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News Text: Katharina Widholm

Sanierung der U-Bahnstation Nussdorfer Straße

Die Sanierung der Stationsgebäude der U6 geht weiter: Nachdem die Station Währingerstraße saniert wurde, wird auch die Station Nussdorfer Straße grundlegend renoviert. Dabei sollten auch die Wiener einiges beachten, wenn sie ab Frühling die U6 nehmen.

Station Nussdrorfer Straße
© Falk 2 | Ab April wird die Station Nussdorfer Straße saniert

Die Modernisierung der U6 schreitet voran: nach dem erfolgreichen Abschluss der Renovierungsarbeiten der U-Bahn-Station Währingerstraße, die Anfang des Jahres erfolgt ist, kommt nun die Station Nussdorfer Straße dran.

U-6 Station Nussdorfer Straße einseitig gesperrt

Der Startschuss zu den Bauarbeiten erfolgt Anfang April und diese werden bis 2019 andauern. Konkret handelt es sich dabei um eine substanzielle Sanierung der 120 Jahre alten Gemäuer. Ab 3. April wird der Bahnsteig Richtung Floridsdorf erneuert, voraussichtlich werden die Arbeiten im September abgeschlossen. Im Frühjahr 2019 wird der Bahnsteig Richtung Siebenhirten saniert. Doch die Renovierungsarbeiten betreffen nicht nur die Bahnsteige: Auch das Gebäude selbst wird grundlegend erneuert. Die baulichen Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, da die historischen U-Bahn-Stationen unter Denkmalschutz stehen und deshalb besondere Vorsicht bei der Modernisierung geboten ist.

Fahrbetrieb während der Sanierung

Doch was bedeuten die Baupläne für die Fahrgäste? Auf was muss man sich einstellen? Grundsätzlich ist geplant, dass der jeweilige Bahnsteig, der gerade nicht renoviert wird, weiterhin in Betrieb ist  auch zur Verfügung steht. Jener Bahnsteig, der gerade saniert wird, ist jedoch für Fahrgäste gesperrt. Das bedeutet, dass der Zug einfach durchfährt, ohne anzuhalten. 

Für Fahrgäste, die während der Sanierungsarbeiten die U6 Richtung Floridsdorf nehmen und bei der Nussdorfer Straße aussteigen möchten, besteht die Möglichkeit, bis zur Station Spittelau fahren und anschließend in die U6 Richtung Siebenhirten einzusteigen, mit dieser wieder eine Station zurückfahren und dort bei der Nussdorfer Straße aussteigen. 

Umfangreiche Modernisierung der historischen Anlage

Die heutigen U-Bahn-Stationen wurden zum Ende des 19.Jh. als Wiener Stadtbahn vom Architekten Otto Wagner als "Gesamtwerk" entworfen und stellen eine Sehenswürdigkeit in Wien dar. Damit der Bau originalgetreu erhalten bleibt, müssen besondere Maßnahmen getroffen werden. Zu den Neuerungen gehört etwa die Abtragung der Stiegen. Der Fließenbelag in der Halle und auf den Bahnsteigen wird durch originalgetreue Nachbildungen ersetzt. Eine Besonderheit des neuen Bodenbelages ist, dass dieser mit einem Blindenleitsystem ausgestattet ist, der es sehbehinderten Menschen ermöglicht, sich besser zu orientieren. Außerdem werden das Dach, das Mauerwerk, die Türen und Fenster, sowie die Fassade renoviert. Zudem wird die Beleuchtung in Zukunft aus energiesparenden LED-Lampen bestehen. Für die Sicherheit sollen neue Überwachungskameras sorgen.

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