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Stephansdom Text: Gerhard Frey

Stephansdom von Außen

Bei einem Rundgang um den Stephansdom lassen sich die Baustile verschiedener Jahrhunderte in unvergleichbar stimmiger Komposition erleben. Erfahren Sie mehr über die Wasserspeier, die Geschichte des Südturms und der Heidentürme sowie welche historischen Persönlichkeiten beim Stephansdom begraben liegen.

Die Heidentürme des Stephansdoms von unten.
© Katharina Wieland Müller /pixelio.de | Die Heidentürme an der Westseite des Stefansdoms wurden Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet.

Die Heidentürme

Am Ende des Weges rund um den Dom sind noch die beiden Heidentürme zu erwähnen. Am schönsten ist der Blick von der Jasomirgottstraße, wo man am besten das Gesamtbild des romanischen Baues erkennen kann. Der Name leitet sich vermutlich von den minarettartigen Galerien auf den Turmhelmen ab. In Wien wurde damals alles,  
was man mit den Türken in Beziehung brachte (auch optisch), mit dem Wort "heidnisch" bezeichnet. Die Bezeichnung Heidentürme (in einer alten Beschreibung werden sie "Heinrichstürme" nach Heinrich Jasomirgott genannt) findet sich vor dem 17. Jahrhundert nirgends. Ursprung der Namensgebung könnten auch die Fundamente der Heidentürme sein. Sie wurden mit Steinen des alten Römerlagers angelegt. Und diese Römer waren noch keine Christen, sondern sogenannte "Heiden". 

Heute sind die Heidentürme in die Dachkonstruktion sehr harmonisch miteinbezogen. Ursprünglich ragten die schlanken, 65 m hohen Türme, fast halb so hoch wie der Südturm, doppelt so hoch über das romanische Kirchendach hinaus. Der quadratische Grundriß geht ab dem dritten Geschoß in ein Achteck über. Die Turmhelme werden durch begehbare Galerien unterteilt. Die beiden Galerien sind ungleich und verschieden hoch. Die südliche ist schwerer und sitzt tiefer, die nördliche ist kleiner und sitzt höher. Beide
wurden in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet, der nördliche Heidenturm dürfte früher vollendet worden sein, erkennbar an den unterschiedlichen Fensterformen im dritten Geschoß.

Magdalenen- und Virgilkapelle

Beim Weitergehen in Richtung Stock-im-Eisen-Platz wird es auch am Boden interessant. Durch farbige Pflastersteine sind die Umrisse der Begräbniskirche, die Maria Magdalena geweiht war, gekennzeichnet.  Bei den Bauarbeiten für die U-Bahn fand man 1972 unter dieser Stelle Gewölbe, die mit Schutt angefüllt waren. Bei diesen Räumen handelt es sich um die Virgilkapelle, die man von der U-Bahn-Station Stephansplatz sehen und über die Außenstelle des Historischen Museums betreten kann. Die Kapelle liegt zwölf Meter unter dem heutigen Niveau des Stephansplatzes. Die Gewölbe sind ca. 750 Jahre alt, und an den Wänden sind Radkreuze aufgemalt. Die Archäologen waren von der Freilegung dieser Kapelle deswegen so überrascht, weil sich in den schriftlichen Überlieferungen aus dem Mittelalter keine Hinweise auf die neben dem Stephansdom gelegene Kapelle fanden.

Straub - Epitaph

Das um 1520 entstandene Epitaph für das Erbbegräbnis der Familie Straub, aus der Johann Straub (gest. 1540) als Kirchenmeister von St. Stephan hervorging. Man sieht im großen Mittelfeld den Abschied Jesu von seiner Mutter, rundherum in sieben Medaillons kleinfigürliche Reliefs mit Darstellungen der sieben Schmerzen Mariens, die in der Komposition Dürer‘schen Holzschnitten folgen. Die freien Flächen sind mit Renaissanceornamentik gefüllt.

Wasserspeier

Viele Details sind es, die den Dom außen und innen schmücken, ihn zu dem werden lassen, was er ist. Nicht unerwähnt dürfen aber die vielen Wasserspeier bleiben, die unter der Witterung und Verwitterung besonders gelitten haben. Am besten kann man diese dämonischen Tiergestalten, die eine wichtige Funktion erfüllten, an den Vorhallen der Seitentore (z.B.: Singertor) und beim Albertinischen Chor betrachten.

Mesnerhaus

Im ehemaligen Mesnerhaus befindet sich der Aufgang zur Türmerstube, die über 7x7x7 (343) Stufen erreichbar ist.

Südturm

Dieser einzigartige, gotische Turm geht auf Herzog Rudolf IV., den Stifter, zurück. Am 7. April 1359 wurde der Grundstein zum Turmbau gelegt. Er wurde trotz seiner fast 137m in relativ kurzer Zeit mit der Aufsetzung des Knaufs auf die Kreuzrose im Jahre 1433 vollendet. Er gehört somit in die Reihe der wenigen im Mittelalter tatsächlich vollendeten steinernen, über 100 Meter hohen Turmriesen, wie die Westtürme der Kathedrale von Chartres,der Westturm des Münsters in Freiburg in Breisgau und der Nordwestturm der Kathedrale von Straßburg. 

Die bekrönenden Zeichen kirchlicher und weltlicher Macht, Sonne und Mond, später der kaiserliche Doppeladler mit dem Kreuz, sind erst ab dem 16. Jahrhundert hinzugekommen (siehe Sage: Der Hahn auf dem Stephansdom). Turm und Kirchengebäude bilden einen harmonisch geschlossenen Baukörper. Der Turm hat einen quadratischen Grundriß (bis zur Glockenstube). Der Übergang vom Quadrat zum Oktogon wird durch Eckpfeiler bewirkt. Trotz vieler Planänderungen ist das Prinzip des vom Boden bis zur Spitze sich verjüngenden Turmes gewahrt. 

Noch heute erinnert die "Starhembergbank" am Übergang vom Treppenturm in das Oktogongeschoß daran, daß während der zweiten Türkenbelagerung der Stadtkommandant von Wien, Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, von hier und von der Türmerstube die strategischen Bewegungen des Feindes beobachtete. Zum Dank wurde ihm gestattet, den Stephansturm im Wappen zu führen. An mehreren Stellen des Turmes, aber auch an der Südseite von Chor und Langhaus der Stephanskirche, sind zur Erinnerung an die Beschießung durch angeblich mehr als 1000 Kanonenschüsse Türkenkugeln eingemauert, und das Jahr 1683 eingemeißelt worden.

In der 72 m hoch gelegenen Türmerstube war bis zur Jahreswende 1955/56 ein Wachposten der Wiener Feuerwehr stationiert. Von diesem ursprünglich höchst gelegenen Aufenthaltsort in Wien wurde Feuer zunächst mittels Sprachrohr, später durch Signalzeichen und dann per Telefon gemeldet. Heute dient die Türmerstube ausschließlich den Besuchern. Aus dem Leben der Türmer in früheren Zeiten berichten uns Sagen (siehe Sage: Alle neun). 
In der Glockenstube hängen seit 1960 elf Glocken (bis 1945 hing hier die Pummerin), die in der Glockengießerei Josef Pfundner in Wien gegossen wurden. Die größte Glocke davon (5700 kg) ist dem Hl. Stephanus geweiht, die kleinste (35 kg) dem Hl. Tarzisius.

Der Eingang im Südturm wird das "Primglöckleintor" genannt. Es wurde nach der Glocke, die die Domherren vor Tagesbeginn zur Prim (ein Teil des Breviers) gerufen hatte, benannt. Wie beim Adlertor verengen sich drei schlanke Spitzbogenarkaden nach innen zu einem zweiteiligen Portal. Darstellungen der vier Evangelisten und ein Engel sind hier die ältesten Darstellungen. Eine Katharinenstatue, links und rechts von ihr Stifterfiguren, weisen auf die starke Verbindung mit der Katharinenkapelle hin. 

Die Untere Sakristei

Dieser barocke Anbau (1731), der in der Funktion der großen und kleinen Sakristei schon seit 1430 besteht, ist bewußt in sehr schlichter Form gehalten, um den Eindruck der Gotik nicht zu behindern.

Wimperge

heißen die dreieckigen Giebel am Langhaus in Dachhöhe. Nur der erste, über dem Singertor, stammt aus der Zeit der Erbauung und wird nach Friedrich III., Friedrichsgiebel genannt. Die übrigen wurden erst in den Jahren 1853/54 (im Norden 1855/56) unter Dombaumeister Leopold Ernst mit plastischem Zierrat ausgestattet.

Schmerzensmann

An dem östlichen, an die Vorhalle des Singertores anschließenden Strebepfeiler, befindet sich an der Stirnseite eine überlebensgroße Skulptur des die Wundmale weisenden Christus. Dieser in Mimik und Gestik ausdruckvolle Schmerzensmann ist vermutlich ein Spätwerk (1372) des "Michaeler-Meisters".

Singertor

Das Singertor, eines der beiden Fürstentore, gehört zu den ältesten Bauteilen des Langhauses. Es enthält ebenfalls das Stifterpaar - Herzog Rudolf IV. und Katharina von Böhmen mit den begleitenden Wappenträgern. Das Hochrelief des Türsturzes mit den Darstellungen der Pauluslegende - es ist ja auch der Eingang zum Apostelchor (= rechtes vorderes Seitenschiff) - stammt aus der Zeit um 1360. Auch hier entstand - um das Tor vor Witterungseinflüssen zu schützen - eine polygonale Vorhalle unter Friedrich III., von Meister Puchsbaum ausgeführt. Auch aus dieser Zeit stammen die Figuren des Apostel Paulus und die Zweifigurengruppe der Steinigung des Hl. Stephanus. Im Inneren der Vorhalle ist das kunstvolle fünfstrahlige Netzgewölbe beachtenswert.

Grabmonument Neidhardt Fuchs

Links neben dem Singertor findet man ein Hochgrab aus dem 14. Jahrhundert, das sogenannte Neidhardt Grab. Unter einem schützenden Baldachin sieht man ein Hochgrab, das während der Franzosenkriege des Jahres 1805 arg zerstört worden sein soll. Auf einer roten Tumbaplatte liegt eine männliche Figur mit hoher Mütze. Der Kopf ruht auf einem Kissen. Zu Füßen des Liegenden erkennt man ein Tier. An dem sarkophagartigen Unterbau ist nur noch an der Stirnseite ein figuraler Schmuck erhalten. Man erkennt einen knienden Mann, von zwei Männern und einer Frau gefolgt. Der Kniende scheint einer sitzenden Gestalt etwas zu überreichen. Aufgrund eines undeutlich erkennbaren Wappentieres (ein Fuchs) am Schild der Liegefigur, könnte dies jener sagenhafte Ritter Neidhart Fuchs sein, der am Hof Herzog Otto des Fröhlichen lebte und 1344 in Wien gestorben sein soll. Schon im 16. Jahrhundert weisen Beschreibungen auf dieses Grab, wobei man am Unterbau eine Darstellung des Veilchenfensters vermutet hat. Wer das erste Veilchen fand, brachte es - so sagt die Tradition - dem Herzog, der dann das Frühlingsfest einleitete (siehe Sage: Das Veilchenfest).

Gotische Totenleuchte

An der Außenwand der Eligiuskapelle steht an einem Strebepfeiler eine gotische Lichtsäule. Ursprünglich stand eine ähnliche frei auf dem Friedhof, der rings um den Dom war, als Totenleuchte (siehe Sage: Die Rache der Toten).

Die doppelgeschossigen Kapellen im Süden

Auch hier empfiehlt sich ein Blick auf die doppelgeschossigen Kapellen. Es handelt sich hier um einen deutlich sichtbaren Anbau Richtung Süden, der aber in keinem direkten Zusammenhang mit der Erweiterung des Langhauses steht.

Ebenerdig ist die Eligiuskapelle. Sie wurde 1395 geweiht und mit zwei Schlußsteinen geziert. Als Altar dient der spätgotische Valentinsaltar, der im Westen steht. Die Statue der sogenannten Haus-Muttergottes - eine Skulptur aus der Zeit vor 1330 - steht zweitverwendet in dieser Kapelle und stammt aus dem unter Kaiser Joseph II. aufgelassenen Himmelpfortkloster in Wien.

Darüber befindet sich die Bartholomäuskapelle. Wahrscheinlich wurde sie um 1437 geweiht und ebenso mit zwei Schlußsteinen geziert. Für diese Kapelle dürften die "Herzogsscheiben" (= Glasfenster, heute im Historischen Museum der Stadt Wien) in den achtziger Jahren des 14. Jahrhunderts geschaffen worden sein.

Beide Kapellen werden auch als Herzogs- oder Königskapellen bezeichnet.

Zeichen 05

An der rechten Seite neben dem Eingang des Riesentores wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges dieses Zeichen eingeritzt. Den Staat Österreich gab es nicht mehr. Eine Widerstandsgruppe, die für ein unabhängiges Österreich und die Trennung vom nationalsozialistischen Deutschland kämpfte, markierte die ersten beiden Buchstaben des Wortes "Österreich", also 05: denn mit 5 meinte man den fünften Buchstaben im Alphabet (das E).

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Friedhof

Rund um die Kirche war der "St. Stephans - Freithof" angelegt. Der von Häusern und Toren umschlossene Friedhof war nicht erweiterungsfähig. So mußte dann der Friedhof um 1735 aufgelassen werden, und 1783 wurde er gänzlich entfernt. Schon zwei Jahre vorher wurde die Magdalenenkapelle bis auf die Fundamente demoliert, 1792 wurden die Tore zum Friedhof und die Nebenbauten entfernt. Der Dom war nunmehr keine Insel in der Stadt. Seit 1745 wurden die Bestattungen in den neuen unterirdischen Grüften vorgenommen. Bis zum Verbot dieser Leichenbestattung in den Katakomben unter Joseph II. im Jahre 1783 verzeichnen die Totenbücher mehr als 10.000 Beisetzungen. Unter jenen, deren Begräbnisort nicht näher bekannt ist, finden sich auch die großen österreichischen Barockmeister Johann Bernhard Fischer von Erlach und Lukas von Hildebrandt. 

Zerstörung und Wiederaufbau

An der Wand des Curhauses ( Stephansplatz 3 ) sind Bilder von der Zerstörung des Domes im Zweiten Weltkrieg zu sehen. Wien wurde bei Luftangriffen bombardiert und daher schwer beschädigt. Im April 1945 begann die Schlacht um Wien. Aus Sicherheitsgründen hat man bewegliche Kunstschätze in den Katakomben verborgen und geschützt. Trotzdem hoffte man, daß der Dom von militärischen Angriffen verschont bliebe.

Die deutschen Truppen flüchteten aus der Inneren Stadt zur Donau, und russischer Artilleriebeschuß beschädigte das Dach. Kleine Brände konnten sich bisher nicht ausbreiten. Imprägnierungen und der Einsatz einiger Helfer - die Feuerwehr war im Zuge der Kampfhandlungen nach Westen abkommandiert worden - konnten zunächst das Ärgste verhindern. In der Nacht vom 11. zum 12. April fing das Baugerüst auf dem Nordturm durch Funkenflug der umliegenden, brennenden Häuser Feuer. Die Glocke, die damals dort hing, die Halbpummerin, fiel herunter, zerbarst und zerstörte das kostbare, 7 m hohe Wimpassinger Kreuz. Ebenfalls herabfallende, brennende Balken entzündeten die Fachwerkbauten der Dombauhütte. Der südliche Heidenturm brannte aus, wobei alle Glocken vernichtet wurden, der nördliche Heidenturm konnte durch Auslegen von Ziegeln noch gerettet werden. Durch das zerstörte Westfenster drang Feuer ein und zerstörte die große, barocke Orgel. Am 12. April fing auch der Glockenstuhl der Pummerin im Südturm Feuer. Die Riesenglocke fiel in die Tiefe, zerschellte und beschädigte das Türkendenkmal. 

Durch die Einschußlöcher im Dach geriet das Feuer auch in den Dachstuhl. Der gotische Dachstuhl, ein wunderbares Werk gotischer Zimmermannskunst, hatte von der Mauerkrone der Seitenschiffe bis zum First eine Höhe von fast 38m, eine Spannweite von 35m und eine Länge von ungefähr 110m. Er war aus Lärchenholz, das sich nach fünfhundert Jahren noch in einem ausgezeichneten Zustand befunden hatte. Die verwendete Holzmenge entsprach einer Waldfläche von mehr als einem Quadratkilometer. 

Noch hielten die Gewölbe den brennenden, herabfallenden Stämmen stand. Als aber die Stützwände ausgeglüht waren, stürzten sie in sich zusammen und durchschlugen die Gewölbe des Mittel- und Apostelchores. Das gotische Chorgestühl lag unter rauchendem Schutt. Tagelang noch brannte der Dom. Nur der Hochaltar und Chorgestühl des 17. Jahrhunderts hatte unter dem sicheren Chorhaupt Schutz gefunden.

Freiwillige Helfer begannen mit den Aufräumungsarbeiten. 130.000 Kilogramm Schutt wurden bis 1948 aus dem Inneren des Domes abtransportiert. Man versuchte, soweit möglich, den Dom in seiner ursprünglichen Gestalt wiederherzustellen. Zunächst mußte eine Betondecke eingezogen werden, damit durch Regen, Sturm und Schnee nicht noch mehr Schäden entstehen. Die Spendenfreudigkeit der Wiener, aber auch die Hilfe der einzelnen Bundesländer trug zum raschen Wiederaufbau bei. Niederösterreich spendete den Marmor für den Fußboden, Steiermark Tür und Windfang des Riesentores, Salzburg den Marmortabernakel des Hochaltares, das Burgenland den Marmor für die Kommunionbank, Vorarlberg die Kirchenbänke, Tirol die Fenster, Kärnten die Bronzeluster, Oberösterreich ließ die Pummerin aus den alten Stücken gießen, und Wien half bei der Errichtung des Daches. Eine Stahlkonstruktion löste den Holzdachstuhl ab. Die Dachziegel kamen aus Mähren, so wie einst im Mittelalter. Der Albertinische Chor konnte am 26. April 1952 vom damaligen Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, eingeweiht werden. Damit war der ganze Dom wieder benutzbar; ab 1948 konnte man nur im Langhaus Gottesdienste feiern. Der Wiener Neustädter Altar wurde in der Vierung (Vierung = das Quadrat, in dem sich Mittelschiff und Querschiff schneiden) als provisorischer Hochaltar aufgestellt.

Nachdem also die wichtigsten Schäden beseitigt waren, konnte man zur Restaurierung des Stephansturmes übergehen, wo nicht nur Kriegsschäden, sondern auch Schäden durch Verwitterung und durch die schlechte Luft, behoben werden mußten.

Bedingt durch das Material (Sandstein), aus dem der Dom hauptsächlich besteht, wird es immer Ausbesserungsarbeiten geben müssen.


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