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Soziales & Bürokratie

Sachwalterschaft

Die Sachwalterschaft wurde als Nachfolgebestimmung zur Entmündigung eingeführt, die im Jahr 1984 aufgehoben wurde. Als Sachwalterschaft bezeichnet man die Übertragung der gesetzlichen Vertretung an einen Sachwalter, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, seine Geschäfte für sich selbst wahrzunehmen. Ein Sachwalter kann für psychisch Kranke, geistig Behinderte und pflegebedürftige Menschen bestellt werden. Die Sachwalterschaft regelt die Entziehung oder Einschränkung der Rechte einer Person.

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Sachwalterschaft

 

Die Sachwalterschaft wurde als Nachfolgebestimmung zur Entmündigung eingeführt, die im Jahr 1984 aufgehoben wurde.

Als Sachwalterschaft bezeichnet man die Übertragung der gesetzlichen Vertretung an einen Sachwalter, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, seine Geschäfte für sich selbst wahrzunehmen.

 

Ein  Sachwalter kann  für psychisch Kranke, geistig Behinderte und pflegebedürftige Menschen bestellt werden.

 

Die  Sachwalterschaft regelt die Entziehung oder Einschränkung der Rechte einer Person.

 

Die Geschäftsfähigkeit wird nur soweit eingeschränkt, als es unbedingt notwendig ist. In den nicht von der Sachwalterschaft betroffenen Bereichen kann der Betroffene weiterhin sein Leben frei und ohne Einschränkungen gestalten.

Beispiel:

Der Betroffene kann ohne seinen Sachwalter Rechtgeschäfte des täglichen Lebens wie z.B. Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung oder die Bezahlung der Miete selbst vornehmen, er kann allerdings nicht ohne seinen Sachwalter Behördenwege erledigen.

 

Der Sachwalter wird auf unbestimmte Zeit bestellt. Es wird aber in regelmäßigen Abständen vom Gericht überprüft, ob die Voraussetzungen für die Sachwalterschaft weiter vorliegen.

 

Bevor ein Sachwalter bestellt wird, sollen andere Möglichkeiten verfolgt werden, damit der Behinderte/psychisch Kranke die erforderliche Unterstützung erhält (z.B. Hilfe durch Verwandte).

 

 

Ausführliche Erläuterungen: Broschüre "Sachwalterschaft: Wissenswertes für Betroffene, Angehörige und Interessierte", erstellt vom Bundesministerium für Justiz.

 

Informationen zur Sachwalterschaft sind im VertretungsNetz abrufbar.

www.vsp.at

 

 

 

 

 

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