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Hofreitschule Text: Ruth Kainberger

Den Lipizzanern bei der Arbeit zusehen

Die Spanische Hofreitschule, die ihren Namen den rassigen Vorfahren der heutigen Lipizzaner zu verdanken hat, ist eines der höchsten Kulturgüter der Bundeshauptstadt. Jährlich genießen abertausende Besucher die traumhaften Vorführungen in der historischen Barockhalle in der Wiener Innenstadt. Wir haben alle wichtigen Infos über die Hofreitschule zusammengefasst und geben hier einen praktischen Überblick.

Bereiter mit Lipizzaner in der Winterreitschule der Hofreitschule in Wien.
© Lammerhuber/Österreich Werbung | Bereiter mit Lipizzaner

Die Spanische Hofreitschule ist die weltweit älteste Reitinstitution und zählt zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs. Bereits seit über 430 Jahren wird hier die Hohe Schule der klassischen Reitkunst in vollendeter Form praktiziert und gepflegt. Bei den regelmäßig stattfindenen Führungen, Vorführungen und dem morgendlichen Training kann man einen Einblick in die Welt der Lipizzaner gewinnen. Hier finden Sie Hinweise und Infos zu Tickets!

Morgenarbeit

Beinahe täglich werden die weißen Hengste durch ihre Bereiter trainiert. In der Morgenarbeit geht es in erster Linie um die Gesunderhaltung des Pferdes und um den Aufbau der unterschiedlichen Muskelpartien, die zur Ausübung der kunstvollen Lektionen der Hohen Schule notwendig sind. Dieses tägliche Training kann besucht und miterlebt werden.

Erwachsene

€ 14,00

Senioren und Studierende

€ 10,00

Kinder/Jugendliche ( 6-18)

€ 7,00

Kombiticket Morgenarbeit + Schatzkammer

€ 22,00

Die Tickets sind im Besucherzentrum erhältlich. Keine Reservierung möglich.

Vorführungen - Ballett der Weißen Hengste

Im Rahmen dieser Vorführungen erleben Sie jene spektakuläre Perfektion der „Hohen Schule der klassischen Reitkunst“, für die die Spanische Hofreitschule so berühmt ist. Höhepunkte dieser Präsentationen sind Lektionen wie Levade, Courbette und Kapriole.
Die Vorführungen finden in der barocken Winterreitschule statt, die 1729-1735 unter Josef Emanuel Fischer von Erlach errichtet wurde.

Vorführungen können je nach Kategorie 80 oder 100 Minuten dauern und finden in der Regel an Freitagen, Samstagen oder Sonntagen statt. Die genauen Termine werden auf der Homepage der Spanischen Hofreitschule bekanntgegeben.

Die Tickets kosten je nach Kategorie (verschiedene Galerien und Logen) zwischen € 10,- und € 175,- und können direkt im Besucherzentrum oder auf der Homepage der Spanischen Hofreitschule gekauft werden.

Hinweise zu den Vorführungen:

  • Kinder von 0 bis 3 Jahren dürfen nicht in die Vorführung mitgenommen werden! Freier Eintritt für Kinder von 3 bis 6 Jahren (Schoßplatz). Ermäßigte Karte für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
  • Rollstuhlfahrer unbedingt telefonisch oder per E-mail voranmelden.
  • Foto- und Videoaufnahmen während der Veranstaltungen sind verboten.
  • Programmänderungen vorbehalten.

Geführte Rundgänge

Dauer: rund 1 Stunde

Erwachsene

€ 16,00

Senioren und Studierende

€ 13,00

Kinder/Jugendliche ( 6-18)

€ 8,00

+ Morgenarbeit (Erwachsene)

€ 28,00

+ Morgenarbeit (Senioren+Studierende)

€ 21,00

+ Morgenarbeit (Kinder+Jugendliche)

€ 14,00

Reservierung der Tickets: per E-Mail: info(at)srs.at oder telefonisch: +43 1 533 90 31 möglich. Rechtzeitig reservieren!

Architekturführung

Erwachsene

€ 18,00

Senioren und Studierende

€ 15,00

Kinder/Jugendliche ( 6-18)

€ 12,00

Reservierung der Tickets: per E-Mail: info(at)srs.at oder telefonisch: +43 1 533 90 31 möglich. Rechtzeitig reservieren!

Öffnungszeiten

Besucherzentrum Michaelerplatz

Montag bis Sonntag: 9:00 bis 16:00 Uhr
Freitags, wenn Vorführung: 9:00 bis 19:00 Uhr

Öffnungszeiten Shop

Dienstag bis Sonntag: 9:00 bis 17:00 Uhr

Café

Hinter den Mauern der „Burg“ finden Sie einen begrünten Innenhof, der zum Einkehren, Verweilen und Genießen einlädt. Der Eingang befindet sich direkt in der Michaelerkuppel in der Hofburg.

Täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr

Wissenswertes über die Spanische Hofreitschule

Namensgebend ist die auf der iberischen Halbinsel heimische Pferderasse, die sich ob ihres edlen, feurigen und gelehrigen Wesens besonders gut für die klassische Reitkunst eignet. Bei der stolzen Pferderasse, deren Nachkommen heute an der Hofreitschule Pferdefreunde aus aller Welt bezaubern, handelte es sich um eine Kreuzung von spanischen, arabischen und Berber-Pferden.

Die Winterreitschule in der Wiener Hofburg wurde von Kaiser Karl VI. in Auftrag gegeben und in den Jahren 1729 bis 1735 durch Josef Emanuel Fischer von Erlach erbaut. In dieser prachtvollen Barockhalle bilden die Bereiter ihre Lipizzanerhengste aus und präsentieren sie während der Vorführungen Besuchern aus aller Welt.

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