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Stadt Bregenz

Mit einem schnellen Blick auf den aktuellen Stadtplan Bregenz wird man dieser hochinteressanten, geschichtsträchtigen Stadt nicht gerecht. In Ihrer Historie zeichnet sich  ihr bewegtes Leben und Kämpfe allerdings deutlich ab.  So findet der Suchende zB. hoch oben am Gebhardsberg, der das Bild der Stadt markant mitzeichnet, die Ruine der ehemals gut befestigten Burg Hohenbregenz. Ihren spektakulären Niederfall fand das einstmals erhabene Gemäuder 1647 zu Ende des 30ig Jährigen Krieges, als sie beim natürlich unfreiwilligen Rückzug der Schweden von diesen kurzerhand gesprengt wurde. Auch sonst blickt Bregenz auf eine bewegte, teils verworrene  Geschichte zurück.

Kelten,  Römer, Erzherzogtum Österreich

Siedlungsfunde  belegen die Sesshaftigkeit in dem Gebiet am Bodensee von ca. 1500 v. Chr aus der Frühbronzezeit. Die hier gegen 500 vor Chr. anbrechende Keltenzeit bescherte der Stadt ihren wohlklingenden Namen: „Brigantion“ ist einerseits die Abwandlung des Namens der Göttin Brigantia und/oder leitet sich vom keltischen Wort  „Brigid“ für  "Siedlung am Wasser" ab. Eine treffsichere Bezeichnung, wie ein Blick auf die Umrisse des Stadtplan Bregenz zeigt. Hochinteressante Einblicke in die keltische Kultur kann man u.a. in Form eines Eponarelief  (Epona, die Göttin der Fruchtbarkeit) in Bregenz gewinnen, das allerdings schon aus der anschließenden römischen Zeit stammt. Unter ihrem Kaiser Augustus eroberten 15.v.Chr.  die Römer das ertragreiche Gebiet Vorarlbergs, um sich in ihrer neu errichteten, vorerst zivil genutzte Stadt mit Namen Brigantium mittels Markthallen, Forum, Basilika und Tempelbezirk einzurichten. Schöne und gut erhaltene archäologische Reste und Mosaike sind auch heute noch an vielen Stellen im heutigen Stadtplan Bregenz zu entdecken. Ein Tipp ist der evangelischen Friedhof: Hier liegen gut sichtbar wenige Mauerreste der kaiserzeitlichen Thermen über Tag. Die attraktive Lage der Stadt am See nutzen die Römer auch zu militärischen Zwecken. Bis ~ 410 n.Chr. hatte das Volk hier ihre Bodenseeflotte stationiert. Zweimal mussten die Römer Auseinandersetzungen mit den Allemannen abwehren, nach denen Bregenz von ihren Einwohnern wieder neu aufgebaut wurde.  Später wurde Bregenz vom einflussreichsten Geschlecht des Hochadels des Bodenseeraums, den Grafen von Montefort beeinflusst. Nach dem Zusammenbruch des Hochadelsgeschlechts im Jahr 1523 fiel  Bregenz als Teil von Vorderösterreich an das Erzherzogtum Österreich.

Am Seeufer

Das Seengebiet präsentiert sich weiterhin als attraktiver Teil des Stadtplan Bregenz. Seine charismatischen Ufer bieten Raum für ausgedehnte Spaziergänge entlang der Seewegen und Seepromenaden, mit seiner anmutigen Hafenmole mit Blick auf die Pipeline Richtung Lochau. Der attraktive Fischersteig zieht ebenso viele Genießer des Naturschauspiels unvergesslicher Sonnenuntergänge an. Für Sportfans bietet das ebenfalls im Stadtplan Bregenz markierte Sporthaus des Verkehrsvereins, 1925/26 von Willibald Braun errichtet, Raum für Körperbetüchtigung genauso wie kulinarische Versorgung im angeschlossenen Gasthaus. Sein gesellschaftlicher Treffpunkt  gibt dem Areal einen Hauch von Landhauscharakter. Natürlich verleiht der Bodensee auch den berühmten Bregenzer Festspielen mit ihrer großartigen, alljährlich von namhaften Künstlern gestalteten Opernbühne unwiderstehlichen Reiz. Das unkonventionelle, berühmte künstlerische Ereigniss lockt alljährlich zur Sommerszeit zahlreiche nationale wie internationale BesucherInnen an. Die hier von Künstlern mit internationalem Rang aufgeführten Opern bieten als weltweit größte Bühne bis zu 7.000 Zuschauern Platz.
An Bord eines Ausflugsschiffes kann man im Rahmen einer Tropical Night Partie, Brunch oder Oldies Fahrt die besondere, als „Vierländereck“ bezeichnete Grenzlage Bregenz zu Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz hautnah erleben. Deutlich bezeichnet der Stadtplan Bregenz die geografisch aussergewöhnliche Lage. Zu Land schafft jener schmale Uferstreifen, der die Stadt Bregenz mit der malerischen Insel Lindau verbindet, eine weitere athmospärischen Besonderheit.

Der „Bregenzer Hausberg“: Der Pfänder

Als Bregenzer Hausberg bietet der Pfänder/Gebhardsberg mit zahlreichen Aussichtsplattformen einen beeindruckenden 360Grad Panoramablick auf die Stadt am Bodensee.  In der St. Michaelskapelle der Kirche St. Gallus in der Oberstadt finden sich Wandzeichnunngen aus dem 17. Jhd. Nicht im Stadtplan Bregenz vermerkt ist vielleicht der  hier anfangende Jakobsweg, der über die Ernst Volkman-Stiege und die Meißner-Stiege zum Martinsturm und damit hinauf auf den Gebhardsberg führt. Ein Blick in den Martinsturm lohnt sich nicht nur aufgrund der aus dem 14. Jhd. stammenden Fresken und der in seinen Nischen eingebetteten Gravuren fahrender Gesellen sondern auch, um einen Blick auf eine sehr interessante, in das Gemäuer eingravierte Kreuzigungsdarstellung zu erhaschen. Während die Arkaden des in seinem Erscheinen sachlich-schlichten ehemaligen Getreidespeichers sich dem  expressionistische Stil annähern findet das neugierige Auge auch gut erhaltene Erkertürmchen vor.
Die in ihrer Konstruktion individuelle Seilbahn, die Pfänderbahn, erbaut 1926 von Willibald Braun, entführt uns in der Panoramagondel ebenso in die luftigen Höhen von 1064m des Berges und bietet wunderschöne Aus- und Einsichten auf Stadt, das Seengebiet und Umland. Ein wunderschönes Naturschauspiel bietet auch der am Gebhardsberg angesiedelte Wildpark. Besondere Anziehungskraft auf junge wie alte Besucher zeigt der Adlerhorst mit einer spektakulären Greifvogel-Flugschau in der Adlerwarte. Auch Wanderer und passionierte Radfahrer finden im Stadtplan Bregenz spannende Wege, können im bergigen Gelände ihrer Leidenschaft so richtg frönen.
Eigenwillige Bregenzer Sehenswürdigkeiten
Wie sein Name schon verrät liegt der „Schattenplatz“-Brunnen zur Nachtzeit immerzu Schatten liegt. Das Schicksal des sich nah der Innenstadt befindlichen Wasserspenders wird von einer dort installierten Lichtanlage gelenkt, die ihn bei Betrieb immerzu im Schatten liegen lässt. Ein wenig skurril, aber eindeutig Kult und daher jedenfalls wert, ihn am Stadtplan Bregenz in Hafennähe zu entdecken ist der sogenannte „Pilzkiosk“. Als einer von Fünf der letzten seiner Art wird hier stilgerecht Vorarlberger Milch feil geboten  – weshalb er auch gerne von allen liebevolll der „Milchpilz“ genannt wird. Besonders ins Herz geschlossen und ebenfalls zu Kultstatus erklärt ist das Bregenzer Militärbad, von den Bewohnern liebevoll „Mili“ genannt. Hier tummeln sich Jung und Alt gleichermassen.

Kulturelles (Er)Leben

Neben der Festspielbühne im Bodensee wartet die Stadt seit seiner Eröffnung 1997 mit dem Kunsthaus Bregenz (KUB) als eines der renommiertesten Museen zeitgenössischer Kunst des deutschsprachigen Raums auf. Szeneliebhaber erwarten hier wichtige Repräsentanten moderne Kunst wie etwa Roy Liechtenstein, Jeff Kons uvm. Die kontrovers aufgenommene Aussengestaltung des Ausstellungsbaus durch Architekt  Peter Zumhor wurde 1998 mit dem Mies van der Rohe Preis für Architektur ausgezeichnet. Das Palais Thurn und Taxis bietet den stilvollen Rahmen für ein zweites spannendes künstlerisches Museum, das Künstlerhaus Bregenz.  Auch hier werden hochinteressante, aktuelle Einblicke in nationale wie internationale zeitgenössische Kunst eröffnet. Als zusätzliche Attraktion bietet die der Gründerzeitvilla angeschlossene, wunderschön gestaltete Parkanlage dem Auge genußvolle Einblicke.

Stadt der Kirchen & Klöster

Eine große Vielfalt an Kirchen wie auch Klöster finden sich im Stadtplan Bregenz und sind Zeugnis der katholischen Prägung des Vorarlberger Landes. So sind zB. die Stadtpfarrkirche St. Gallus oder die barocke kuppeltragende Nepomukkapelle, in derem Inneren sich ein anmutig ausgestatteter Hochaltar befindet neben zahlreichen weiteren Gotteshäusern lohnende Ausflugsziele. Zur Seite des Rathauses steht die 1445 erbaute Seekapelle mit ihrem schmücken Renaissance-Hochaltar aus dem Jahr 1615 aus der Hand von Esaias Gruber. Die 1698/99 von Kaspar Held im Barockstil umgebaute Kapelle erinnert an den Sieg über die Appenzeller. Hans Hutter erbaute 1862-1865 das Kloster Riedenburg, welches heute das dem katholischen Schwesternorden angehörige private Mädchen-Gymnasium Sacré Coeur beherbergt, während für das Kloster Wettingen-Mehrerau der Baumeister Clemens Holzmeister verantwortlich zeichnet.

Wirtschaftliche Grundlagen

Architektonisch hervorstechend  ist weiters das Gebäude der Wolford AG. Neben dem Tourismuszweig und selbstverständlich der Bodensee Schifffahrt hat die Weiterentwicklung in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Feinmechanik und Textilbranche Bregenz im 19. und 20 Jahrhundert Aufschwung verliehen.
Text: Peta Klotzberg