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Wien Text: Tamara Leitner

Pokémon Go: PokéStops, Arenen und Pokémon in Wien

Pokémon Go ist das App-Phänomen dieses Jahres. Niantic und Nintendo haben es geschafft, aus dem Gameboy Spiel der 90er Jahre einen weiteren Hype zu kreieren. Mit einer App die es ermöglicht die kleinen Wesen in der echten Welt zu sehen, zu fangen, zu entwickeln und gegeneinander in Arenen Kämpfen zu lassen, wurden selbst die Hersteller von der großen Nachfrage überrascht.

Handy mit Pokémon und Straßenhintergrund
Mit der App Pokémon Go in Wien auf Monsterfang gehen.

Offizieller Release der App für Österreich war der 16. Juli, jedoch ermöglichten es Schleichwege des Web 2.0, den Spielern in Europa, die Applikation bereits früher als geplant auf dem Handy zu installieren, wodurch anfänglich das Spielvergnügen durch permanente Störungen der Server etwas gemindert wurde. Nur Tagen Später hatten Niantic und Nintendo dieses Problem jedoch wieder unter Kontrolle und los konnte sie gehen, die wilde Jagd nach den ominösen Wesen der Pokémon Welt.

Wandert man heute durch Wiens Straßen sieht man die Menschen mit ihren Smartphones durch die Gassen ziehen und kann fast auf jedem Handy die typisch grün-blauen Gefilde der App-Welt aufblitzen sehen. Das Spiel verbreitete sich in kürzester Zeit wie ein Fieber und kaum jemand ist von dieser Sucht nicht betroffen.

Die Macher dieser App haben es geschafft die Menschen aus ihren Häusern zu locken, so trifft man selbst Hardcoregamer, auf der Suche nach den seltensten Pokémon.

Durch eine Zusatzfunktion des Spiels, das Eier ausbrütet, durch welche man seltene Pokémon ganz einfach züchten und nicht fangen muss, wird man dazu animiert etwas aktiver zu sein. So muss man eine gewisse Kilometeranzahl zurücklegen, welche die App Mithilfe eines integrierten Schrittzählers misst, die von zwei bis zu zehn Kilometern variiert, um das Wesen im Ei dazu zu bringen, zu schlüpfen und die begehrtesten Pokémon so sein Eigen nennen zu können.

Pokéstops, Pokébälle, Lockmodule

Ein weiteres Element des Spiels stellen die sogenannten Pokéstops dar. Diese sind überall auf der Welt zu finden und können benutzt werden, indem man das am Stop angezeigte Bild mit dem Finger dreht, sobald sich der Spieler auf einer Distanz von circa fünf Metern befindet.

Hier erhält man alles Notwendige für die Jagd. Pokébälle, in höheren Leveln dann auch Superbälle, um die Pokémons zu fangen, Himmihbeeren, um störrische Pokémon, die sich nicht fangen lassen wollen, etwas gefügiger zu machen, Tränke und Supertränke, um von der Arena geschwächte Pokémon wieder gesund werden zu lassen und die oben bereits erwähnten Eier, die seltenere Pokémons enthalten können.

Durch die Pokéstops erhält man jedoch auch Gadgets, die einem das Sammeln von Erfahrung und somit das Erlangen eines höheren Spiellevels einfacher machen können. So gibt es Lockmodule und eine Funktion die sich ganz simpel „Rauch“ nennt. Das Lockmodul kann in jeden Pokéstop „hineingesteckt“ werden und lockt dadurch für eine halbe Stunde verschiedenste Pokémons an, die dann um den Stop herum auftauchen, dabei kann man sich gemütlich in der Nähe niederlassen und muss die Wesen nur mehr einfangen. Der Rauch funktioniert ähnlich, jedoch muss man sich hierbei trotzdem bewegen. Aktiviert man diese Funktion, taucht eine Rauchschwade um seine Spielerfigur herum auf und man zieht Pokémon zu sich.

Tipp: Aktiviert man beide Funktionen gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit noch höher viele Pokémon zu fangen, da das Lockmodul die Pokémon heraufbeschwört und der Rauch diese zu einem zieht.

Karte mit PokéStops, Arenen & seltenen Pokémon

Auf der Karte seht ihr Wifi-Hotspots, Arenen, Pokéstops und Fundorte von seltenen Pokémon eingezeichnet.

» Eine Weltkarte mit Pokémon-Fundorten gibt's auf pokemapper.co

Legende für die Pokémon Go Karte für Österreich.

Arenen, Kämpfe und Triumph

In den überall in Wien verstreuten Arenen kann man seine Pokémon auch gegen die der anderen Spieler antreten lassen. Ein tatsächliches Player vs. Player Feature gibt es jedoch nicht, wobei Niantic bereits durchklingen lies, dass es im August ein großes Update für die begehrte App geben wird.

In Level 5 kann man sich nun entscheiden, welchem der drei Teams (Team Weisheit, Intuition oder Wagemut) man beitreten möchte, damit man nun endlich seine Pokémon in die Arenen schicken kann, um so für sein Team Punkte zu sammeln, Arenen einzunehmen oder diese zu verteidigen.

Lohn für einen gelungenen Arenakampf ist es, eines seiner Pokémons in die Arena setzen zu dürfen und die begehrten Pokécoins abzustauben, mit denen man im Spiel, im integrierten Shop weitere nützliche Dinge für sein Abenteuer erstehen lassen kann.  

Tipps und Tricks für Wiener: Wo findet man welche Pokémons?

Niantic wollte das Spiel so realistisch wie möglich gestalten, ließ also gewisse Fundzonen in das Spiel einbauen. Wasser-Pokémon findet man also wirklich nur dort, wo diese auch in der Originalwelt von Ash und Co, im Spiel zu finden waren, in ihren heimischen Gefilden, überall wo es auch tatsächlich Wasser gibt. Schlendert man den Wiener Donaukanal entlang, ist es also durchaus wahrscheinlich ein Wasser-Pokémon aufzustöbern.

Pflanzen-Pokémon sind in Wäldern, auf Äckern oder in Gärten zu finden, Elektro-Pokémon in Gewerbegebieten und Geist-Pokémon auf Friedhöfen.

Ein ganz simpler Weg schnell viele Pokémon zu fangen, ohne durch ganz Wien wandern zu müssen, sind natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel. In der Straßenbahn durchquert man die Stadt ohne große Anstrengung, passiert viele verschiedene Gegenden, in denen die unterschiedlichsten Pokémons zu finden sind und kann diese ganz bequem aus den Öffis heraus fangen.

Video

Auch Pokémon-Eier kann man schnell und bequem ausbrüten wenn man mit Bus oder Straßenbahn unterwegs ist, da diese oftmals  nicht über 20 km/h fährt.

Jedoch: Die U-Bahn eignet sich eher schlecht dazu, da der GPS-Empfang im Untergrund Wiens öfters streikt und dieser für das Spiel essentiell ist.

Pokémon-Typ Orte Beispiele für Wiener
Normal Bahnstrecken, Bibliotheken, Fitnesscenter, öffentliche Plätze, Freizeitareale, Fußgängerzonen, Universitäten, Sportanlagen, Stadion, Straßen generell Hauptuniversität Wien, Kärntnerstraße, jegliche Parks (z.B. Stadtpark), nähe Ernst-Happel-Stadion
Feuer Wohngebiete  
Wasser Flüsse, Gewässer, Kanäle Donaukanal, Erholungsgebiet Wienerwald, Donauinsel
Pflanze Gärten, Parks, Naturschutzgebiete, Wald, Bauernhöfe Stadtpark, Augarten, Lobau
Flug Ackerland, Parks, Wälder,  Stadtpark, Augarten, 22. Bezirk
Käfer Spielplätze, Ackerland, Gärten, Naturschutzgebiete, Wald Lainzer Tiergarten, Schönbrunn, Stadtpark, Augarten
Elektro Gewerbepark Gewerbepark Stadlau
Gestein Autobahnen, Gebäude, Schienen, Parkplätze, Steinbrüche Autobahn-Raststätten, Westbahnhof, Hauptbahnhof
Gift Moor, Sumpf Naturpark Heidenreichsteiner Moor (Waldviertel)
Eis Gletscher, Gras Prater, Wienerwald, Lobau
Geist Friedhof Simmering
Kampf Fitnesscenter, Stadion Ernst-Hapel-Stadion, Outdoor Fitness-Park im 13. Bezirk
Psycho Krankenhäuser Otto-Wagner-Spital, Michelbeuern AKH
Unlicht Friedhof, Kino, Theater Zentralfriedhof, Burgtheater
Fee Kirchen, Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen Stephansplatz
Drache Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen Heldenplatz
Boden Bach, Flughäfen, Graben, Parkplätze, Schienen Schwechat, Hauptbahnhof, Westbahnhof
Stahl Gebäude, Schienen Remisen, Bahnhöfe Wiens
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