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News Text: Tamara Leitner

Smart City Aspern: Bewohner testen App für Energieverbrauch

Mit der Smart Home Control App können Haushalte in der Seestadt Aspern nun ihren Stromverbrauch kontrollieren, managen und automatisieren. In Summe steuern bereits 111 Haushalten ihre Heizung, Lüftung und andere Haushaltsgeräte per Smartphone oder Tablet.

© pixabay.com | per Handy-App den Stromverbrauch regulieren

Die Seestadt wird der smarteste Stadtteil Wiens

Im Oktober rief der Stadtteil "Seestadt Aspern" seine Bewohner dazu auf, kreativ zu werden. Angekündigt wurde die neue „Grätzl-App“ und alle Bewohner der Seestadt wurden dazu aufgefordert, ihre eigenen innovativen Ideen in das Projekt mit einfließen zu lassen.

„Was muss eine App für den smartesten Stadtteil Wiens den UserInnen bieten?“, wurden die Wiener auf der offiziellen Seite der Seestadt gefragt und zugleich eingeladen, dem Ideentag für die Seestadt Grätzl App, am 19. November 2016 beizuwohnen, kreativ zu werden und den Prototypen mitzuentwickeln.

Nach dem Open House Brainstorming wurde das Projekt von der Wiener Firma Emakima in Kooperation mit der Aspern Smart City Research realisiert und als Testversuch in einem Wohnhaus, einem Studentenheim und einer Schule, eingeführt.

Die ASCR ist ein Gemeinschaftsunternehmen eines Netzbetreibers, eines Energieversorgers, eines Technologieunternehmens und der Stadt Wien, mit dem Ziel vorausschauende Gebäudeautomatisierungen zu entwickeln, die auch von Bewohnern leicht zu bedienen sind. Ganz nach dem Motto: Energieforschung gestaltet Energiezukunft, behalten nun 111 Haushalte mithilfe der Applikation ihren Stromverbrauch ganz genau im Auge. 

Smart City Wien?

Hauptaugenmerk der App liegt in der Anzeige des Stromverbrauchs und einer graphischen Darstellung dieser, über Tage, Wochen, Monaten oder dem ganzen Jahr. Besonders ist auch, dass die Bewohner mittels der Applikation, der Forschungseinrichtung ASCR, direkt Informationen über Verbrauch und Gebrauch der im Haushalt befindlichen Geräte liefern können.

Die Forschenden versprechen sich, durch die Einführung dieser smarten Innovation und mittels der erhobenen Daten, einen fundierten Einblick in das Nutzungsverhalten der Bewohner. Da sich durch die App ebenfalls auswerten lässt, inwiefern die Nutzer die Möglichkeit der Energiekontrolle wahrnehmen und welche Ansätze sie verfolgen um ihren Energieverbrauch aktiv zu senken.

Dadurch soll eine klare Idee entstehen, wie das Konzept auf die ganze Stadt übertragbar wäre, um eine echte „Smart City“ realisierbar zu machen. Das übergeordnete Ziel sei jedoch, so Aspern Smart City Research Direktor Reinhard Brehmer, kundenfreundliche Marktlösungen zu entwickeln.

Bleibt nur die Frage zu klären, wie sicher die Smart App und wie smart es wirklich ist, sich von einer Forschungseinheit so genau auf die Finger, beziehungsweise in den Haushalt, schauen zu lassen.

Weitere smarte Geräte im großen Smart Home Planer oder direkt unter:

» Der smarte Luftreiniger

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» Automatische Jalousien mit Funksteuerung

» smart living weltweit -Österreich im Vergleich

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