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Schönbrunn Text: Sarah Anna Linton

Orang-Utan im Zoo Schönbrunn

Vladimir, Sol, Mota und Nonja. Das sind die Namen der wohl berühmtesten Affen Österreichs. Besser gesagt, es sind die Namen der vier Orang-Utans aus dem Tiergarten Schönbrunn und als Zoo-Lieblinge bringen sie tagtäglich tausende Besucher zum Schmunzeln. Ihr Gehege, die ORANG.erie, ist weiteres auch ein außergewöhnle Eventlocation.

Orang-Utans-Tiergarten-Schönbrunn
© Norbert Potensky | Orang-Utans im Tiergarten Schönbrunn

Vladimir

Vladimir wurde 1974 geboren und ist somit fast das Urgestein unter den vier Orang-Utans. 1988 wurde er von Moskau nach Amsterdam gebracht. Seit 18. 6. 1991 lebt er im Tiergarten Schönbrunn und begeistert hier die Zoobesucher.

Mota

Mota ist tatsächlich das Urgestein der Affengruppe, denn Mota wurde im Jahr 1964 geboren. Im Oktober 2009 kam Mota dann vom Artis Royal Zoo Amsterdam in den Tiergarten Schönbrunn. Aber auch als Oldie weiß Mota Menschenmengen zu unterhalten und zu begeistern.

Sol

Sol kommt ursprünglich aus dem schwedischen Boras Zoo und wurde dort am 4. Juni 1996 geboren. Am 17.Mai 2004 kam Sol in den Zoo Kristlansand in Norwegen. Seit Mai 2009 lebt die Orang-Utan-Dame im Tiergarten Schönbrunn und ist Mitglied der Truppe.

Nonja

Nonja ist der einzige Orang-Utan der im Zoo Schönbrunn zu Welt kam. Am 21. April 1976 erblickte die Affenlady das Licht der Welt und sofort wurde sie in alle Herzen geschlossen. Berühmt wurde sie als Malerin und einige ihrer Kunstwerke konnten erfolgreich verkauft werden. Nonja war weltweit auch der erste Affe mit einem eigenen Facebook-Account. Sie hat also alles was man als Star braucht!

Im Rahmen eines Beschäftigungsprogrammes wurde Nonja in den 90er Jahren künstlerisch tätig und sie fertigte rund 250 Gemälde an. Für ein Bild wurden damals bis zu 28.000 Schilling, umgerechnet rund 2.000 Euro, bezahlt. Heute befinden sich sogar noch Nachdrucke ihrer Aquarelle im nach ihr benannten Café „Atelier Nonja“!

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Orangerie

Die Tiergarten ORANG.erie wurde im Mai 2009 eröffnet und ist eine denkmalpflegerische Sensation. Sie ist das erste Palmenhaus, welches im 19. Jahrhundert unter Kaiser Franz I. erbaut und ab 1920 als Filmatelier genützt wurde. Das Palmenhaus wurde revitalisiert und ist nun das Zuhause der Orang-Utans. Die Besucher können die Menschenaffen beobachten, wie sie im Freigehege auf die bis zu elf Meter hohen Bäume klettern, nahe an den großen Glasscheiben auf Jutesäcken kuscheln oder sich von Seil zu Seil durch das Innengehege schwingen. Die ORANG.erie bringt eine ganz eigene Aura zum Ausdruck und das Ambiente lädt zum Wohlfühlen ein. Tiergartenbesucher kommen gerne hierher und verlassen das Palmenhaus steht´s schwer begeistert. Die ORANG.erie ist damit nicht nur das Zuhause der Menschenaffen, sondern sie ist auch ein Ort für Menschen. Mit direktem Blick auf die Affenfamilie können Zoobesucher im angeschlossenen Café eine Mahlzeit oder Kaffee und Kuchen genießen. Gleich neben dem Orang-Utan-Gehege befindet sich ein spannendes zoologisches Informationszentrum: Im Forscherraum werden die Zoobesucher mit der Entwicklungsgeschichte der Menschenaffen und mit Leben und Gefährdung der Orang-Utans vertraut gemacht. Die ORANG.erie steht dazu auch noch für umweltbewusstes Management und effizienten Ressourceneinsatz. Dafür wurde dem Affenhaus, feierlich von Umweltminister Niki Berlakovich, das Österreichische Umweltzeichen verliehen.

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->Schloss Schönbrunn


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