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Stadthallenbad: Umbau läuft auf Hochtouren

Stadthallenbad Wien, modern, mulitfunktionell und barrierefrei! Herbst 2011 Wiedereröffnung, als größte Schwimmhalle Wiens und modernste Schwimmhalle Österreichs. Vogelweidplatz 14, Wien 1150, Tel: +43 1 98 100/433.

© driendl architect |

17 Millionen Euro für Generalsanierung und Modernisierung

Das 1974 eröffnete Stadthallenbad wird derzeit generalsaniert und das Architekturdenkmal Roland Rainers wird in ein hochleistungsfähiges Schwimmzentrum mit modernster Technik verwandelt.
Dazu der Wiener Sportstadtrat Christian Oxonitsch:
„Mit der Generalsanierung sichern wir langfristig den Fortbestand des Wiener Stadthallenbades als Leistungszentrum für den heimischen Schwimmsport. Wir steigern aber auch die Attraktivität des Bades, das sich mit rund 400.000 BesucherInnen im Jahr großer Beliebtheit bei BreitensportlerInnen und Schulen erfreut. Insgesamt werden rund 17 Millionen Euro investiert, um das Stadthallenbad wieder zu einem der modernsten Hallenbäder in Österreich zu machen".

Im Rahmen der Generalsanierung werden die Garderoben- und Wellnessbereiche sowie die Gastronomie neu organisiert und modernisiert. Weiters werden die haustechnischen Anlagen erneuert. Die wassertechnischen Anlagen werden auf den letzten Stand der Bäderhygiene gebracht. Ebenfalls neu ausgestattet wird das Bad mit sporttechnischen Einrichtungen. Auch die Zugangssituation für die BesucherInnen wird maßgeblich verbessert.

Der derzeitige Nebeneingang in der Hütteldorferstraße wird zum neuen Haupteingang.
Die Verkehrssituation und die Verkehrssicherheit werden damit enorm verbessert. Ein breiter Gehsteig sorgt dafür, dass die Besucher sicher in das Bad gelangen können. Vor dem neuen Eingang wird auch genügend Platz geschaffen, dass Besucher, die mit Bussen anreisen, sicher ein- und aussteigen können.

Größter Respekt vor Rainers Erbe

Besonders wichtig bei der Sanierung des Stadthallenbades ist die Erhaltung des Architektur-Juwels von Roland Rainer. Immerhin steht das Wiener Stadthallenbad seit März 2010 auch unter Denkmalschutz.
Das Bundesdenkmalamt hat gemeinsam mit dem Generalplaner einen umfangreichen Katalog mit Auflagen erstellt. Dabei wird nicht nur Rainers Architektur, wie sie sich heute zeigt, erhalten, sondern teilweise wird sogar wieder der ursprüngliche Zustand aus den 1970er Jahren wieder hergestellt.

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Schwimmsportzentrum der Spitzenklasse

Das Wiener Stadthallenbad ist nicht nur eines der beliebtesten Bäder in Wien, sondern auch eines der wichtigsten Zentren für den Schwimmsport in Österreich. Hier trainieren österreichische Top-SchwimmerInnen genauso wie der Schwimm-Nachwuchs. Im Stadthallenbad finden auch Wettkämpfe wie die Österreichischen Meisterschaften oder das Ströck-Meeting statt. Mit der Generalsanierung werden die Rahmenbedingungen für Training und Wettkampf auf das international übliche hohe Niveau gehoben.

Modernste Hallenbadtechnik

Die Schwimmbecken werden nach aktuellen hygienischen Ansprüchen in Sachen Durchströmung und Wasserhydraulik adaptiert. Auch die haustechnischen Anlage wird erneuert und die Bädertechnik optimiert.
Komplette Barrierefreiheit
Das generalsanierte Stadthallenbad wird sich auch durch komplette Barrierefreiheit auszeichnen. Eine Maßnahme dazu ist der Einbau zweier behindertengerechter Liftanlagen. Dazu kommen behindertengerechte Duschen, WC-Anlagen und Garderoben.

Das Stadthallenbad Wien, Zeit seines 35 jährigen Betriebs eines der beliebtesten Bäder der Stadt, wird ab Mai 2010 generalsaniert und soll im Herbst 2011 wieder eröffnet werden. Die größte Schwimmhalle Wiens wird sodann auch die modernste Schwimmhalle Österreichs sein. 17 Millionen Euro werden investiert.

Seit 1974 ist das Stadthallenbad Wien für die Stadtbevölkerung geöffnet, zwar wurde es in den 1990er Jahren teilweise saniert, doch ist nun eine grundsätzliche Modernisierung unbedingt zweckmäßig. Jährlich besuchen etwa 400.000 Menschen das Bad, das nicht nur einen Ort der Erholung und vergnüglichen Freizeitgestaltung darstellt, sondern auch als das beste Leistungszentrum für den Schwimmsport gilt – und das mitten in der Stadt.

Die besondere Herausforderung beim Umbau ist die Wahrung des bestehenden Konzepts des bedeutenden Architekten Roland Rainers, nach dessen Planung das Stadthallenbad Wien, wie die Stadthalle selbst, erbaut worden sind. Die Eingriffe in das Gesamtwerk Rainers sollen möglichst gering gehalten werden und dennoch soll das maximale Potential an Verbesserungen erreicht werden.

Den Wettbewerb konnten das Architekturbüro driendl architects für sich entscheiden, das Konzept wurde Mitte Februar präsentiert. Die Vergabe an Georg Driendl, der selbst ein Schüler Roland Rainers war, als Generalplaner der Adaptierung verspricht sicher einen behutsamen Umgang mit dem architektonischen Erbe und gleichzeitig optimaler Funktionalität, wie adäquate innovative Formgestaltung auf hohem Niveau bei den Zubauten und Neuerungen. Die Architektur Roland Rainers bleibt inklusive dem Farbkonzept weitgehend erhalten, wird, wo es notwendig ist, auch in der Oberfläche restauriert und Neues im Einklang mit Altem sein. Das Bundesdenkmalamt begleitet die Arbeiten im Stadthallenbad Wien.

Da das Stadthallenbad Wien auch die bedeutendste Schwimmhalle für den leistungsorientierten Schwimmsport in Österreich ist, wo internationale Wettkämpfe und Training des österreichischen Schwimm-Nachwuchs genauso wie der Stars (wie Nina Dittrich, Bernhard Wolf oder Mirna und Dinko Jukic) stattfinden, werden auch hier Erneuerungen für eine optimale Nutzung durchgeführt. So werden zum Beispiel an den Beckenrändern moderne Absprungsockel errichtet, der Sprungturm wird hinsichtlich internationaler Wettkampfnormen adaptiert, neue Ruhe- und Nebenräume, Garderoben, Duschen, ein Presse- und Backstage-Bereich ist geplant. Es wird eine professionelle Zone für das sportliche Leistungsschwimmen entstehen, sodass sich das Stadthallenbad Wien auch als attraktiver Ort für Großveranstaltungen von internationalem Rang präsentieren kann.

Dass die gesamte Technik des Hauses den aktuellen Anforderungen in Bezug auf Hygiene und Qualität von Wasser und Luft mit modernsten Mitteln erneuert wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Dabei wird auch auf ökonomischen Einsatz der benötigten Energie Bedacht gelegt, der Wasserverbrauch wird um 25 Prozent, der Stromverbrauch um 20 Prozent und der Bedarf an Fernwärme um 60 Prozent reduziert.

Die Modernisierung wird die gesamte Struktur im Stadthallenbad Wien betreffen, angefangen von den Garderoben und dem Restaurant bis zum Wellness-Bereich und einem neu zu errichtenden Eingang. Der Haupteingang wird in die Hütteldorferstraße verlegt, wodurch die Situation in Hinsicht auf Verkehrssicherheit enorm verbessert wird. Restaurant und Wellnessbereich werden vom großzügigen, neu gestalteten Foyer aus unabhängig vom Badebetrieb zugänglich sein und werden einen abwechslungsreichen Treffpunkt für geselliges Zusammensein darstellen. Die bestehenden Verbindungswege werden weiter genutzt und mit zweckmäßigen Einrichtungen ergänzt, wie etwa zwei neuen Liftanlagen, sodass auch gehbehinderten Personen das Stadthallenbad Wien bestens zugänglich ist. Die barrierefreie Nutzung aller Anlagen im Bad wird gewährleistet sein, die Duschen, Garderoben und Toiletten behindertengerecht gestaltet.

- Das neue Stadthallenbad Wien soll als modernstes Hallenbad Österreichs, multifunktional in seinem vielfältigen Angebot, uneingeschränkt allen offen stehen!

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