasse auf: Beim Tennis ATP-Turnier sausen den begeisterten BesucherInnen die gelben Bälle nur so um die Ohren. Sausen, in luftige Höhe nämlich, das tun auch die Mitglieder des St. Pöltner Sportfliegerclub –  die vom Himmel aus den Stadtplan St. Pöltnen in beeindruckender Sichtweise erleben. Ein wenig tieffliegender sind die Liebhaber des Modelflugs unterwegs – sie fröhnen ihrer Leidenschaft am eigenen Modelflugplatz. Voller Elan gehen die „St. Pöltner Invadors“, einer für österreichische Verhältnisse doch eher außergewöhnlichen sportlichen Leidenschaft, dem American Football nach. 

KulturLandesHauptstadt

Der Stadtplan St. Pölten offenbart auch Freunden von Kunst & Kultur einige besonders sehenswerte Kostbarkeiten. Allen voran bietet das 1997 von Klaus Kada erbaute Festspielhaus St. Pölten bis zu 1.100 Gästen als Konzert- und Theaterveranstalter Raum für hochwertige Kunsterlebnisse. Im Niederösterreichische Landesmuseum ist Vielseitigkeit Programm. Auf modernstem technischem und multimedialem Stand eröffnet es Erlebniswelten der Genres Natur und Kunst und lädt zur Auseinandersetzung mit der bewegten Landesgeschichte ein. Für die Aussenfassade zeichnet Architekt Hans Hollein verantwortlich. Als besonderes Highlight zeichnet sich der Klangturm im Stadtplan St. Pölten ab. Auf drei Ebenen und einer Plattform, die zum Genießen der Landschaft verführt, bietet dieser „Tonkünstler“ feinsinnige Entdeckungsorte mittels begehbarer Klangräume, mit Klangkugeln uvm. Weiters zeigen das Arbeitermuseum, das Diözesanmuseum, das Museum im Hof und das Niederösterreichische Dokumentationszentrum für Moderne Kunst Wissbegierigen Einblicke in die Niederösterreichische Lebensvielfalt.

Prägendes im St. Pöltner Stadtbild

Schon der erste Blick auf den Stadtplan St. Pölten bringt es ans Licht: Sehens-Würdigkeiten bietet diese Stadt so vielfältig, wie sie sich in Ihrer gesamten Art & Lebensweise präsentiert. Fangen wir mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem St. Pöltner Rathaus an. In seiner Bauweise spiegelt sich das Facettenreichtum der Stadt deutlich wieder: Sein interessantes Äusseres setzt sich aus verschiedensten Elementen zusammen, romanische Gewölbe treffen auf gotische Nischen, die Renaissance-Inschriften bergen, ein Bürgerzimmer lockt mit barocker Kaiserstuckdecke, der romanische Domturm besticht mit 77m Höhe. Aus der Hand des bekannten Baumeister Joseph Munggast entstammen die Barockfassade und der Renaissanceturm, am Entstehen wirkten auch die nicht unbekannten Baumeister Jakob Prandtauer und Matthias Steindl mit. Der Stadtplan St. Pölten verrät uns vom Vorhandensein einer modernen Skulptur mit Brunnen geradewegs in der Mitte des einen Abstecher werten Riemerplatz. Sie bildet einen starken Kontrast zu den sich hier eng aneinander schmiegenden historischen Gemäuern – die bestens erhaltenen alten Häuser bilden eine bemerkenswerte Kulisse. Homogen präsentiert sich der mit barocken Bauten bestückte Herrenplatz, in dessen Mitte sich Antonio Beduzzi´s Mariensäule findet. Rundherum scharrt sich täglich lebhaftes Markttreiben. Mit ihrem Geburtstag im Jahr 1545 kann das älteste Warenhaus der Stadt, die im Barockstil gehaltene Apotheke Zum Goldenen Löwen viel von Leben, Liebe und Arbeit „ihrer“ St. Pöltner im Laufe der Jahre erzählen. Besonderes Augenmerk sollte man sodann auf die Ehemalige Synagoge lenken, ist sie doch als Jugendstil-Bau die einzige in diesem Stil in Niederösterreich. Ihre  reichhaltige Ornamentierung entspringt dem Schaffen der Wiener Werkstätte. Dass der Stadtplan St. Pölten auch bereichernde Naturerlebnisse bietet, zeigt sich besonders schön in der Gartenanlage des barocken Schloss Wasserburg. Sommers wie winters sorgt das gelungene Zusammenspiel der weitflächigen Seenfläche, sorgfältige Innenraumgestaltung und der wunderschöne Blick auf die Parkanlage für Wohlfühlcharakter.

Feste feiern, wie sie fallen…

St. Pölten ist geprägt von einer äusserst dynamischen Festivalkultur. Die St. Pöltner verstehen ganz eindeutig etwas von massenbewegenden Veranstaltungen, prägnanten Konzerten und stimmungsvollen Festen. Ein kleiner Ausschnitt gefällig? Nun, da wären das NUKE Festival, das Lovely Days Festival und das Frequency Festival, auch ein Internationales Kultur & Filmfestival lockt Besucher en masse an. Oder, wie wär´s mit einem Besuch des Hauptstadtfests, Landhausfest, der St. Pöltner Festwochen mit dem Barockfestival St. Pölten Klangweile, dem….

Text: Peta Klotzberg