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Sehenswürdigkeiten

Stephansdom: Von den Katakomben bis zur Pummerin

Der Wiener Stephansdom, liebevoll auch Steffl genannt, zählt zu den bekanntesten Attraktionen und beliebtesten Wahrzeichen Wiens. Das weltberühmte Bauwerk und Kulturgut bietet neben täglichen Gottesdiensten zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Katakomben, die Türmerstube und die größte und berühmteste Glocke Österreichs, die „Pummerin“. Hier finden Sie alle Infos zu den Öffnungszeiten und Führungen im Dom, sowie interessante Fakten über die Türme.

Nachtaufnahme von der beleuchteten Peterskirche und dem Stephansdom.
© F3/Wien Tourismus | Stephansdom und Peterskirche bei Nacht

In diesem Artikel finden Sie:

  • Führungen mit aktuellen Preisen
  • Sehenswertes vom Stephansdom
  • Konzerte und Veranstaltungen
  • Wissenswertes und Fakten zum Dom

Adresse, Kontakt und Öffnungszeiten finden Sie im Adressblock

Detailierte Infos zu:

>> Gottesdienste im Stephansdom

>> Geschichte des Stephansdoms

>> Rundgang Stephansdom in Wort und Bild

Was Sie über den Dom wissen müssen

Öffnungszeiten: Mo-Sa: 06:00 - 22:00, So: 07:00 - 22:00

Eintritt: gratis

Verkehrsanbindung: U1/U3 Sta­ti­on Ste­phans­platz, Bus 1A, 2A, 3A (Ste­phans­platz/​Brand­stät­te

Gottesdienste: täglich, Sonntags Hauptmesse 10:15 Uhr

Erbauung und Architektur: Baubeginn 1147, Fertigstellung im gotischen Stil

Dompfarrer: Toni Faber (Kontakt: a.faber@edw.or.at Tel.: +43 1 51552 3530)

Vorsitz: Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn

Beherbergt die Pummerin, drittgrößte Glocke Europas

Domshop St. Stephan: Souvenirs, Rosenkränze, Bücher usw. kaufen (Tel.: +43 1 51552 - 3563)

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Führungen

Es werden verschiedene Führungen angeboten, bei denen verschiedene Teile des Stephansdom erkundet werden können.

Domführung

Täglich werden 30-minütige Führungen durch den Innenraum des Domes angeboten. Treffpunkt ist im Dom bei der Kanzel um 15:00 Uhr. Zu sehen gibt es beispielsweise das Hochgrab von Kaiser Friedrich, den Wiener Neustädter Altar und die Orgel. Englischsprachige Führungen gibt es Montag bis Samstag um 10:30 Uhr.

Tickets:
Erwachsene: € 5,50-
Kinder (bis 14 Jahre): € 2.-

Katakomben

Bei einer 30-minütigen Führung kann man sich in das untere Stockwerk des Domes begeben und die dunklen Gänge und Gruften in den Katakomben erforschen.
Montag bis Samstag: 10:00 - 11:30 Uhr und 13:30 - 16:30 Uhr
Sonn- und Feiertag: 13:30 – 16:30 Uhr

Tickets:
Erwachsene: € 5,50-
Kinder: € 2.-
Gruppen (ab 15 Personen): 8:00 – 12:00 Uhr

Aufzug zur Pummerin

Wer die Pummerin näher betrachten möchte, kann an einer all inclusive-Führung teilnehmen (siehe oben), oder mit dem Aufzug zur Pummerin in den Nordturm („Adlerturm“) fahren.

Täglich: 09:00 - 17:30 Uhr

Tickets:
Erwachsene: € 5,50-
Kinder (6-14 Jahre): € 2.-
Gruppen: unbedingt voranmelden! (Tel.: +43 1 51552 3054)

All inclusive-Führung

Besonders Interessierte können auch an einer all inclusive-Führung teilnehmen:

Tickets:
Erwachsene: € 17,90-
Kind (bis 14 Jahre): € 2,90

Gruppenführungen

Gruppen ab 15 Personen werden dringend darum gebeten, sich voranzumelden! Dies können Sie per Telefon, Fax, oder Online-Formular tun:

Tel.: +43 1 51552 - 3054
Fax: +43 1 51552 – 3526

Führungszeiten mit eigenen/externen Führern

Es wird darum gebeten, sich an folgende Zeiten zu halten, damit kein Gottesdienst gestört wird:

Montag bis Samstag: 9:00 - 11:30 Uhr sowie 13:00 - 16:30 Uhr
Sonn- und Feiertag: 13:00 - 16:30 Uhr

Domschatz-Führung

Der Domschatz befindet sich erst seit 2012 wieder im Dom. Seither ist ihm eine eigene Ausstellung auf der Westempore gewidmet:
Montag bis Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: zur Zeit 13:00 – 18:00 Uhr

Tickets:
Erwachsene: € 5,50-
Kinder (bis 14 Jahre): € 2.-

Abendführungen

In den Monaten von Juni bis September werden abendliche Führungen mit Dachrundgang angeboten. Treffpunkt für die 90-minütige Führung ist beim Südturm an der Kassa um 19:00 Uhr.

Tickets:
Erwachsene: € 10.-
Kinder (bis 14 Jahre): € 4.-

Audio Guide

Dombesichtigung und Schatzkammer
Montag bis Samstag: 8:30 – 11:30 Uhr
Montag bis Sonntag und Feiertage: 13:00 -17:30 Uhr

Kosten:
pro Person: € 8.- (1 Kind bis 14 Jahre gratis)
weitere Kinder ab 14 Jahre: € 1,50

Tour ohne Audioguide: pro Person € 6.-

Besichtigung des Südturms (Steffl)

Der 136,44 m hohe Turm kann täglich zwischen 9:00 und 17:30 Uhr besucht werden, Besuchern ist er allerdings nur bis zu einer Höhe von 72m zugänglich. Dort befindet sich auch die Türmerstube. Der Blick von oben über die Stadt ist beeindruckend!

Tickets:
Erwachsene: € 4,50-
Kinder (bis 14 Jahre): € 1,50

Konzerte und Veranstaltungen

Neben seiner Geschichte und Architektur bietet der Stephansdom auch im Bereich der Unterhaltung ein vielfältiges Programm. Von klassischen Opern, bis zu Theaterstücken, in den Hallen des Doms gibt es immer etwas zu sehen.

>>Hier geht's zum Veranstaltungskalender des Stephansdoms

Sehenswertes im und rund um den Stephansdom

Türmerstube

Wer im Südturm 343 Stufen bezwingt, gelangt zur Türmerstube: Sie befindet sich in einer Höhe von 72 Metern, das heißt circa in der Mitte des höchsten Turmes des Stephansdomes. Von 1534 bis 1955 war das der Arbeitsplatz der Wachposten, der sogenannten Türmer, die von dieser hohen Aussichtswarte über Wien blickten und im Falle eines Brandes die Bevölkerung alarmierten. Heute bietet die Stube den Besucherinnen und Besuchern einen fabelhaften Ausblick über Wien.

Brotmessstelle

Um den Stephansdom ranken sich viele Sagen. Eine davon ist die Geschichte von der Brotmessstelle, die sich angeblich neben dem Haupteingang befindet. Tatsächlich findet man in der Mauer einen Kreis: von diesem wird erzählt, er habe früher dazu gedient, die Größe von Brotlaiben zu kontrollieren, um zu verhindern, dass der Bäcker betrügt. Alles erfunden: es handelt sich dabei um Abdrücke von dem Tor, dass sich dort bis 1880 befand.
Wahr ist aber, dass die beiden Eisenstangen, die sich unter dem Kreis befinden, eine Elle messen und als Tuchmaß verwendet wurden, um Stofflängen zu überprüfen.

Grab von Kaiser Friedrich III.

Das prunkvolle Marmorgrab von Kaiser Friedrich III. befindet sich im Südchor des Domes. Seit 1513 befindet sich sein Leichnam unter der tonnenschweren Deckplatte, auf dessen Oberseite sein Abbild eingemeißelt ist. Der Kaiser wollte wohl nichts dem Zufall überlassen und gab dieses besondere Grab bereits dreißig Jahre vor seinem Tod in Auftrag. 

Katakomben

Unter dem Stephansdom kann man das Gruseln lernen – oder besiegen: Hier wurden während der Pest tausende Tote gelagert – deren gestapelte Gebeine kann man heute noch „bewundern“. Aber auch die gut konservierte Leiche des Kardinals Franz König und Eingeweide von Habsburgern warten dort auf mutige Besucher. Infos zu den Führungen: siehe oben.

Pummerin

Die Pummerin ist die größte Glocke Österreichs und befindet sich seit 1957 im kleinen Nordturm des Domes. Bei einer stolzen Höhe von 294 cm wiegt sie 21.383 Kilo. Ihre Vorgängerin, die alte Pummerin, wurde aus zurückgelassenen türkischen Kanonenkugeln aus der Zweiten Türkenbelagerung gegossen und hing im Südturm. Allerdings wurde sie beim Brand des Stephansdomes 1945 zerstört – die Reste konnten aber für den Guss der neuen Glocke verwendet werden. Heute läutet die Pummerin zu diesen festgeschriebenen Anlässen:

  • Osternachtfeier
  • Ostersonntag
  • Domweihefest (23. April)
  • Pfingstsonntag
  • Fronleichnam
  • Nationalfeiertag (26. Oktober)
  • Allerseelen
  • Hl. Abend nach der Ersten Vesper
  • Hl. Abend zu Beginn der Mette
  • Stephanitag - Patrozinium
  • zur Jahresschlussandacht

Betrachten Sie den Stephansdom von Außen

Wissenswertes über den Wiener Stephansdom

Im Jahr 1340 wurde der älteste Teil des Stephansdoms, der albertinische Chor, errichtet. Die Pfarre feierte vor einigen Jahren ihr 850 Jahr-Jubiläum.
Der Dom ist nicht nur das erste Wiener Wahrzeichen, sondern auch das Symbol des Wiederaufbaues unseres Landes nach 1945, wo alle Bundesländer, alle Österreicher, zusammengeholfen haben, die Kirche nach den großen Beschädigungen wieder herzustellen.
Seine außergewöhnliche architektonische Struktur, die fundamental von anderen mittelalterlichen Domen abweicht, wie auch seine Überfülle an figuraler Ausstattung macht den Stephansdom zu einem künstlerischen Ensemble von höchstem europäischen Niveau.
Als Kulturgut ist er Gegenstand vieler Bücher, Bildbände oder auch Forschungsprojekte. In seinem Inneren und Äußeren sind zahllose kleine wie große Details zu entdecken und verleihen ihm den Ruf einer kunsthistorischen und architektonischen Besonderheit.
Lesen Sie hier mehr über die Geschichte des Stephansdomes!

Fakten zum Dom

Länge: 107,2 m
Breite: 34,2 m
Höhe des Langhausmittelschiffes: 28 m
Höhe der Langhausseitenschiffe: 22,4 m
Höhe der Chorhallen: 22,4 m
Nordturm: 68,3 m
Südturm (Hoher Turm): 136,44 m
Heidentürme: Linker Turm: 66,3 m, Rechter Turm: 65,3 m

Dach: Länge: 110 m; Höhe: 37,85 m - von der Mauerkrone der Seitenschiffe bis zum Dachfirst; Spannweite: 35 m

Die Schlüsselzahl für die Konstruktion der Stephanskirche ist die Zahl 37.


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weitere Meinungen

Ma, Wien zur Weihnachtszeit ist echt so schf6n!! Ich bin grad in Berlin und die haben es nicht so mit der Weihnachtsdeko. Total langweilig. Freue mich schon, wenn ich wdeier fcber den weihnachtlichen Graben spazieren und auf dem Christkindelmarkt was anderes trinken kann audfer den blf6den Glfchwein!!!!

, 01.07.2013 um 12:54
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