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News Text: Katharina Widholm

Zuwachs bei Katholischen Privatschulen

Fast 73.000 Kinder und Jugendliche besuchen in diesem Schuljahr eine der zahlreichen katholischen Privatschulen Österreichs. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg um 0,5% zu verzeichnen. Welche Institutionen diese Bildungstätten betreiben und welche Schulformen besonders beliebt sind, erfahren Sie hier.

Eingang der Sacre Coeur
© Katharina Widholm | Die Sacre Coeur am Rennweg ist eine der zahlreichen Privatschulen in Wien

"Was ist die beste Schule für mein Kind?" ist wohl eine der wichtigsten Fragen, die Eltern von Kindern im Vorschulalter beschäftigen. Viele Eltern in Österreich entscheiden sich, ihren Nachwuchs auf eine katholische Privatschule zu schicken. Man muss jedoch nicht zwangsläufig katholisch sein, um diese Bildungsstätten besuchen zu können: Mit der Aufnahme von zahlreichen Flüchtlingskindern und anderen Schülern mit Migrationshintergrund zeigten sich die katholischen Privatschulen weltoffen.

Enormer Zulauf bei den Pflichtschulen 

In diesem Schuljahr besuchen 72.799 Schüler in ganz Österreich und 28.770 Schüler in Wien derzeit eine der katholischen Privatschulen. Insgesamt 384 Neuanmeldungen wurden in Schuljahr 2017/18 durchgeführt, was einem Zuwachs von 0,5 % entspricht.

Während bei den höheren Schulen ein leichter Rückgang in der Schülerzahl zu verzeichnen ist, gibt es im Pflichtschulbereich - also bei den Volks- und Hauptschulen einen Zuwachs von über 2 %. Die meisten Zuwächse verzeichnete dabei die Schulen der Erzdiözese in Wien.

Die Träger der katholischen Privatschulen sind einerseits verschiedene Orden und andererseits die Diözesen, wobei letztere besonders in Wien stark vertreten sind. 

Aufnahme von Flüchtlingskindern besonders evident

Wer denkt, dass eine Aufnahmebedingung an katholischen Privatschulen das Bekenntnis zur römisch-katholische Konfession ist, liegt falsch. Tatsächlich zeigen sich die Ordensschulen und Schulen der Diözesen ausgesprochen weltoffen: Insgesamt 364 Flüchtlingskinder nahmen katholische Bildungsstätten in diesem Schuljahr auf und zeigten damit Weltoffenheit.

Neben Kinder mit Fluchthintergrund besuchen jedoch auch andere Schüler mit Migrationshintergrund katholische Privatschulen; alleine in Wien gibt es 707 außerordentliche Schüler, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse eine besondere Betreuung brauchen. 200 Schüler der Wiener Privatschulen, die zu den Diözesen  oder den Orden gehören, haben Flüchtlingsstatus.

Katholische Privatschulen in Österreich: Zahlen und Fakten

Derzeit (Stand 2018) besuchen in Österreich insgesamt 72.799 Schüler eine katholische Privatschule. Ungefähr 70% sind an Ordensschulen angemeldet, die restlichen 30% besuchen Schulen, die zu den Schulstiftungen der Diözesen gehören. In dieser Hinsicht ist vor allem die Erzdiözese Wien hervorzuheben: Ihre Schulen beherbergen in Wien insgesamt 28.770 Schüler. Folgende katholische Privatschulen stehen der Erzdiözese Wien unter:

  • 37 Volksschulen
  • Zwei Sonderschulen
  • 21 Neue mittelschulen
  • Drei polytechnische Schulen
  • 18 Gymnasien
  • 19 berufsbildende mittlere und höhere Schulen

Mehr über katholische Privatschulen in Wien und Österreich erfahren Sie hier 

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