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Streusalz

In Wiens Hauptlager für Streusalz und Fertigsole, dem Salzlager im Wiener Hafen, herrscht Hochbetrieb. Die Wien Holding lagert hier 10.000 Tonnen Streusalz und 60.000 Liter Fertigsole.

Hochbetrieb im Salzlager des Wiener Hafens

Wien Holding: Hochbetrieb im Salzlager des Wiener Hafens
Hauptlager für Streusalz und Fertigsole zur Versorgung Wiens und der Ostregion
10.000 Tonnen Streusalz und 60.000 Liter Fertigsole gelagert

Die derzeitige Wettersituation mit Schnee und glatten Straßen sorgt nicht nur bei den Winterdiensten sondern auch im Wiener Hafen, dem Logistikunternehmen der Wien Holding, für Hochbetrieb. Hier nämlich befindet sich Wiens Hauptlager für Streusalz sowie für das in Wien hauptsächlich eingesetzte Feuchtsalz.

Große Silo-LKW´s transportieren das Streusalz vom Wiener Hafen zu den Einsatzstellen der MA 48 – Abfallwirtschaft, die in Wien für den Winterdienst verantwortlich ist, sowie zu den Straßenmeistereien der ASFINAG. 10.000 Tonnen Streusalz werden in den Lagerhallen des Wiener Hafens gebunkert. Mehr als genug, um die Stadt Wien den ganzen Winter über zu versorgen. Dazu kommen noch 60.000 Liter an Fertigsole für das Feuchtsalz, die in einer neuen, erst 2009 errichteten Anlage gelagert werden.

Neue Soleanlage für 60.000 Liter Fertigsole

Seit der Wintersaison 2009/2010 betreibt der Wiener Hafen für den Winterdienst der MA 48 auch eine Soleanlage mit einer Kapazität von 60.000 Litern. Über die reine Lagerung hinaus stellt der Wiener Hafen damit sicher, dass speziell für die flächenmäßig größten Bezirke Wiens die Versorgung mit Fertigsole gewährleistet ist. Der Hafen Wien hat dafür speziell über die Monate Oktober bis März ein Bereitschafts- und Einsatzmodell entwickelt, das für diesen Zeitraum rund um die Uhr den Zugang zu den Hallen und Betriebsmitteln gewährt.

Der Wiener Hafen fungiert mit seinem Salzlager und der Soleanlage als wichtige Drehscheibe zur Versorgung des Winterdienstes in Wien und der Ostregion. Pro Einsatztag können bis zu 500 Tonnen Streusalz über mehrere Abgabestellen auf LKW´s verladen werden. Das Streusalz sowie die Fertigsole stammen vorwiegend aus österreichischer Produktion.

Dass es das Salzlager im Wiener Hafen heute gibt, ist auch eine Konsequenz aus dem strengen Winter des Jahres 2005/2006. Damals führte eine extrem lange Kälteperiode, die ganz Europa erfasst hatte, zu einem Engpass an Streusalz. Um auch für solche Situationen gerüstet zu sein, wurden diese neuen Salzlagerhallen errichtet.

Streusalz kommt vorwiegend per Bahn in den Wiener Hafen

Streusalz zählt wie Zement, Sand, Düngemittel oder Getreide zu den klassischen Schütt-gütern. In diesem Geschäftsbereich hat der Wiener Hafen in den letzten Jahren kontinuierlich zugelegt und seine Lagerkapazitäten stark ausgebaut. Im Umschlagsbereich verfügt der Wiener Hafen derzeit über zwei große Schüttguthallen. Die größere davon hat eine Kapazität von 20.000 Tonnen und wurde im Jahr 2007 fertig gestellt. Hier wird auch das Streusalz gelagert. Das Salz wird vorwiegend per Bahn transportiert; pro Ganzzug können rund 1.000 Tonnen befördert werden. Damit und mit der Option des Schiffstransports werden umweltfreundliche Verkehrsträger forciert.

Der Wiener Hafen – ein Unternehmen der Wien Holding

Mit einer Fläche von 3,5 Mio Quadratmetern ist der Wiener Hafen das größte Güterverkehrszentrum Österreichs. Es beherbergt den größten öffentlichen Donauhafen Österreichs mit den Frachthäfen Freudenau, Albern und dem Ölhafen Lobau. Die Personenhäfen bei der Reichsbrücke und am Donaukanal werden ebenfalls vom Wiener Hafen verwaltet. Neben dem multimodalen Güterumschlag betreibt das Unternehmen ein modernes Logistkzentrum mit 70.000 Quadratmeter Lagerfläche, einen Autoterminal sowie den größten Containerterminal an der Donau. Mehr als 120 Firmen, darunter ca. 40 logistiknahe Betriebe, aber auch Unternehmen aus den Bereichen Handel, Bauwesen oder Treibstoffe haben sich mittlerweile auf dem Gelände angesiedelt. Insgesamt sind rund 5.000 Menschen im Güterverkehrszentrum Wiener Hafen beschäftigt.

Rund 2.000 Kilometer vom Schwarzen Meer und rund 1.500 Kilometer von der Nordsee entfernt punktet der Wiener Hafen mit seiner optimalen geografischen Lage und der direkten Anbindung an die Verkehrsträger Schiff, Bahn und LKW sowie dem nahe gelegenen Flughafen Wien-Schwechat. Diese Standortvorteile steigern die Bedeutung des Wiener Hafens für die Wirtschaft im gesamten CEE-Raum und machen ihn zum idealen Hub zwischen Ost und West.

Quelle: Wien Holding

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Wie hoch liegt nun der Streusalzverbrauch in Wien?
t/km? oder t/m

, 26.07.2013 um 08:51
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