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News Text: Katharina Widholm

Chinesische Fosun Gruppe wird Partner der Wiener Sängerknaben

Musik ist wichtig für die frühkindliche Entwicklung. Das finden auch Gerald Wirth, Leiter der Wiener Sängerknaben, und Ping Gong, Executive Director der Fosun Gruppe. Nun wollen beide Institutionen daran arbeiten, musikpädagogische Ansätze in China zu etablieren.

Gerhard Wirth und Ping Gong unterzeichnen einen Vertrag
© Wiener Sängerknaben | Gerhard Wirth und Ping Gong machen gemeinsame Sache

Werden in naher Zukunft auch in Chinas Konzerthäusern nach Vorbild der Wiener Sängerknaben chinesische Kinder traditionelles Liedgut zum besten geben? Wenn es nach Gerald Wirth, dem künstkerischen Leiter der Wiener Sängerknaben und der chinesischen Fosun Gruppe geht, ja.

Kooperation der Wiener Sängerknaben mit Fosun Gruppe

In Kooperation mit den Wiener Sängerknaben gründet die Fosun Gruppe eine gemeinnützige Stiftung. In Anwesenheit von Bundespräsident Alexander van der Bellen haben Gerald Wirth und Ping Gong dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Dieses Stiftung möchte in Zukunft musikpädagogische Forschungsprojekte in China und Europa unterstützen. Dabei sollen vor allem Methoden der Wiener Sängerknaben zum Einsatz kommen. Schon seit einigen Jahren sind die Wiener Sängerknaben in verschiedenen Projekten die China betreffen involviert.

Musikpädagogische Ansätze in China

Die Kooperation basiert auf der Theorie, dass Musik eine maßgebliche Rolle in der frühkindlichen Entwicklung spielt und bereits in der frühen Erziehung positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und Bildung eines Kindes hat. Deshalb wird unter anderem das Projekt "Superar" gefördert, bei welchem Kinder zum Musikmachen motiviert werden sollen, oder die Schaffung von Musikkindergärten in China unterstützten. Ein weiterer Fokus liegt darauf, dass jedes Kind, egal aus welchem sozialen Umfeld es kommt, gleichermaßen die Möglichkeit erhalten soll, ein Musikinstrument zu lernen. Wirth: „Je mehr Kinder singen und Musik machen, desto besser – für den oder die Einzelne, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes.“ 

Sängerknaben in China sehr beliebt

Seit 1991 treten die Wiener Sängerknaben regelmäßig in China auf. Dabei touren sie nicht nur durch die großen Städte wie Shanghai oder Peking sondern sind auch in kleineren Städten unterwegs und basierend auf diesem Erlebnissen gibt es sogar eine Dokumentation mit dem Titel "Silk Roads". Im Reich der Mitte sind die Sängerknaben so beliebt, dass es sogar einen eigenen Fanclub gibt, den "Friends of the Vienna Choir Boys in China", der die zündende Idee zum "World Peace Choral Festival" in Wien lieferte. In den Schul- und Kinderchören Chinas werden die bekannten Lieder aus dem Repertoire der Wiener Sängerknaben mit Begeisterung gesungen. Gerald Wirth, seines Zeichens künstlerischer Leiter und Präsident der Wiener Sängerknaben veranstaltet Workshops für chinesische Chorleiter und Sänger, die sich mit chinesischem und österreichischem Liedgut beschäftigen, wobei sich diese Veranstaltungen großer Beliebtheit erfreuen.

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